Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR)
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Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR)
Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein
Der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) setzt sich für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Mobilitätspolitik ein. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern vertritt der VDR die Interessen geschäftsreisender Unternehmen – mit dem Fokus auf ein Regulierungsumfeld, in dem geschäftliche und betriebliche Mobilität einfach, zuverlässig und sicher möglich ist. Um aktuellen Herausforderungen nach fairen Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen für Geschäftsreisen gerecht zu werden, setzt sich der Verband für die Gewährleistung resilienter und verlässlicher Mobilität, die Förderung nachhaltiger Mobilität, die Sicherheit und Integrität von Mobilitätsdaten sowie für mehr Bürokratieentlastung, um geschäftliche Mobilität effizient sicherzustellen, ein.
Zum Zwecke der Interessenvertretung werden Gespräche mit Vertreter:innen der Bundesministerien sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages zur Aufklärung und Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten geführt sowie direkte Anschreiben und Positionspapiere formuliert.
Interessenbereiche: Verkehrsinfrastruktur; Verkehrspolitik; Luft- und Raumfahrt; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Personenverkehr; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Schienenverkehr; Sonstige Interessenbereiche; Straßenverkehr
Regelungsvorhaben:
- Austausch und Nutzung digitaler Mobilitätsdaten: Geschäftsreisende sind auf ein funktionierendes, multimodales Mobilitätsangebot angewiesen, um effizient und klimaschonend reisen zu können. Eine flexible, individuell steuerbare und nachhaltige Reisekette erfordert die intelligente Nutzung von Mobilitätsdaten in Echtzeit unter Einhaltung des Datenschutzes. Hierfür müssen diese über verschiedene Anbieter und Plattformen nahtlos ineinander integriert werden und über einen zentralen Zugangspunkt abrufbar sein. Aus VDR Sicht ist dies Voraussetzung für eine moderne, intermodal vernetzte Mobilitätswelt. Nur so lassen sich Anreize schaffen und Potenziale heben, damit Geschäftsreisen aktiv zur nachhaltigen Mobilität beitragen. Für die Förderung grenzübergreifender Mobilität begrüßt der VDR die Umsetzung des Mobilitätsdatengesetzes über das IVSG.
- Flexibilisierung der Arbeitszeit: Umstellung von der täglichen Höchstarbeitszeit in § 3 ArbZG auf eine Wochenarbeitszeit mit in der EU-Arbeitszeitrichtlinie vorgesehen. Berücksichtigung moderner Arbeitsformen wie „Blended Travel“ oder „Workation“.
- Abbau von Bürokratielasten: Der VDR spricht sich für konsequente Bürokratieentlastung in Deutschland und Europa aus. Neben Änderungen und weiteren Entlastungen im Jahressteuergesetz (JSTG) braucht es klare Zielsetzungen zur gezielten Reduktion der Bürokratie, wie beispielsweise einer Liberalisierung der A1 Bescheinigungen für europaweite Geschäftsreisen. Auf Bundesebene sollte der Gesetzgeber bürokratische Hürden für Geschäftsreisende abbauen, bspw. über eine Anhebung der Verpflegungsmehraufwendungen bzw. Wegfall der Kürzungsvorschriften, Einführung eines Mobilitätsbudgets, Einführung einheitlicher Auslandspauschalen sowie weiterer oft unübersichtlichen Vorgaben.
Relationen
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