HÁWAR.help e.V.
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HÁWAR.help e.V.
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
HÁWAR.help e. V. ist eine Menschenrechtsorganisation, die auf der Asche des Völkermords an den Jesiden gegründet wurde. Wir erheben unsere Stimme, wenn Menschenrechtsverbrechen begangen werden: Heute setzen wir sowohl Entwicklungs- und Bildungsprogramme in Irak, Syrien, Afghanistan und Deutschland um, als auch internationale Sensibilisierungs- und Aufklärungsinitiativen sowie politische Arbeit – unter anderem zur Freiheitsbewegung in Iran. Unsere Projekte werden immer multiethnisch und multireligiös konzipiert und umgesetzt.
Mit politischer Arbeit, öffentlichem Druck und strategischer Medienpräsenz bringen wir Menschenrechtsverbrechen auf die Agenda – im Bundestag, in internationalen Medien, auf der Straße und im digitalen Raum. Wir schaffen Reichweite für Überlebende, Betroffene und Angehörige, vernetzen sie mit Entscheidungsträger:innen und setzen klare Forderungen an Politik und Gesellschaft.
Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Bundestag"; Internationale Beziehungen; Migration; Parlamentarisches Verfahren; Integration; Sonstiges im Bereich "Innere Sicherheit"; Außenpolitik; Geschlechterpolitik; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Diversitätspolitik; Kultur; Asyl und Flüchtlingsschutz; Ausländer- und Aufenthaltsrecht; Sonstige Interessenbereiche; Entwicklungspolitik; Religion/Weltanschauung; Menschenrechte; Gesundheitsversorgung
Regelungsvorhaben:
- Regelungsvorhaben 1: Genozid an den Jesiden: Wir setzen uns für die Umsetzung der Forderungen ein, die der Deutsche Bundestag an die Bundesregierung gerichtet hat – insbesondere die Umsetzung des Sinjar Abkommens, die Unterstützung von IDPs in der Autonomen Region Kurdistan in Irak, ein Gedenken in Deutschland und Schutz für Jesid:innen in Form von Asyl und Bleiberecht in Deutschland.
- Regelungsvorhaben 3: Wende in der deutschen Iranpolitik: Ziel des Regelungsvorhabens ist die Stärkung einer konsequent menschenrechtsorientierten Iran-Politik Deutschlands. HÁWAR.help setzt sich dafür ein, dass politische Verfolgung, willkürliche Haft, Folter und Hinrichtungen in Iran systematisch in der deutschen Außenpolitik berücksichtigt werden. Dazu gehören die Förderung verbindlicher Schutzmechanismen für politische Gefangene, die Ausweitung personenbezogener Sanktionen gegen Verantwortliche, die institutionalisierte Einbindung der iranischen Zivilgesellschaft, erleichterter Zugang zu humanitäre Visa für Schutzsuchende sowie ein Aussetzen der Abschiebungen in den Iran.
- Förderung einer menschenrechtsbasierten deutschen Syrienpolitik: Beschreibung des konkreten Regelungsvorhabens
HÁWAR.help setzt sich gegenüber Bundestag und Bundesregierung für den Schutz von Minderheiten, die Stärkung von Frauenrechten, die Förderung demokratischer Teilhabe sowie die Aufarbeitung von Menschenrechtsverbrechen in Syrien ein. Besonderer Fokus liegt auf Nord- und Ostsyrien, dem Schutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen sowie der Einbindung von Überlebenden von Gewalt und Vertreibung in politische und gesellschaftliche Transformationsprozesse. Ziel ist eine menschenrechtsbasierte deutsche Syrienpolitik, die Stabilität, Gerechtigkeit und Teilhabe fördert
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