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Frage von Charlotte Antonia Neuhäuser (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/5250)

dip / rede 15.04.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 70. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.

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Text

Frage von Charlotte Antonia Neuhäuser (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/5250) Um welche konkreten Programme handelt es sich in der Erklärung des Auswärtigen Amts zum Abstimmungsverhalten zur UN-Resolution A/80/L.48 (https://new-york-un.diplo.de/un-en/2762644-2762644), bezeichnet als „[g]emeinsam organisierte und kuratierte Ausstellungen, kulturelle Veranstaltungen und Austauschprogramme [die] das gesellschaftliche Bewusstsein [schärfen], […] das gemeinsame öffentliche Engagement [fördern], um sich mit der geteilten kolonialen Vergangenheit und ihren Folgen bis heute auseinanderzusetzen“, und wie hoch sind die dafür insgesamt bereitgestellten Haushaltsmittel in den Haushaltsjahren 2024, 2025, 2026? Antwort des Staatsministers Florian Hahn: Die Angaben können der anliegenden Tabelle entnommen werden. Projekt/Maßnahme 2024 2025 2026 insg. „People of Song“ – Kooperative Musiktheaterprojekte Namibia-Deutschland zur Aufarbeitung Kolonialgeschichte (Momentbühne e. V.) 130 000 Euro 500 Euro 130 500 Euro „The landscape changes but the story remains“ – Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit in Kamerun 17 000 Euro 17 000 Euro Wissenschafts- und Austauschprojekt „Aufarbeitung Kolonialgeschichte“ („German Colonialism and the Law“), Humboldt-Universität zu Berlin 12 000 Euro 38 000 Euro 50 000 Euro Promotionsstipendienprogramm „German Colonial Rule“ des DAAD für Forschende aus Afrika, Asien und Pazifik zur Rolle deutscher Behörden in der Kolonialzeit 265 000 Euro 250 000 Euro 250 000 Euro 765 000 Euro Ausstellung „Staat Kamerun 1884‒1914“ in Kamerun (Jaunde, Douala) 190 200 Euro 125 706 Euro 21 860 Euro 337 766 Euro „Das leere Grab ‒ Impact Campaign“ Aufarbeitung der deutsch-tansanischen Kolonialgeschichte 7 000 Euro 10 000 Euro 17 000 Euro Ausstellung „Transpositional Geologies“ in Windhuk zur Auseinandersetzung mit der Ausbeutung von Rohstoffen aus Namibia während der Kolonialzeit 3 000 Euro 3 000 Euro Themen- und Informationsreise zu „Kulturgüterrückgabe und Rückgabe menschlicher Überreste aus kolonialen Kontexten“ vom 06.‒12.07.2025 43 000 Euro 43 000 Euro Ausstellung „Deutsche Missionsgeschichte in Südafrika“ 7 000 Euro 23 100 Euro 30 100 Euro Leipzig International Artists in Residence mit Künstlern aus Subsahara-Afrika, Karibik und Pazifik zur Auseinandersetzung mit der Kolonialgeschichte 60 000 Euro 60 000 Euro 621 200 Euro 537 206 Euro 294 960 Euro 1 453 366 Euro

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