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TRIMET Aluminium SE

lobbyregister / register_entry 28.02.2022 · Original ↗

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TRIMET Aluminium SE Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Die TRIMET Aluminium SE entwickelt, produziert, recycelt, gießt und vertreibt an sieben Produktionsstandorten moderne Leichtmetallprodukte aus Aluminium. Rund 2.400 Mitarbeiter sorgen gemeinsam mit unseren Kunden dafür, dass Autos sparsamer, Flugzeuge leichter, Windräder und Stromanlagen effizienter, Bauwerke moderner und Verpackungen ökologischer werden. Als lokaler Grundstoffhersteller beliefert die TRIMET Aluminium SE Verarbeiter aller Wertschöpfungsketten mit Produkten aus Aluminium. Die Kombination von Börsen- und Produktionskompetenz macht TRIMET Aluminium SE zum flexiblen und verlässlichen Partner seiner Kunden bei der Werkstoffentwicklung und -versorgung. Das unabhängige Familienunternehmen übernimmt als Arbeitgeber, Ausbilder und engagierter Nachbar an seinen Produktionsstandorten gesellschaftliche Verantwortung und leistet seinen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Wirtschaft. Der Erfolg der Energiewende und des Klimaschutzes ist für die TRIMET Aluminium SE von außerordentlicher Bedeutung. Damit Deutschland die gesetzten Ziele erreichen und im internationalen Wettbewerb als Produktionsstandort weiterhin attraktiv bleiben kann, benötigen wir die langfristig gesicherte Aufrechterhaltung eines "level playing field", also vergleichbare Rahmenbedingungen im globalen Maßstab. Seit 1985 haben wir uns ein einzigartiges Wissen über unseren Werkstoff angeeignet und möchten als innovatives, mittelständisches Familienunternehmen unsere Expertise im Dialog mit der Politik, Gesellschaft, Verbänden, Medien und Wissenschaft einbringen, sodass effiziente, realistische und insbesondere klimaneutrale Lösungen erarbeitet und umgesetzt werden können. Zur Vertretung unserer Interessen führen wir Gespräche mit Personen des Bundeskanzleramts, der Bundesministerien sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages und der Landtage. Themenschwerpunkte sind unter anderem die Energie- und Rohstoffpolitik, der Fachkräftemangel, Lieferketten und Nachhaltigkeit sowie der Bürokratieabbau. Das Ziel dieser Gespräche besteht darin, wesentliche Änderungen in verschiedenen Bereichen zu erläutern, die als grundlegende Rahmenbedingungen sowohl für unternehmerisches Handeln als auch für die Situation der Beschäftigten von großer Bedeutung sind. Der Zweck unserer Interessenvertretung liegt darin, die praktische Perspektive einzubringen und Anstöße zur Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage zu geben. In diesem Rahmen organisieren wir parlamentarische Abende und Diskussionsveranstaltungen, bei denen Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Zudem erstellen und übermitteln wir bei Bedarf Stellungnahmen und Gutachten zu spezifischen Regelungsvorhaben. Interessenbereiche: EU-Gesetzgebung; Klimaschutz; Immissionsschutz; Sonstiges im Bereich "Energie"; Erneuerbare Energien; Allgemeine Energiepolitik; Energienetze; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Industriepolitik Regelungsvorhaben: - § 19 StromNEV, Abs. 2: Die Stellungnahme befasst sich insbesondere mit der Notwendigkeit wettbewerbsfähiger und planbarer Netzentgeltregelungen für energieintensive Industrieunternehmen. Thematisiert werden dabei die Bedeutung angemessener finanzieller Entlastungen, die sachgerechte Berücksichtigung von Flexibilitätsanforderungen im Stromsystem, die Vermeidung von Effizienzverlusten in kontinuierlichen industriellen Prozessen sowie die Anerkennung asymmetrischer Beiträge zur Systemstabilität durch die Erbringung von Systemdienstleistungen. Ziel ist es, praktikable und wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen für energieintensive Produktionsstandorte im Zuge der Energiewende zu unterstützen. - Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS): Das BMUV hat federführend in Umsetzung des Koalitionsvertrages den Entwurf für eine Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) erarbeitet. Im Rahmen der Konsultation möchten wir insbesondere darauf aufmerksam machen, dass Rezyklateinsatzquoten für Aluminiumschrotte nicht durchsetzbar sind. Des Weiteren stellen wir Informationen und Fachwissen zur Verfügung, um die Perspektive des größten Primäraluminiumproduzenten in der EU bei der zukünftigen Gestaltung einfließen zu lassen. - Industrienetzentgelte: Orientierungspunkte der BNetzA: TRIMET unterstützt die Reform der Industrienetzentgelte, fordert jedoch den Erhalt wettbewerbsfähiger Netzentgeltentlastungen für energieintensive Industrien. Das Unternehmen schlägt mit „FLEXIS“ ein flexibilitätsorientiertes Modell vor, das industrielle Lastflexibilität praxisnah und technologieoffen honoriert. Zudem fordert TRIMET eine verlängerte Übergangsregelung bis 2035 sowie eine Ausgestaltung der Reform, die die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Aluminiumstandorte sichert.

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