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Rede von Markus Frohnmaier (AfD) – Keine EU-Mitgliedschaft und keine militärischen Beistandsgarantien für die Ukraine

dip / rede 24.09.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 96. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP ZP 5: Keine EU-Mitgliedschaft und keine militärischen Beistandsgarantien für die Ukraine.

Das Protokoll 21/96 liegt bei DIP nur als Vorabfassung vor: Der Text endet vor dem Schluss der Sitzung, zu Protokoll gegebene Reden fehlen in polradar (der endgültige Bericht war für den 29.09.2026 angekündigt). Vollständig im Plenarprotokoll (PDF) ↗.

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Text

Rede von Markus Frohnmaier (AfD) – Keine EU-Mitgliedschaft und keine militärischen Beistandsgarantien für die Ukraine Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Während in Deutschland überall gespart wird und unsere Bürger immer stärker zur Kasse gebeten werden, hat diese Bundesregierung mehr als 100 Milliarden Euro deutsches Volksvermögen an die Ukraine verschenkt – an einen Staat, der unsere deutschen Nord-Stream-Pipelines gesprengt hat. Aber damit nicht genug – und darüber sprechen wir heute –: Sie wollen auch noch militärische Beistandsgarantien für die Ukraine, und Sie wollen die Ukraine zum assoziierten Mitglied der Europäischen Union machen. Meine Damen und Herren, diese Bundesregierung handelt nicht wie ein Vertreter deutscher Interessen. Diese Bundesregierung agiert wie eine Außenstelle der ukrainischen Regierung. Ich habe das diese Woche selbst im Ausschuss erlebt. Diese Woche hat der Generalbundesanwalt, der Chefankläger der Bundesrepublik Deutschland, dem Auswärtigen Ausschuss einen Bericht gegeben. Er hat allen anwesenden Abgeordneten und den Regierungsvertretern bestätigt, dass der ukrainische Staat an der Sprengung von Nord Stream beteiligt war. Wissen Sie, was dann ein deutscher Staatsminister sinngemäß dazu gesagt hat? Es ist egal, was ein deutsches Gericht dazu sagt. Es ist egal, dass der Bundesgerichtshof festgestellt hat: Das war ein Kriegsverbrechen gegen Deutschland. Und es ist egal, dass der BGH eine Verletzung deutscher Souveränität festgestellt hat. Und es ist egal, dass der Generalbundesanwalt uns auf gut Deutsch erklärt hat, die Ukraine hat mitgesprengt. – Das ist diesem Staatsminister völlig egal. Im Gegenteil: Deutschland soll die Ukraine bis zum letzten Ukrainer weiter finanzieren. Meine Damen und Herren, früher hätte man dies „Landesverrat“ genannt. Heute ist es offizielle Regierungspolitik. Das wird es mit uns nicht mehr geben. – Natürlich ist das die Wahrheit. Ich habe Ihnen im Ausschuss die Gelegenheit gegeben, das richtigzustellen, und Sie haben nicht davon Gebrauch gemacht. Bezahlt wird das alles mit deutschem Steuergeld und deutscher Wirtschaftskraft und im Ernstfall, meine Damen und Herren, womöglich mit dem Leben und dem Blut deutscher Soldaten. Auf dem EU-Gipfel in Zypern wurde darüber beraten, wie die EU-Beistandsklausel auf die Ukraine ausgeweitet werden kann. Friedrich Merz forderte ebenfalls in einem Brief an die EU-Spitze, diese Beistandsklausel politisch auf die Ukraine auszuweiten. Stellen Sie sich das mal vor. Ihr Fahrplan – und darum schreien Sie gerade auch so in die Rede hinein – ist für jeden Bürger da draußen völlig klar: Sie bereiten den Kriegseintritt Deutschlands aufseiten der Ukraine vor. Mit uns nicht, liebe Herren von der Union! Ich frage Sie jetzt mal als Vater: Wenn Sie junge Männer an die Ostfront schicken wollen: Wie erklären Sie einer deutschen Mutter, dass ihr Sohn gefallen ist? Was sagen Sie eigentlich einer deutschen Mutter, wofür ihr Sohn getötet wurde? – Das ist kein Spiel. Machen Sie sich das endlich mal klar! Sie spielen mit dem Leben unserer Kinder. Ich sage Ihnen: Meine Kinder bekommen Sie nicht! Sie handeln völlig verantwortungslos, und deswegen sagen wir ganz klar: Die Ukraine darf niemals Mitglied der NATO werden, die Ukraine darf niemals Mitglied der EU werden und Deutschland darf sich niemals zum militärischen Beistand gegenüber der Ukraine verpflichten, meine Damen und Herren. Ich muss Ihnen wirklich sagen – man kann es auch hier sehen, wie weit diese Leute von der Realität entfernt sind –: Die Deutschen wollen in keinen Krieg mehr verwickelt werden. Sie von den Grünen offenbar schon. Wir wollen das nicht. Meine Damen und Herren, wir können ja auch an den Reaktionen hier sehen, wie entkoppelt diese Leute mittlerweile von der Lebensrealität der Deutschen sind. Ihr Philipp Amthor kann ja auf der Kanzleramtsdachterrasse dann in seinem Strandkorb sitzen, währenddessen wir hier in Deutschland mit allen Problemen zu kämpfen haben, die Sie als Union den Bürgern da draußen eingebrockt haben. Ich kann Ihnen sagen: Die Bürger werden Ihnen dafür die Quittung geben. Und an die Linken: Lernen Sie bitte den Unterschied zwischen einer geheimen Sitzung, einer öffentlichen Sitzung und einer Sitzung, wie wir sie diese Woche hatten. Ich habe das Recht, aus dem Ausschuss zu zitieren und darüber zu berichten, was die offiziellen Positionen der Bundesregierung sind.

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