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Verband Chemiehandel (VCH)

lobbyregister / register_entry 18.02.2022 · Original ↗

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Verband Chemiehandel (VCH) Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein Gemäß § 2 seiner Satzung hat der VCH die Eigenschaft eines Fachberbandes ohne öffentlich-rechtlichen Charakter. Zweck des Verbandes ist die Wahrnehmung und Förderung der Belange des Chemikalien- Groß- und Außenhandels. Hierzu hat der Verband insbesondere diese Belange bei allen öffentlichen Stellen des Staates und der Wirtschaft zu vertreten und den Austausch wirtschaftlicher und technischer Erkenntnisse anzuregen und zu vermitteln. Neben der Lobbytätigkeit versteht sich der Verband in erster Linier als Service- und Informationszentrale für seine Mitglieder. Seminare und Schulungen zu aktuellen Themen ergänzen das Angebot. Über die jährliche Verbandstagung hinaus bietet der VCH drei Fachabteilungen sowie regionale und technische Arbeitskreise als Plattformen für den fachlichen Austausch. Sitzungen, Workshops und Gesprächskreise gewähren stets aufs Neue die Chance, gemeinsam mit Kollegen über das eigene Unternehmen hinauszublicken. Neben dem klassischen Chemiehandel repräsentiert der VCH auch die im Chemikalienrecycling tätigen Firmen. Das Tätigkeitsfeld der Recycler umfasst die stoffliche Wiederverwertung vieler Löse- oder Extraktionsmittel, die bei ihrem Einsatz nicht verbraucht, sondern lediglich verunreinigt werden. Damit wird im Sinne der Kreislaufwirtschaft ein wichtiger Beitrag zur Schonung der nur begrenzt vorhandenen natürlichen Ressourcen erbracht. Die im Jahr 2002 gegründete "Initiative Qualitätsrecycling" des VCH vereint die Interessen der hier aktiven Firmen. Seit 1996 betreibt der VCH als Beitrag der Branche zur Nachhaltigkeit das deutsche Programm der weltweiten Initiative "Responsible Care - verantwortliches Handeln im Chemiehandel". Die Initiative steht für den Willen, unabhängig von gesetzlichen Vorgaben, nach einer ständigen Verbesserung in den Bereichen Umwelt, Sicherheit und Gesundheit zu streben und diesen Fortschritt auch regelmäßig öffentlich zu belegen. Zusätzlich organisiert der VCH die "Pfandgeld-Gemeinschaft des Chemiehandels für Mehrweg-Chemieverpackungen", um ein nachhaltiges Gebindemanagement zu gewährleisten. Denn durch die Verringerung der Umlaufdauer der Gebinde und er damit verbundenen kurzfristigen Wiederverwendung wird im Sinne des Umweltschutzes und der Kreislaufwirtschaft unnötiger Abfall vermieden. Nach Ablauf der Lebensdauer werden die Gebinde einer geordneten Entsorgung mit dem Ziel einer möglichst vollständigen Wiederaufbereitung der Werkstoffe zugeführt. Darüberhinaus ist mit dem System ein erheblicher Sicherheitsgewinn sowohl beim Transport als auch beim Umgang mit den Gebinden verbunden. Zur Erreichung dieser Ziele vertritt der VCH die Interessen der Branche und unterstützt die Arbeit der öffentlichen Stellen durch Mitarbeit in verschiedenen (Fach-)Gremien und steht im Austausch mit diesen. Interessenbereiche: Allgemeine Energiepolitik; Außenwirtschaft; Lebensmittelsicherheit; Arzneimittel; EU-Binnenmarkt; Zivilrecht; Lebens- und Genussmittelindustrie; Terrorismusbekämpfung; Kriminalitätsbekämpfung; Straßenverkehr; EU-Gesetzgebung; Güterverkehr; Öffentliches Recht; Digitalisierung; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben Regelungsvorhaben: - AusgangsstoffG - Vereinfachung der Abgabevorschriften im B2B-Bereich: Abgabe von sog. Explosivgrundstoffen im B2B-Bereich, Gewährleistung praktikabler und sicherer Voraussetzungen. Mitglied im AK "Ausgangsstoffe" beim BMI und Standing Committee Precursors (SCP) bei der Europäischen Kommission. - Gefahrgutrecht - Verbesserung der Anwendbarkeit der Vorschriften und Bürokratieabbau: Änderungen im ADR/Strassentransport zur Weiterentwicklung des Gefahrgutrechts. Mitglied im AG Beförderung des AGGB beim BMV. - Verpackungsrecht - Verhinderung sog. "Gold-Plating" über EU-Recht in Deutschland: VerpackDG: Herstellerbegriff (§§ 6 & 14), Zulassung (§ 14), Gründung einer Organisation (§ 24 ff.)

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