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Schriftliche Frage 135 von Dr. Ingo Hahn (AfD): Wie erklärt die Bundesregierung vor dem Hintergrund des Jahresgutachtens 2026 des Sachverständigenrats für Integration und Migration GmbH „R…

dip / schriftliche_frage 29.05.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 26. Mai 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

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Schriftliche Frage 135 von Dr. Ingo Hahn (AfD): Wie erklärt die Bundesregierung vor dem Hintergrund des Jahresgutachtens 2026 des Sachverständigenrats für Integration und Migration GmbH „R… Frage 135 (Dr. Ingo Hahn, AfD): Wie erklärt die Bundesregierung vor dem Hintergrund des Jahresgutachtens 2026 des Sachverständigenrats für Integration und Migration GmbH „Raum für Entwicklung: Wohnen und Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft“, das Migration als einen wesentlichen Faktor steigender Wohnraumnachfrage in Deutschland benennt, die politische Diskrepanz zwischen anhaltend hoher Nettozuwanderung und einem angespannten Wohnungsmarkt, und welche Konsequenzen zieht sie daraus für ihre Migrations- und Wohnungspolitik? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Sabine Poschmann vom 27. Mai 2026: Die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum ist ein zentrales Element für gesellschaftliche Teilhabe, Bildungschancen, Arbeitsmarktzugang und sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Auch wenn es in Deutschland viele Regionen gibt, in denen kein angespannter Wohnungsmarkt vorliegt, analysiert der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR), dass insbesondere in Städten und Ballungsräumen eine steigende Nachfrage nach Wohnraum in Deutschland auf ein stagnierendes Angebot trifft. Um das Angebot an Wohnraum in Deutschland insgesamt zu steigern, setzt die Bundesregierung an mehreren Stellen an. Insbesondere mit Förderungen und Beschleunigung wurden bereits große Hebel angesetzt. So hat die Bundesregierung die Bundesfinanzhilfen für den sozialen Wohnungsbau der Länder für das Programmjahr 2025 auf 3,5 Mrd. Euro und für das Jahr 2026 auf 4 Mrd. Euro aufgestockt. Darüber hinaus setzt die Bundesregierung mit dem „Bau-Turbo“ sowie ihrem Vorhaben, das Bauen durch den „Gebäudetyp E“ zu vereinfachen, Kernforderungen des SVR-Jahresgutachtens bereits um. Auch beim Thema Fachkräfte wird Wohnen zu einem Standortfaktor, weshalb die Bundesregierung auch das Thema „Mitarbeiterwohnen“ unterstützt. Als wichtige Faktoren für die steigende Wohnraumnachfrage in den vergangenen Jahren nennt das SVR-Jahresgutachten unter anderem den Trend zu kleineren Haushalten und Einpersonenhaushalten, Binnenwanderungen sowie das Bevölkerungswachstum der vergangenen Jahre durch Zuwanderungen aus der EU und Drittstaaten. In Bezug auf Drittstaaten arbeitet Deutschland mit anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zusammen, um das Zuwanderungsrecht effektiver und effizienter durchzusetzen. Die irreguläre Migration nach Europa und Deutschland wird begrenzt. Zugleich ist Fachkräftesicherung ein wichtiger Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands und die Sicherung unseres Wohlstandes. Die Einwanderung von Fachkräften aus anderen europäischen, aber auch aus Drittstaaten wird von der Bundesregierung daher unterstützt.

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