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Bundesverband für Wohnungslüftung e.V. (VfW)

lobbyregister / register_entry 20.04.2022 · Original ↗

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Bundesverband für Wohnungslüftung e.V. (VfW) Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein Der VfW ist das Sprachrohr der deutschen Wohnungslüftungs-Branche. Er artikuliert die Anliegen der Branche gegenüber der deutschen Politik, vor allem im Bund, sowie gegenüber den EU-Institutionen und setzt sich für eine bessere Abbildung der Technologie in Gesetzen und Förderung sowie für eine adäquate Be- und Entlüftung von Wohnräumen ein. Die Schaffung klarer gesetzliche Rahmenbedingungen zur Wohnungslüftung hat dabei Priorität. Ziel ist, in jedem Wohngebäude (ob alt oder neu) gesunde und hygienische Raumluft zu gewährleisten. Zu den Aufgaben des Verbandes gehören laut Satzung u.a.: Unterstützung von Gesetzgebung, Verwaltung und Forschung, Öffentlichkeitsarbeit, Aufklärung und Beratung, Herausgabe von Informationen zur Wohnungslüftung über geeignete Medienkonzepte, Aufklärung und Beratung insbesondere bei mess- und regeltechnischen Verfahren, die Korrektur falscher und irreführender Aussagen über Wohnungslüftungssysteme mit und ohne Wärmerückgewinnung, Förderung der qualifizierten Systemanbieter für Wohnungslüftung mit und ohne Wärmerückgewinnung und Information der Mitglieder und der Öffentlichkeit. Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Bauwesen und Bauwirtschaft; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Industriepolitik; Allgemeine Energiepolitik; Sonstiges im Bereich "Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen"; EU-Gesetzgebung; EU-Binnenmarkt; Verbraucherschutz; Gesundheitsförderung; Klimaschutz; Erneuerbare Energien; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Sonstiges im Bereich "Energie"; Handwerk; Wohnen; Energienetze; Immissionsschutz; Handel und Dienstleistungen; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz Regelungsvorhaben: - Stärkere Berücksichtigung der Wohnungslüftung, insbesondere derjenigen mit Wärmerückgewinnung (WRG) im GEG bzw. GModG: Der VfW setzt sich dafür ein, dass Wohnungslüftung, insbesondere diejenige mit Wärmerückgewinnung (WRG), als Schlüsseltechnologie anerkannt wird und dementsprechend angemessene Berücksichtigung im GModG findet. Dies reicht von der Einfügung eines Absatzes zur Sicherstellung des für Gesundheit und Beheizung erforderlichen nutzerunabhängigen Mindestluftwechsels wie er ähnlich in der EnEV 2014 zu finden war (denn bloße Fensteröffnung genügt nicht) über die Einbeziehung von zentralen oder dezentralen Zu- und Abluftanlagen mit WRG ins Referenzhaus bis zur Anrechnung der Lüftung mit WRG bei Stromdirektheizung und Mieterhöhung nach Wärmepumpen-Einbau bzw. – Aufstellung. Ferner sollte dem Begriff der Raumklimaqualität bei der Umsetzung der EPBD unbedingt ausreichend Rechnung getragen werden. - Gebäudetyp E - Sicherstellung verlässlicher Standards für Gesundheit und Innenraumluftqualität trotz vereinfachten Bauens: Mit der Einführung des Gebäudetyp E verfolgt die BReg das Ziel, Planen und Bauen zu vereinfachen und dadurch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu beschleunigen, um der zunehmenden Verknappung von Wohnraum in Ballungsgebieten entgegenzuwirken. Um den Gebäudetyp E zivilrechtlich zu ermöglichen, wird eine gesetzliche Verknüpfung mit den technischen Baubestimmungen der Länder vorgenommen. BMJV und BMWSB haben im November 2025 Gemeinsame Eckpunkte zum Gebäudetyp E vorgelegt und einen Stakeholder-Prozess eingeleitet. Die Fokussierung der Diskussion auf Vereinfachung birgt die Gefahr, dass dies mit einer Absenkung funktionaler und gesundheitlicher Mindeststandards gleichgesetzt wird. Dies könnte zu einem Verzicht auf technische Anforderungen führen, u.a. im Bereich der Lüftungstechnik. - Klimaschutzprogramm 2026 der Bundesregierung: Deutschland will bis spätestens 2045 klimaneutral werden. Das Klimaschutzprogramm 2026 zeigt, wie die Bundesregierung dieses Ziel konkret erreichen will. Es bündelt Maßnahmen aus allen wichtigen Bereichen wie Energie, Verkehr, Gebäude und Industrie. Das Klimaschutzprogramm 2026 ist daher ein Fahrplan, mit dem Deutschland: - seine Klimaziele erreichen - unabhängiger von fossilen Energien werden - und gleichzeitig Wirtschaft und Gesellschaft modernisieren will. Der VfW rät, der Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung (WRG), einer u.E. absoluten Schlüsseltechnologie der Wärmewende, künftig eine größere Rolle in Gesetzgebung (GEG/ GModG) und Förderung (BEG) einzuräumen, um die Einsparziele von Energie und THG zu erreichen.

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