KUniD - Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten Deutschlands e.V.
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KUniD - Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten Deutschlands e.V.
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation
Der Verein vertritt die Kanzlerinnen und Kanzler bzw. hauptamtlichen/hauptberuflichen Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten der Universitäten Deutschlands. Er versteht sich als zentrale Plattform für den Dialog über Finanz- und Verwaltungsfragen, Hochschulsteuerung sowie die Weiterentwicklung der universitären Infrastruktur. Acht etablierte Arbeitskreise (Digitale Transformation, Entbürokratisierung, Fortbildung, Hochschulbau, Hochschulfinanzierung, Hochschulmedizin, Hochschulpersonal und Studierendenwerke) dienen als Vernetzungsstrukturen und agieren gemeinsam mit dem Vorstand in der Umsetzung und Kommunikation der inhaltlichen Arbeit.
Der Verein ist aus der Vereinigung der Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten hervorgegangen.
Interessenbereiche: Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Verwaltungstransparenz/Open Government; Öffentlicher Dienst und öffentliche Verwaltung; Öffentliches Recht; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Hochschulbildung
Regelungsvorhaben:
- Nachhaltige und auskömmliche Finanzierung der Universitäten Deutschlands: Der Verein setzt sich für eine nachhaltige und auskömmliche Finanzierung der Universitäten in Deutschland ein, u.a . im Hinblick auf die Hochschulinfrastruktur, eine nachhaltige Gestaltung des Zukunftsvertrags Studium und Lehre und bedarfsorientierte Forschungsprojektpauschalen.
- Hochschulbau - Bund-Länder-Vereinbarung Modernisierung und Sanierung: Der Verein fordert im Kontext der Bund-Länder-Vereinbarung und des Programmes zur Modernisierung und Sanierung von Hochschulen, dass die zur Verfügung stehenden Mittel in den Bundesländern für die dringend notwendige Sanierung im Hochschulbau verwendet werden, um so zum Erhalt der internationalen Kooperations- und Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen beizutragen. Der Verein setzt sich in diesem Zusammenhang insbesondere für bürokratiearme Prozesse ein, um die Mittel zweckgerichtet einzusetzen.
- Deregulierung und Entbürokratisierung: Der Verein setzt sich für Deregulierung und Entbürokratisierung im Hochschulkontext ein. Ziele sind hierbei u.a. die Standardisierung von Prozessen, insbesondere im Bereich der Drittmittel, die Anhebung von Wertgrenzen und Schwellenwerten, eine deutliche Reduktion und Vereinfachung von Berichten, Dokumentations- und Belegpflichten sowie die Pauschalisierungen von Kostensätzen.
- Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes: Im Rahmen der geplanten Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes wird insbesondere das geplante Primat der Qualifizierungsbefristung adressiert. Der Verein setzt sich für eine zügige Verabschiedung des Gesetzesentwurfs ein, um klare Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung der Personalstrukturen an den Hochschulen zu schaffen.
Relationen
Keine Relationen.