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Prävention genderbasierter Gewalt in Fidschi

dip / drucksache 04.08.2025 · WP 21 · 21/1110 · Kleine Anfrage · Original ↗

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Prävention genderbasierter Gewalt in Fidschi [Deutscher Bundestag Drucksache 21/1110 21. Wahlperiode 04.08.2025 Kleine Anfrage der Abgeordneten Johann Martel, Rocco Kever, Matthias Rentzsch, Denis Pauli, Dr. Alexander Wolf, Dr. Malte Kaufmann, Arne Raue, Martina Uhr und der Fraktion der AfD Prävention genderbasierter Gewalt in Fidschi Die Fragesteller interessieren sich für die Art und Weise der Umsetzung des Projekts „Prävention genderbasierter Gewalt“ in Fidschi mit der IATI- (International Aid Transparency Initiative-)Maßnahmen-ID DE-1-202375988 (www.transparenzportal.bund.de/de/detailsuche/DE-1-202375988?project_stat us=running&title=gender&offset=0, abgerufen am 21. Juli 2025), welches von der Evangelischen Zentralstelle für Entwicklungshilfe e. V. (EZE) durchgeführt wird (ebd.). Die Projektkosten werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bei einer geplanten Laufzeit vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2026 mit 200 000 Euro betitelt (ebd.). Der Fokus des Projekts gilt laut Projektbeschreibung der Verhinderung von geschlechtsspezifischer Gewalt in Glaubensgemeinschaften in Fidschi. Dabei wird ein Projektansatz mit dem Titel „SASA“ (Start, Bewusstsein, Unterstützung und Aktion) verwendet (ebd.). Gemäß Projektvorstellung auf dem Transparenzportal des BMZ unterstützt SASA „die biblische Lehre von der Gleichheit zwischen Männern und Frauen, das Verständnis des Machtgleichgewichts, die Verbesserung der Gleichheit zwischen Männern und Frauen und damit die Verringerung geschlechtsspezifischer Gewalt“ (ebd.). Wir fragen die Bundesregierung:  1. Welchen Glaubensgemeinschaften gehören nach Kenntnis der Bundesregierung die Frauen an, die an diesem Projekt teilnehmen (bitte nach genauer Glaubensgemeinschaft und Anzahl der Frauen pro Glaubensgemeinschaft aufschlüsseln)?  2. An welchen Orten und in welchen Einrichtungen wird das Projekt durchgeführt?  3. Wie viele Frauen nehmen nach Kenntnis der Bundesregierung, absolut und prozentual von der Gesamtanzahl der weiblichen Einwohner von Fidschi gesehen, an dem Projekt teil?  4. In welchen weiteren Projekten kommt der sogenannte SASA- Präventionsansatz (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller) zum Einsatz, und wie wird dieser Präventionsansatz von wem evaluiert?  5. Welche konkreten Maßnahmen, die speziell Verbesserungen für Frauen, Mädchen und marginalisierte Gruppen bewirken, beinhaltet das Projekt?  6. Welche Kosten entfallen auf das Projekt (bitte nach Personal, Verwaltung und sonstigen Durchführungskosten aufschlüsseln)?  7. Wurden Sachleistungen oder sonstige Zuwendungen vonseiten der Projektempfänger angenommen, und wenn ja, welche konkret (bitte nach Art und Kosten der jeweiligen Sachleistung aufschlüsseln)?  8. Um welche zivilgesellschaftlichen Basisorganisationen und Sozialarbeiterstationen handelt es sich konkret, und wie hoch ist die jeweilige Zuwendungssumme aus dem gesamten Finanzierungsvolumen (bitte nach Namen der Organisation bzw. Sozialarbeiterstation und anteiligem Zuwendungsbetrag auflisten)?  9. Wann rechnet die Bundesregierung mit Evaluierungsberichten, und werden diese öffentlich und in deutscher Sprache zugänglich sein, und wenn ja, wo? 10. Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, ob die EZE eigene Evaluierungen zum Projekt durchführt, und wenn ja, wo können diese eingesehen werden? Berlin, den 29. Juli 2025 Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333]

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