Energiekontor AG
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Energiekontor AG
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Energiekontor wurde 1990 in Bremerhaven gegründet, zählt zu den Pionieren der Erneuerbaren-Energien-Branche und ist heute einer der führenden deutschen Projektentwickler. Das Kerngeschäft erstreckt sich von der Planung über den Bau bis hin zur Betriebsführung von Wind- und Solarparks im In- und Ausland. Darüber hinaus betreibt Energiekontor eigene Wind- und Solarparks im eigenen Bestand.
Die Interessenvertretung von Energiekontor wird gegenüber dem Bundestag und der Bundesregierung durch Erstellung von Positionspapieren und Hintergrundgesprächen durchgeführt.
Ziel der Interessenvertretung ist die Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich der erneuerbaren Energiepolitik und der Verbesserung der Handelspolitischen Beziehungen zu EU-Drittstaaten um den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland wettbewerbsfähig voranzutreiben.
Interessenbereiche: Allgemeine Energiepolitik; EU-Gesetzgebung; Sonstiges im Bereich "Außenpolitik und internationale Beziehungen"; Außenwirtschaft; Industriepolitik; Energienetze; Ländlicher Raum; Handel und Dienstleistungen; Internationale Beziehungen; Erneuerbare Energien
Regelungsvorhaben:
- Praxisnahe Umsetzung des NIS-2-Umsetzungsgesetzes: Das NIS-2-Umsetzungsgesetz muss sicherstellen, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland weiterhin mit hoher Geschwindigkeit vorangeht. Sicherheitsanforderungen sollten risikobasiert und technologieoffen ausgestaltet werden. Ein pauschaler Ausschluss bestimmter Komponenten oder Hersteller birgt die Gefahr von Marktverwerfungen und Lieferengpässen. Wir plädieren daher für einen pragmatischen Dreiklang aus Risikomanagement, marktorientierter Industrieförderung und internationaler Integration.
Betroffenes Gesetz: Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie und zur Regelung wesentlicher Grundzüge des Informationssicherheitsmanagements in der Bundesverwaltung
- Resiliente und wettbewerbsfähige Ausgestaltung von Lieferketten: Ausschreibungen müssen Kriterien wie Nachhaltigkeit, Cybersicherheit und lokale Wertschöpfung berücksichtigen – nicht nur den Preis. So lassen sich resiliente Lieferketten und faire Marktbedingungen fördern. Die Umsetzung muss pragmatisch geschehen – durch kluge Gewichtung und nur im Zusammenspiel mit einer aktivierenden Industriepolitik. So braucht es parallel gezielte industriepolitische Maßnahmen zur Kapazitätsausweitung europäischer Hersteller.
- Strategischer Umgang mit nicht-europäischen Herstellern von Onshore-Windenergieanlagen: Im Gegensatz zur Solarindustrie weist die Windkraftbranche eine höhere Wertschöpfungstiefe und Arbeitsplatzintensität auf – ein strategisch differenzierter Umgang mit nicht-europäischen Herstellern ist daher geboten. Ein genereller Ausschluss dieser Anbieter würde Chancen auf lokale Wertschöpfung und Beschäftigung in Europa verhindern. Stattdessen sollten politische Maßnahmen darauf abzielen, Hersteller zur Produktion in Europa zu bewegen – etwa durch technologische Partnerschaften und den Aufbau lokaler Lieferketten.
Relationen
Keine Relationen.