Union Asset Management Holding AG
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Union Asset Management Holding AG
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Um die Interessen der Anleger von Union Investment bestmöglich und umfassend zu vertreten, stehen wir im regelmäßigem Austausch mit Parteien, Bundestagsabgeordneten, Referenten von Bundestagsabgeordneten und Ministerien. Dieser Kontakt erfolgt entweder persönlich und direkt oder über die Arbeit in diversen politischen Verbänden und Gremien. Zudem informieren wir transparent und digital auf unserer Public Affairs Plattform www.FinanzAgenda.de über Fakten, Hintergründe und Lösungsideen zu ausgewählten finanzpolitischen Themen.
Als Interessenvertretung von Union Investment ist es unser Ziel, aktuelle Diskussionen in der Finanzmarktpolitik thematisch zu begleiten und uns aktiv in die inhaltlichen Debatten einzubringen. So etwa bei der Finanzmarktregulierung, der Altersvorsorge oder beim Thema Nachhaltigkeit und im Bereich Immobilien.
Für uns ist eine transparente Lobbyarbeit zentrales Leitmotiv. Dazu zählt insbesondere, dass unsere Identität als Interessenvertreter jederzeit ersichtlich sein muss. Das Gegenüber muss stets wissen, in wessen Auftrag und für welche Interessen ein Gesprächspartner agiert. Wir reden offen über Themen, vertreten Positionen, machen Vorschläge oder versuchen Denkanstöße für den politischen und regulatorischen Prozess zu geben. Wir sind überzeugt: Hinterzimmer war gestern. Politik und Lobbyarbeit sollte gleichermaßen transparent sein.
Neben dem Büro in Frankfurt gibt es noch ein Büro in Brüssel und Berlin.
Union Investment ist Teil der Genossenschaftlichen FinanzGruppe und der DZ Bank Gruppe.
Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Energie"; EU-Binnenmarkt; Erneuerbare Energien; Bank- und Finanzwesen; Allgemeine Energiepolitik; Wohnen; Rente/Alterssicherung; Verbraucherschutz; EU-Gesetzgebung; Klimaschutz; Bauwesen und Bauwirtschaft; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Stadtentwicklung; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben
Regelungsvorhaben:
- Reform der privaten Altersvorsorge: Wir setzen uns für die Reform der privaten Altersvorsorge ein. Diese sollte insbesondere kapitalmarkbasiert, renditeorientiert und mit flexiblen Garantie und Auszahlmöglichkeiten ausgestattet sein. Die Fördersystematik sollte deutlich vereinfacht und der Kreis der Förderberechtigten erwaitert werden. Damit soll eine Altersvorsorge für die Breite der Bevölkerung ermöglicht werden.
- Stärkung finanzieller Bildung: Eine gute finanzielle Bildung soll es allen Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, wohl abgewogene und informierte Entscheidungen über die eigenen Finanzen zu treffen. Dies hilft dabei auch Chancengerechtigkeit zu schaffen.
Konkret befürworten wir eine Berücksichtigung des Themas finanzielle Bildung in das Curriculum der Schulen.
- Finanzplatz Deutschland und Frankfurt am Main stärken: - Kein Goldplating zulasten des Standorts Deutschland
- Strukturelle Neuausrichtung des Finanzplatzes Frankfurt
- Internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken & Abbau nationaler Schranken
- Bürokratieabbau fördern
- Drei-Säulen-Struktur des Bankensystems wahren
- Privates Kapital für nachhaltige und digitale Transformation aktivieren: - Private Investitionen in Infrastruktur und Unternehmensbeteiligungen fördern
- Steuerliche Erleichterungen für Investitionen in Infrastruktur
- Sustainable Finance-Regulierung entbürokratisieren
- Infrastrukturbonds einführen
- Rücknahme des FIDA-Verordnungsvorschlags: Im Rahmen der EU-Strategie zur Digitalisierung des Finanzsektors hat die EU-Kommission einen Vorschlag zuFIDA veröffentlicht. Demnach soll es Finanzdienstleistern und -produktanbietern nach entsprechender Einwilligung des Kunden ermöglichen, auf Kunden-(finanz-)daten zuzugreifen, die bei einem anderen Unternehmen vorliegen. In der FiDA-Verordnung sehen wir erhebliche Risiken für den europäischen Markt und die Souveränität der Kundenfinanzdaten. Wir sprechen uns für die Rücknahme des Gesetzgebungsvorhabens der FIDA aus. Sollte eine Rücknahme nicht mehrheitsfähig sein, sollen inhaltliche Anpassungen erfolgen.
- Gebäudeenergiegesetz (GEG) praxisnah, unbürokratisch ausrichten und Erreichung der Klimaziele sicherstellen: Anpassung und Konkretisierung des GEG und technologieoffene Ausgestaltung zur Erreichung der Klimaschutzziele; §§ 71a bis p sowie der vereinfachten und praxisnahen Umsetzung des §§ 60b & 60c durch die Vereinfachung und den Abbau von redundanten Anforderungen, bei technisch geeigneten Digitalisierungsmaßnahmen, wie der raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831
Relationen
Keine Relationen.