Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Sicherheitsüberprüfungsgesetzes (Beschlussempfehlung und Bericht zu Drs. 21/3027)
Text
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Sicherheitsüberprüfungsgesetzes (Beschlussempfehlung und Bericht zu Drs. 21/3027)
Deutscher Bundestag Drucksache 21/8598
21. Wahlperiode 14.10.2026
Beschlussempfehlung und Bericht
des Innenausschusses (4. Ausschuss)
zu dem Gesetzentwurf der Abgeordneten Tobias Matthias Peterka, Stephan
Brandner, Ulrich von Zons, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD
– Drucksache 21/3027 –
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Sicherheitsüberprüfungsgesetzes
A. Problem
Die einbringende Fraktion schlägt mit ihrem Gesetzentwurf vor, die
Geheimhaltungsstufe „NS-NfD“ abzuschaffen. Diese entfalte ohnehin kaum wirksamen
Schutz und schränke demokratische Kontrolle, z. B. im Bereich der Presse und
Wissenschaft, aber auch parlamentarische Kontrollrechte erheblich ein.
B. Lösung
Ablehnung des Gesetzentwurfs mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU,
SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der
Fraktion der AfD.
C. Alternativen
Annahme des Gesetzentwurfs.
V
orabfassung – w
ird durch die lektorierte Fassung ersetzt.
Beschlussempfehlung
Der Bundestag wolle beschließen,
den Gesetzentwurf auf Drucksache 21/3027 abzulehnen.
Berlin, den 14. Oktober 2026
Der Innenausschuss
Josef Oster
Amtierender Vorsitzender
Marc Henrichmann
Berichterstatter
Florian Oest
Berichterstatter
Dr. Christian Wirth
Berichterstatter
Sebastian Fiedler
Berichterstatter
Lukas Benner
Berichterstatter
Jan Krampe
Berichterstatter
V
orabfassung – w
ird durch die lektorierte Fassung ersetzt.
Bericht der Abgeordneten Marc Henrichmann, Florian Oest, Dr. Christian Wirth,
Sebastian Fiedler, Lukas Benner und Jan Krampe
I. Überweisung
Der Gesetzentwurf auf Drucksache 21/3027 wurde in der 47. Sitzung des Deutschen Bundestages am 4.
Dezember 2025 an den Innenausschuss federführend sowie an den Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz zur
Mitberatung überwiesen.
II. Stellungnahme des mitberatenden Ausschusses
Der Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz hat in seiner 55. Sitzung am 14. Oktober 2026 die Ablehnung
des Gesetzentwurfs auf Drucksache 21/3027 mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS
90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion der AfD empfohlen.
III. Beratungsverlauf und Beratungsergebnisse im federführenden Ausschuss
Der Innenausschuss hat den Gesetzentwurf auf Drucksache 21/3027 in seiner 47. Sitzung am 14. Oktober 2026
abschließend beraten und empfiehlt mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜ-
NEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion der AfD die Ablehnung des Gesetzentwurfs.
Berlin, den 14. Oktober 2026
Marc Henrichmann
Berichterstatter
Florian Oest
Berichterstatter
Dr. Christian Wirth
Berichterstatter
Sebastian Fiedler
Berichterstatter
Lukas Benner
Berichterstatterin
Jan Krampe
Berichterstatter
V
orabfassung – w
ird durch die lektorierte Fassung ersetzt.
Relationen
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- authored ← Innenausschuss
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