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Johnson & Johnson Medical GmbH

lobbyregister / register_entry 24.02.2022 · Original ↗

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Johnson & Johnson Medical GmbH Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Als Johnson & Johnson MedTech (Johnson & Johnson Medical GmbH) sind wir ein verlässlicher Partner im Gesundheitswesen und tragen mit innovativen Medizinprodukten und Lösungen dazu bei, die Patientenversorgung zu verbessern und die Zukunft des Gesundheitssystems nachhaltig zu gestalten. Johnson & Johnson MedTech ist in den Bereichen Chirurgie, Orthopädie, Herz-Kreislauf sowie Augenheilkunde tätig. Als Pioniere auf dem Gebiet der Medizinprodukte konzentrieren wir uns dabei auf drei Ziele: Bessere Behandlungsergebnisse, höhere Patientenzufriedenheit und reduzierte Kosten für das Gesundheitssystem. Ein maßgeblicher Anteil unserer Arbeit im politischen Raum erfolgt in den für unsere Branche relevanten Verbänden. Unsere themenspezifische Expertise fließt in Kommentierungen, Positionen und Lösungsvorschlägen zu relevanten politischen Vorhaben im Rahmen von Gesetzgebungsprozessen und darüber hinaus ein. Zudem vertreten wir unsere Interessen aus dem Berliner Johnson & Johnson-Büro heraus. Wir setzen uns insbesondere für folgende Themen ein: Marktzugang und Erstattungsfähigkeit von Medizinprodukten und digitalen Lösungen, die Bedingungen für die Gesundheitsversorgung von Patienten in den verschiedenen Sektoren (Krankenhausreform), die Gesundheitsversorgung in bestimmten Indikationsgebieten wie Adipositas, bessere Rahmenbedingungen für medizinische Forschung (Künstliche Intelligenz), Regulatorik im Medizinproduktesektor (MDR), bundeseinheitlichen Datenschutz, Digitale Gesundheit, aber auch Lieferketten und Nachhaltigkeit sowie den Abbau bürokratischer Belastungen. Wir treten regelmäßig in den direkten Kontakt mit Ansprechpartnern aus Politik (Vertretern der Bundesregierung sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages), dem Gesundheitswesen und der Gesellschaft. Wir nutzen verschiedene Formate wie Gespräche, parlamentarische Frühstücke und Abendveranstaltungen, um unsere Anliegen zu diskutieren und unsere unternehmensbezogene Sicht und Erfahrung in politische Prozesse einzubringen. Darüber hinaus verfassen wir eigene Positionspapiere und lassen Gutachten erstellen, um neue Impulse zu setzen und zu diskutieren. Interessenbereiche: Wettbewerbsrecht; Politisches Leben, Parteien; Gesundheitsförderung; Datenschutz und Informationssicherheit; Verteidigungspolitik; EU-Gesetzgebung; Verbraucherschutz; Unfallversicherung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Berufliche Bildung; Krankenversicherung; Sonstiges im Bereich "Medien, Kommunikation und Informationstechnik"; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Zivilrecht; Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Öffentliches Recht; Bundeswehrangelegenheiten; Rechtspolitik; Gesundheitsversorgung; Allgemeine Energiepolitik; EU-Binnenmarkt; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Urheberrecht; Kommunikations- und Informationstechnik; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Rente/Alterssicherung; Arbeitslosenversicherung; Sonstige Interessenbereiche; Pflege; Pflegeversicherung; Digitalisierung; Hochschulbildung; Klimaschutz; Sonstiges im Bereich "Soziale Sicherung"; Staatsorganisation; Handel und Dienstleistungen; Internetpolitik; Sonstiges im Bereich "Recht"; Industriepolitik; Parlamentarisches Verfahren; Immissionsschutz; Cybersicherheit; Verwaltungstransparenz/Open Government; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Außenwirtschaft Regelungsvorhaben: - MedTech in der Krankenhausreform mitdenken: Wir setzen uns hinsichtlich einer Reform der Krankenhausplanung, -strukturen und -finanzierung für einen gezielten Einbezug von Medizinprodukten und -technologien ein - als relevanten und zielführenden Beitrag für eine qualitätsorientierte Krankenhausversorgung. - Lungenkrebs-Screening: Wir unterstützen die Einrichtung einer Lungenkrebs-Früherkennungs-Verordnung als Strahlenschutzrechtliche Voraussetzung einer entsprechenden G-BA Richtlinie für ein Früherkennungsprogramm von Lungenkrebs bei Raucherinnen und Rauchern mittels Niedrigdosis-Computertomographie. Durch die Verordnung wird die Voraussetzung für die Zulassung einer Früherkennungsuntersuchung nach dem Strahlenschutzgesetz geschaffen. - Etablierung und Finanzierung der Adipositas-Therapie: Wir setzen uns für eine bedarfsgerechte Prävention und Therapie der