Schriftliche Frage 91 von Sara Nanni (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie viele deutsche Militärangehörige befinden sich derzeit, inklusive der in deutsche Auslandsmandate entsendeten Soldatinnen und Soldaten,…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 9. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung.
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Schriftliche Frage 91 von Sara Nanni (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie viele deutsche Militärangehörige befinden sich derzeit, inklusive der in deutsche Auslandsmandate entsendeten Soldatinnen und Soldaten,…
Frage 91 (Sara Nanni, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Wie viele deutsche Militärangehörige befinden sich derzeit, inklusive der in deutsche Auslandsmandate entsendeten Soldatinnen und Soldaten, im Rahmen der NATO, von Militärattachéposten oder Entsendungen zu anderen Entitäten in der erweiterten Region Naher- und Mittlerer Osten (Afghanistan, Ägypten, Armenien, Aserbaidschan, Bahrain, Georgien, Griechenland, Irak, Iran, Israel, Jemen, Jordanien, Kasachstan, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Palästinensische Gebiete, Pakistan, Saudi-Arabien, Syrien, Turkmenistan, Türkei, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate, Zypern; bitte nach Ländern die jeweilige Zahl dort befindlicher deutscher Militärangehöriger aufschlüsseln)?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Sebastian Hartmann vom 12. März 2026:
Die Beantwortung Ihrer Frage kann in offener Form nicht erfolgen. Die Einstufung als Verschlusssache mit dem Geheimhaltungsgrad „VS- Vertraulich“ ist im vorliegenden Fall im Hinblick auf das Staatswohl erforderlich. Nach § 2 Absatz 2 Nummer 3 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum materiellen Geheimschutz (Verschlusssachenanweisung, VSA) vom 10. August 2018 sind Informationen, deren Kenntnisnahme durch Unbefugte für die Interessen der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer Länder schädlich sein kann, entsprechend einzustufen. Eine zur Veröffentlichung bestimmte Antwort der Bundesregierung auf Ihre Fragen würde potenziellen Gegnern, Terrororganisationen oder kriminellen Gruppen wertvolle Informationen über die Präsenz und Konzentration deutscher Streitkräfte in den erfragten Gebieten geben. Dies ermöglicht eine gezielte Planung und Durchführung von Angriffen, Entführungen oder anderen feindlichen Aktionen. Dadurch wäre die Sicherheit unseres Personals in den erfragten Ländern erheblich gefährdet. Außerdem kann die Veröffentlichung sensibler Informationen das Vertrauen mit Partnern in der Region beeinträchtigen und die Zusammenarbeit in sicherheitspolitischen Fragen erschweren. Unter Abwägung zwischen der Sicherheit des vor Ort befindlichen Personals sowie der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Partnern in der Region einerseits und dem Informationsanspruch des Deutschen Bundestages andererseits hat die Bundesregierung die erfragten Informationen als Verschlusssache „VS-Vertraulich“ eingestuft und der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages übermittelt. Sie können dort eingesehen werden.4
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