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Rede von Dr. Götz Frömming (AfD) – Einwanderungspolitik als Ursache der Krise im deutschen Bildungssystem benennen und konsequent angehen

dip / rede 24.09.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 96. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 15: Einwanderungspolitik als Ursache der Krise im deutschen Bildungssystem benennen und konsequent angehen.

Das Protokoll 21/96 liegt bei DIP nur als Vorabfassung vor: Der Text endet vor dem Schluss der Sitzung, zu Protokoll gegebene Reden fehlen in polradar (der endgültige Bericht war für den 29.09.2026 angekündigt). Vollständig im Plenarprotokoll (PDF) ↗.

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Text

Rede von Dr. Götz Frömming (AfD) – Einwanderungspolitik als Ursache der Krise im deutschen Bildungssystem benennen und konsequent angehen Meine Damen und Herren! Frau Präsidentin! Gestatten Sie, dass ich mit einer kleinen Anekdote zum Thema hinführe. Als ich vor vielen Jahren als Lehrer nach Berlin kam, von Baden-Baden in den schönen Wedding, da erklärte ich meinen Schülern, wie wichtig doch Integration sei. Plötzlich unterbrach mich einer meiner Schüler sehr höflich und sagte: Herr Frömming, machen Sie sich doch wegen der Integration keine Sorgen! Die paar Deutschen, die hier noch sind, die integrieren wir schon. Meine Damen und Herren, damit sind wir auch mitten im Thema. Die neue PISA-Studie hat erschreckende Ergebnisse zutage gefördert. Und das Schlimmste daran ist: Sie wären vermeidbar gewesen. Einige Zahlen: Die Leistungen der 15-Jährigen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften sind so schwach wie noch nie seit Beginn der Erhebung im Jahr 2000; sie liegen übrigens sogar noch unter den Werten des ursprünglichen PISA-Schocks. Rund ein Drittel der 15-Jährigen hat in Lesen und Mathematik keine ausreichenden Basiskompetenzen für den Alltag und das Berufsleben. Etwa ein Viertel erreicht diese sogenannten Basiskompetenzen in den Naturwissenschaften nicht. Gut jeder Fünfte besitzt in keinem der drei getesteten Felder ausreichende Grundkompetenzen. Interessant ist dabei: Eine nähere Betrachtung der Daten zeigt, dass der Leistungsabfall sich nicht gleichmäßig über alle Schülergruppen verteilt, sondern überwiegend Schüler mit Migrationshintergrund betrifft. In den drei Testbereichen Naturwissenschaft, Lesen und Mathematik liegt die Gesamtdifferenz zwischen einheimischen Schülern und denen, die im Ausland geboren wurden, bei knapp 100 Punkten. Der Unterschied zu Schülern, die selbst schon hier geboren sind, liegt immer noch bei 50 Punkten. Meine Damen und Herren, das ist im internationalen Vergleich ein trauriger Spitzenplatz; in keinem anderen der 29 OECD-Staaten ist der Unterschied so gravierend. Im Durchschnitt ist die Leistungsdifferenz zwischen Einheimischen und Schülern mit Migrationshintergrund dort übrigens nur halb so groß. Woran könnte das wohl liegen, meine Damen und Herren? Hier liefert die vorliegende Studie keine wirkliche Erklärung. Ist vielleicht unser Bildungssystem so schlecht oder, genauer gesagt, mit der Integration so vieler Schüler nichtdeutscher Herkunft einfach überfordert? Oder achten Länder wie Singapur oder Kanada, die auch viele Schüler mit Migrationshintergrund haben, aber viel erfolgreicher sind, im Gegensatz zu Deutschland vielleicht auf eine qualifizierte Zuwanderung? Wir wissen es einfach nicht genau. Hier verlangen wir weitere Detailstudien, meine Damen und Herren. Aber was nützen all diese Studien am Ende, wenn man daraus immer wieder die falschen Schlüsse zieht? Vielleicht gehen Sie einfach mal in eine Schule im Wedding oder in Wuppertal und fragen Sie die Lehrer und die Schüler. Die werden Ihnen im vertrauten Gespräch sagen, woran es liegt, dass Deutschland immer mehr verdummt, meine Damen und Herren. Die Klassen sind einfach zu groß, es herrscht keine Disziplin mehr, Schüler sprechen und verstehen kein Deutsch, Gewalt und Mobbing sind an der Tagesordnung. Bildung und Wissen wurden durch Vielfalt, Toleranz und die sogenannte Kompetenzorientierung ersetzt. Das ist übrigens der größte Schwachsinn seit Erfindung der Schule. Nun zur Lösung. Wir brauchen eine ehrliche Analyse der vorliegenden Daten. Der Verdacht, dass unsere Bildungskatastrophe etwas mit der katastrophalen Einwanderungspolitik seit 2015 zu tun hat, der liegt doch auf der Hand, meine Damen und Herren. Dem wollen zumindest wir weiter nachgehen. Wir sagen: Eine gute Bildungspolitik beginnt mit einer guten Grenzkontrolle. Wer Millionen Menschen aufnimmt, die auch in ihren Herkunftsländern zum Bildungsproletariat gehörten, muss sich doch nicht wundern, wenn dadurch auch Deutschland verdummt. Deshalb meine Damen und Herren: Haben Sie den Mut zur Wahrheit! Haben Sie Mut, Tabus zu überwinden! Stimmen Sie unserem Antrag zu! Ich freue mich auf die weitere Debatte. Vielen Dank.

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