Adipositas ein und unterstützen die Schaffung leistungsrechtlicher Voraussetzungen für die leitlinienorientierte Adipositas-Therapie durch: 1. Einführung gesetzlicher Vorgaben zur zeitnahen Umsetzung der DMP-Richtlinie des G-BA 2. Sicherstellung der Finanzierung der postoperativen Therapie nach einem Adipositas-chirurgischen Eingriff - Medizintechnik in der ambulanten und kurzstationären Leistungserbringung: Wir befürworten die konsequente Sicherstellung des Zugangs zu (innovativen) Medizintechnologien im Bereich der ambulanten und kurzstationären Leistungserbringung (EBM, AOP, Hybrid-DRG) und deren aufwandsgerechte Finanzierung. - Bessere Interoperabilität von Daten und digitalen Lösungen: Wir unterstützen bessere Datennutzung und funktionierende Vernetzung und Zertifizierung von digitalen Lösungen über die bevorzugte Festlegung von international bzw. EU-weit akzeptierten Standards und Schnittstellen durch die entsprechenden Gremien und Institutionen - vor der Neuentwicklung von nationalen Vorgaben. Zudem setzen wir uns für die Einbindung von Industrieexpertise in die Erarbeitungsprozesse ein, um die Anwendbarkeit von Standards und Schnittstellen durch Unternehmen sicherzustellen. - Bundeseinheitliche Datenschutzregelungen und deren Interpretation im Gesundheitswesen: Wir treten ein für eine zielführende gesetzliche Lösung bezüglich der vielfältigen Datenschutzregelungen auf verschiedenen Ebenen, die im deutschen Gesundheitswesen für verschiedene Anwendungsbereiche gelten und darüber hinaus unterschiedlich interpretiert werden, obwohl es eine EU-weit geltende Datenschutzgrundverordnung gibt. - Rechte von Datenhaltern im Zusammenhang mit dem Teilen von Daten: Wir treten ausdrücklich für die angemessene Absicherung von IP-Rechten, Geschäftsgeheimnissen und strategisch bedeutenden Daten ein, um weiterhin eine förderliche Umgebung für innovative Forschungstätigkeiten innerhalb der EU bzw. Deutschlands zu gewährleisten. - MedTech-Strategie institutionalisieren: Medizintechnologien sind Teil der Lösung, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Gesundheitsversorgung in der Gesellschaft zu begegnen. Wir unterstützen daher einen konkreten Maßnahmenkatalog, um den Medizintechnik-Standort Deutschland zu stärken und seine Attraktivität für deutsche und multinationale Unternehmen gleichermaßen aufrechtzuerhalten. - Elektronische Patientenakte (ePA) effizient gestalten: Die ab 2025 auf Basis eines opt-out-Verfahrens einzuführende ePA ist ein Meilenstein in der datenbasierten Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Sie stellt auch eine Datenquelle für die Forschung & Entwicklung innovativer und bedarfsgerechter Medizintechnologien dar. Um die Potentiale der ePA heben zu können, setzen wir uns für deren möglichst weitgehende Etablierung ein. Entscheidend dafür wird der erlebbare Nutzen der ePA für alle Anwender:innen sein. Dieser kann u.a. durch die möglichst einfache Eingabe gut strukturierter Daten gewährleistet werden. - Einsetzung für eine praxisnahe Weiterentwicklung der MDR / Revision der Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte (MDR): Überarbeitung der MDR mit dem Ziel, regulatorische Verfahren (insbesondere Zertifizierung, Benannte Stellen und Übergangsfristen) anzupassen, um Versorgungssicherheit, Innovation und Marktzugang für Medizinprodukte in der EU sicherzustellen. - Praxistaugliche Ausgestaltung des Medizinregistergesetz: Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für den Aufbau und Betrieb medizinischer Register in Deutschland, insbesondere zur Verbesserung der Datennutzung für Versorgungsqualität, Forschung und Innovation sowie zur stärkeren Vernetzung bestehender Registerstrukturen. Einsetzung für eine praxistaugliche Ausgestaltung des Gesetzes, insbesondere - Sicherstellung einer effizienten und interoperablen Dateninfrastruktur - Gewährleistung klarer und praktikabler Regelungen zu Datenschutz und Datennutzung - Vermeidung unnötiger bürokratischer Belastungen für Hersteller und Leistungserbringer - Förderung von Innovation sowie evidenzbasierter Versorgung - Novellierung des Produkthaftungsrecht: Einsetzung für eine ausgewogene Ausgestaltung der Haftungsregeln, insbesondere - Rechtssicherheit für Hersteller im Umgang mit Software und digitalen Komponenten - Verhältnismäßige Haftungsrisiken bei komplexen Wertschöpfungsketten - Vermeidung übermäßiger Beweislastumkehrungen oder pauschaler Haftungsausweitungen - Erhalt von Innovationsanreizen bei gleichzeitigem Schutz der Patientensicherheit

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