MBDA Deutschland GmbH
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MBDA Deutschland GmbH
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
MBDA Deutschland konzipiert, entwickelt, produziert und wartet Luftverteidigungs- und Lenkflugkörpersysteme, Komponenten und Subsysteme für Luftwaffe, Marine und Heer. Das High-Tech-Unternehmen der Verteidigungsindustrie ist das Kompetenzzentrum für Luftverteidigungs- und Lenkflugkörpersysteme in Deutschland, verfügt als solches über einzigartige industrielle Fähigkeiten und Einrichtungen und versteht sich als Partner der Bundeswehr und der NATO-Streitkräfte.
Im Rahmen der Interessenvertretung führt die MBDA Deutschland regelmäßig Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeskanzleramtes und der Bundesministerien, sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages durch. Im Vordergrund steht dabei der der gegenseitige Informationsaustausch, insbesondere auch im Rahmen von geplanten Entwicklungs- und Beschaffungsvorhaben der Bundeswehr. Hauptzweck der Interessenvertretung ist es, vor dem Hintergrund der Neuausrichtung der Bundeswehr auf die Landes- und Bündnisverteidigung über aktuelle technologische Entwicklungen und Lösungen zum Schutz unserer Soldatinnen und Soldaten aus erster Hand zu informieren.
Darüber hinaus engagiert sich die MBDA Deutschland auch in Diskussionen zur Beschaffungs- und Exportpolitik und leistet Beiträge zum allgemeinen gesellschaftspolitischen Diskurs zur Sicherheits-, Verteidigungs- und Außenpolitik. Im Zuge dessen werden auch parlamentarische Informations- und Diskussionsveranstaltungen durchgeführt, zu denen Regierungsmitglieder, Abgeordnete, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien eingeladen werden.
Interessenbereiche: EU-Gesetzgebung; Industriepolitik; Bundeswehrangelegenheiten; Verteidigungspolitik; Außenpolitik; Rüstungsangelegenheiten; Internationale Beziehungen; Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU; Wissenschaft, Forschung und Technologie
Regelungsvorhaben:
- Änderungen des Vorschlages der EU-Verordnung Security Action for Europe (SAFE) zur Harmonisierung der Nachfrage: SAFE ist eine von der Europäischen Kommission im März 2025 vorgeschlagene Verordnung. Sie zielt darauf ab, die europäische Verteidigungsindustrie durch Darlehen zu stärken. Im Rahmen von SAFE sollen bis zu 150 Milliarden Euro in Form von EU-Anleihen bereitgestellt werden, um gemeinsame Verteidigungsbeschaffungen der Mitgliedstaaten zu fördern. Die Initiative ist Teil des umfassenderen Plans „Readiness 2030“. In diesem Kontext setzen wir uns gegenüber Vertretern der Bundesregierung und des Parlaments dafür ein, dass die zu definierenden industriepolitischen Maßnahmen auch Themen der
- Effizienzsteigerung,
- strategischen Kohärenz,
- nachhaltigen Kapazitätserhöhung und der
- Harmonisierung der Nachfrage
umfassen.
- Änderungen des Vorschlages der Europäischen Kommission zum "Defence-Omnibus-Paket" zur Vereinfachung und Entbürokratisierung: Ziel des von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Defence-Omnibus-Paketes ist es, ein leistungsfähiges, resilienteres industrielles Fundament für die europäische Verteidigungsfähigkeit zu schaffen. In diesem Kontext setzen wir uns gegenüber Vertretern der Bundesregierung und des Parlaments dafür ein, dass die im Defence-Omnibus-Rahmen vorgesehenen Maßnahmen folgende industriepolitisch relevanten Aspekte wirksam adressieren:
- Überprüfung und ggf. Überarbeitung europäischer Umweltgesetzgebung, die die Resilienz und Unabhängigkeit europäischer Gesetzgebung gefährdet.
- Vereinfachung und Beschleunigung von Genehmigungs- und Vergabeverfahren
- Einheitliches und kohärentes regulatorisches Umfeld insbesondere in
- Bessere Rahmenbedingungen für Kooperationsprogramme
- Änderungen des Vorschlags zur EU-Verordnung European Defence Industry Programme (EDIP) zur Verbesserung der Partizipationsmöglichkeiten: Das European Defence Investment Programme (EDIP) ist eine von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Verordnung, die erste aus der Europäischen Strategie für die Verteidigungsindustrie (EDIS) abgeleitete Maßnahmen umsetzen soll. Dadurch sollen Fähigkeiten und Kapazitäten der europäischen Verteidigungsindustrien gezielt gestärkt werden. In diesem Kontext setzen wir uns gegenüber Vertretern der Bundesregierung und des Parlaments dafür ein, dass die im EDIP-Rahmen zu definierenden industriepolitischen Maßnahmen auch Themen
- der Effizienzsteigerung,
- der strategischen Kohärenz,
- der nachhaltigen Kapazitätserhöhung,
- der Harmonisierung der Nachfrage und
- des „Access to Finance“
umfassen.
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