Ergebnisse zum Fleischgipfel der Bundesregierung
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Ergebnisse zum Fleischgipfel der Bundesregierung
Deutscher Bundestag Drucksache 21/5034
21. Wahlperiode 26.03.2026
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Bernd Schattner, Stephan Protschka, Danny Meiners, Peter
Felser, Christian Reck, Julian Schmidt, Bernd Schuhmann, Stefan Schröder, Lars
Schieske, Enrico Komning, Steffen Janich, Dario Seifert, Dr. Michael Blos und
der Fraktion der AfD
Ergebnisse zum Fleischgipfel der Bundesregierung
Anlässlich des sogenannten Fleischgipfels beim Bundesminister für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, hat die Generalsekretärin des
Deutschen Bauernverbandes, Stefanie Sabet, notwendige Verbesserungen der
Rahmenbedingungen für die Schweinehaltung in Deutschland angemahnt
(www.bauernverband.de/presse-medien/pressemitteilungen/pressemitteilung/fle
ischgipfel-bauernverband-fordert-bessere-rahmenbedingungen-fuer-schweineha
lter). Insbesondere für Sauenhalter sei nach dem abrupten Ende des
Bundesprogramms zum Umbau der Tierhaltung eine alternative, adäquate Unterstützung
dringend erforderlich, um die durch gesetzliche Veränderungen verursachten
enormen Kosten tragen zu können (https://regionalupdate.de/2026/02/24/fleisc
hgipfel-bessere-rahmenbedingungen-schweinehalter/). Andernfalls drohe ein
katastrophaler Strukturbruch in der deutschen Schweinehaltung mit
weitreichenden Folgen für Betriebe und die Versorgung (www.topagrar.com/manag
ement-und-politik/news/rainers-fleischgipfel-das-sind-die-draengendsten-probl
eme-der-schweinehalter-20023590.html). Eine Anpassung des
Genehmigungsrechts ist nach Ansicht des Bauernverbandes notwendig, um Investitionen in
tierwohlgerechte Stallumbauten und notwendige baurechtliche Abläufe zu
erleichtern (https://regionalupdate.de/2026/02/24/fleischgipfel-bessere-rahmenbe
dingungen-schweinehalter/). Des Weiteren müsse die Koordinierung des
Bundes beim Tierseuchenmanagement verbessert werden, um Betriebe vor
Seuchenausbrüchen und strukturellen Schäden besser zu schützen (www.topagra
r.com/management-und-politik/news/rainers-fleischgipfel-das-sind-die-draenge
ndsten-probleme-der-schweinehalter-20023590.html). Im Zuge der
Agrarexportstrategie des Bundes wird darüber hinaus gefordert, wichtige, seit Jahren
tierseuchenbedingt geschlossene Märkte wieder zu öffnen, um die
Exportmöglichkeiten deutscher Produzenten zu stärken (www.bauernverband.de/presse-m
edien/pressemitteilungen/pressemitteilung/fleischgipfel-bauernverband-
fordertbessere-rahmenbedingungen-fuer-schweinehalter). Schließlich müsse die
steuerfreie Risikoausgleichsrücklage unverzüglich eingeführt werden, damit
landwirtschaftliche Betriebe besser mit den zunehmend volatilen Märkten und
Preisschwankungen umgehen können (https://regionalupdate.de/2026/02/24/fle
ischgipfel-bessere-rahmenbedingungen-schweinehalter/). Vor diesem
Hintergrund ergeben sich für die Fragesteller Fragen hinsichtlich der konkreten
Ergebnisse des Fleischgipfels, der geplanten Maßnahmen der Bundesregierung
sowie deren zeitlicher Umsetzung.
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, wie sich die Schweinepreise
in Deutschland in den letzten zehn Jahren entwickelt haben (www.vez
g.de/preisinfo-schweine.html)?
a) Wenn ja, welche (bitte Preise je kg Mastschwein, Sauen, Eber, Ferkel
angeben)?
b) Wenn nein, warum hat sie keine Kenntnis darüber?
2. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der
schweinehaltenden Betriebe in Deutschland in den letzten zehn Jahren,
aufgeschlüsselt in Sauen- und Mastschweinbetriebe, entwickelt (www.landwirts
chaft.de/infothek/infografiken/uebersicht-aller-infografiken/wie-hat-sich-d
ie-schweinehaltung-in-deutschland-entwickelt)?
3. Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, wie viele Tierhalter das
Umbauprogramm zur Tierhaltung beansprucht bzw. beantragt haben (www.bl
e.de/DE/Projektfoerderung/Foerderungen-Auftraege/Bundesprogramm_U
mbau_Tierhaltung/BUT_node.html)?
a) Wenn ja, wie viele sind dies?
b) Wenn nein, warum hat sie keine Kenntnis davon?
4. Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, wie viele Tonnen
Schweinefleisch in den letzten zehn Jahren ins Ausland exportiert wurden (www.de
statis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/03/PD23_N018_413.html)?
a) Wenn ja, welche (bitte Tonnen je Land und Jahr auflisten)?
b) Wenn nein, warum hat sie keine Kenntnis davon?
5. In welcher Art und Weise hat nach Kenntnis der Bundesregierung die
Afrikanische Schweinepest den Schweinemarkt in Deutschland in den
letzten 10 Jahren beeinflusst (www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/
tiergesundheit/sgd/asp-ausbruch.html)?
6. Welche Maßnahmen möchte die Bundesregierung nach dem Fleischgipfel
in Berlin ggf. ergreifen, um den Strukturwandel und die Probleme der
Schweinehalter in Deutschland zu lösen (www.bayerischerbauernverban
d.de/themen-erzeuger-vermarktung/tier/fleischgipfel-berlin-politischer-fla
nkenschutz-fuer-schweinehalter)?
7. Hat die Bundesregierung Kenntnis davon, wie hoch der Import von
Schweinefleisch in Deutschland in den letzten zehn Jahren war (www.lan
dwirtschaft.de/wirtschaft/agrarmaerkte/markt-und-versorgung/warum-imp
ortiert-deutschland-so-viel-schweinefleisch)?
a) Wenn ja, wie hoch war dieser (bitte in Tonnen pro Länder und Jahr
angeben)?
b) Wenn nein, warum hat sie keine Kenntnis davon?
8. Hat die Bundesregierung Kenntnis davon, wie sich die Anzahl an
Schweinen in den letzten zehn Jahren in den Ländern Spanien und China
entwickelt hat?
a) Wenn ja, wie gestaltet sich diese Entwicklung (bitte angeben, welche
Preise und Haltungsstandards in diesen beiden Ländern gegenüber
Deutschland vorherrschen, www.schweine.net/news/spanien-und-chin
a-vereinbaren-asp-regionalisierun.html)?
b) Wenn nein, warum hat sie keine Kenntnis davon?
9. Hat die Bundesregierung Kenntnis davon, ob in China zurzeit sogenannte
Schweinehochhäuser gebaut und in Betrieb genommen werden?
a) Wenn ja, sind solche Stallsysteme auch in Deutschland wieder
ökonomisch sinnvoll (www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/china-sch
weinehochhaeuser-massentierhaltung-100.html)?
b) Wenn nein, warum hat sie keine Kenntnis davon?
10. Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, ob Deutschland Ferkel aus
anderen Ländern importiert (www.topagrar.com/schwein/news/deutschland-
importiert-mehr-ferkel-20011579.html)?
a) Wenn ja, und falls Ferkel importiert werden, wie viele sind dies (bitte
Ferkelanzahl und Länder in den letzten zehn Jahren auflisten)?
b) Wenn nein, warum hat sie keine Kenntnis davon?
Berlin, den 11. März 2026
Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
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