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CompuGroup Medical SE & Co. KGaA

lobbyregister / register_entry 22.03.2022 · Original ↗

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CompuGroup Medical SE & Co. KGaA Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Die CompuGroup Medical SE & Co. KGaA (CGM) ist ein Unternehmen im Bereich Software im Gesundheitswesen. CGM treibt die Entwicklung neuer Technologien voran und stellt Gesundheitsprofis und Patienten helfende medizinische Informationen zum Nutzen aller Beteiligten im Gesundheitssystem zur Verfügung. Zum Zwecke der Interessenvertretung werden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeskanzleramtes und der Bundesministerien sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages und deren Mitarbeitenden geführt zur Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich einer Vielzahl von Themenfeldern, die als Rahmenbedingungen für die unternehmerische Tätigkeit von großer Bedeutung sind. Dabei geht es unter anderem um Themen zur Digitalisierung, der Datennutzung und des Datenschutzes im Gesundheitswesen sowie um notwendige Voraussetzungen der Gesundheitswirtschaft für den Industriestandort Deutschland. Insbesondere sollen in den Softwaresystemen für Krankenhäuser, Rehaeinrichtungen, Pflegediensten, Arztpraxen, MVZ, Laboren, Apotheken und anderen die Praxistauglichkeit sowie der Nutzen sichergestellt werden, u.a. bei Anwendungen wie der elektronischen Patientenakte, den medizinischen Informationsobjekten, der Telematikinfrastruktur, der Telemedizin oder der Interoperabilität. Zweck der Interessenvertretung ist es daher, die Sicht der Praxis zu vermitteln und Impulse zur Verbesserung der komplexen Zusammenspiele zu geben. Im Zuge dessen werden auch parlamentarische Abende und Diskussionsveranstaltungen durchgeführt, zu denen Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Darüber hinaus werden in Einzelfällen auch Stellungnahmen zu konkreten Regelungsvorhaben erarbeitet und übermittelt. Interessenbereiche: Industriepolitik; Gesundheitsförderung; Gesundheitsversorgung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit" Regelungsvorhaben: - European Health Data Space (EHDS) sowie Weiterentwicklung nationaler datenschutzrechtlicher Regelungen im Gesundheitsbereich (DSGVO, GDNG, BDSG): Ziel der Interessenvertretung ist es, im Rahmen der Umsetzung des EHDS sowie der Weiterentwicklung nationaler datenschutzrechtlicher Regelungen Rechtssicherheit für die Nutzung pseudonymisierter Gesundheitsdaten zu schaffen. Angestrebt wird die Erweiterung bestehender Rechtsgrundlagen für die Nutzung von Gesundheitsdaten für Forschung, Produktentwicklung und KI-Training, eine Klarstellung des Anonymisierungsbegriffs sowie eine innovationsfördernde Ausgestaltung der Datenschutzaufsicht im Gesundheitsbereich. - Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen: Es sollen klare Rahmenbedingungen für die Governance der gematik sowie für Interoperabilität und die EHDS-Umsetzung geschaffen werden. Ziel ist, dass ein freier, aber regulierter Markt auf Basis einheitlicher Standards innovative, sichere und interoperable digitale Anwendungen entwickelt, die Versorgung steuern, Kommunikation erleichtern und mithilfe sekundärer Datennutzung die Gesundheitsversorgung unterstützen. - Pflegeneuordnungsgesetz: Fürsprache für einen klaren, langfristigen und verlässlichen Digitalisierungsrahmen in Pflegeeinrichtungen, die Umsetzungshürden adressieren, DIPAs mit transparenten, gestaffelten Evaluationskriterien ausstatten und die vollstationäre Pflege systematisch einbeziehen, um qualitativ hochwertige und digitalgestütze Pflege zu gewährleisten. - Praxistaugliche Umsetzung der KI-Verordnung in deutsches Recht und i.V.m MDR-V: Praxistaugliche Umsetzung des Gesetzes zur Durchführung der KI‑Verordnung für eine klare und verhältnismäßige Einstufung von KI im Gesundheitswesen als Hochrisiko, Rechtssicherheit für Hersteller und Anwender sowie innovationsfreundliche Regeln bei gleichzeitiger Gewährleistung von Patientensicherheit und Datenschutz.

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