EWE TEL GmbH
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EWE TEL GmbH
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
EWE TEL GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Telekommunikation in Deutschland. Rund 800.000 Kundinnen und Kunden beziehen die Telekommunikationsprodukte der EWE-Konzernunternehmen.
Im Nordwesten Deutschlands bietet EWE TEL Internet und Festnetzanschlüsse, Mobilfunk, TV-Produkte sowie auch darüber hinaus Lösungen für Geschäftskunden an. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der EWE AG.
Zum Zwecke der Interessenvertretung setzt sich die EWE TEL GmbH für geeignete gesetzgeberische und regulatorische Rahmenbedingungen im Bereich Telekommunikation ein, insbesondere für den Ausbau von Glasfaser- und Mobilfunkinfrastrukturen. Hierzu erstellt das Unternehmen in unregelmäßigen Abständen Positionspapiere und führt Gespräche mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages sowie Mitarbeitenden des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS).
Darüber hinaus beteiligt sich die EWE TEL GmbH aktiv an der Verbandsarbeit auf nationaler und europäischer Ebene.
Ergänzend nimmt EWE TEL an Veranstaltungen und Diskussionsformaten teil, bei denen auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung anwesend sind.
Ziel der Interessenvertretung ist es, die praktischen Erfahrungen aus der Telekommunikationsbranche einzubringen, Impulse für eine leistungsfähige digitale Infrastruktur zu geben und die Rahmenbedingungen für den Netzausbau zu verbessern.
In Einzelfällen werden zudem Stellungnahmen und Gutachten zu konkreten Regelungsvorhaben erarbeitet und übermittelt.
Interessenbereiche: Datenschutz und Informationssicherheit; Digitalisierung; Kommunikations- und Informationstechnik; Sonstiges im Bereich "Recht"; Internetpolitik
Regelungsvorhaben:
- Ausschließliche Nutzung des oberen 6-GHz-Frequenzbands durch WLAN-Technologie innerhalb der EU: EWE TEL setzt sich dafür ein, dass der obere Bereich des 6-GHz-Frequenzbands in der EU exklusiv für die WLAN-Technologie reserviert wird.
- Unterstützung von Netzausbau, Wettbewerb und Resilienz durch das TKG-Änderungsgesetz 2026: Die Interessenvertretung zum Referentenentwurf zur Änderung des TKG und zur Verbesserung der telekommunikationsrechtlichen Rahmenbedingungen für den TK-Netzausbau des BMDS soll es ermöglichen, Markterfahrungen und im Markt entwickelte Lösungsansätze bei der Weiterentwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Dies betrifft insbesondere den Bürokratieabbau, die Sicherheit der digitalen Infrastruktur sowie die wettbewerbsneutrale Ausgestaltung des Übergangs von Kupfer- auf Glasfasernetze auf Basis eines regelbasierten Prozesses. Hierfür wird eine klarstellende Ergänzung des § 34 TKG für sinnvoll gehalten, damit die Bundesnetzagentur im Falle eines Antrags der Telekom auch die Interessen anderer glasfaserausbauender Unternehmen berücksichtigt.
- Unterstützung von Kupfer-Glas-Übergang, Harmonisierung und Wettbewerb auf allen Netzen durch den europäischen Digital Networks Act: Die Interessenvertretung zum Vorschlag der EU-Kommission für einen Digital Networks Act unterstützt das gesetzgeberische Ziel eines raschen, in allen Mitgliedsstaaten gelingenden Übergangs von Kupfer- auf Glasfasernetze. Grundlage hierfür sollte ein regelbasiertes Verfahren im Sinne von Art. 53 ff. des Verordnungsentwurfs sein, damit der Prozess der Kupferabschaltung künftig vom Vorliegen der tatsächlichen Voraussetzungen in den jeweiligen Abschaltegebieten bestimmt wird. Darüber hinaus macht die Interessenvertretung Vorschläge zur vollen Harmonisierung der Verbraucherschutzbestimmungen und zeigt die Handlungsbedarfe auf, die sich aus dem aktuellen Zusammenwachsen von Festnetz und Mobilfunk ergeben.
Relationen
Keine Relationen.