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Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) e.V.

lobbyregister / register_entry 28.02.2022 · Original ↗

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Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) e.V. Tätigkeit: Arbeitgeberverband Der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V. (BDB) ist die berufsständische Interessenvertretung der Baustoff-Fachgroßhändler in Deutschland. Nach Satzung hat er folgende Aufgaben für seine Mitglieder wahrzunehmen: Verbandszweck 1.Dem Verband obliegt die Vertretung der allgemein berufsständischen, wirtschaftspolitischen, arbeits-, sozial- und tarifrechtlichen und sonstigen ideellen Interessen seiner Mitglieder gegenüber vor- und nachgelagerten Wirtschaftsstufen, Behörden, Gewerkschaften, der übrigen Wirtschaft und gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit. Der Verband unterstützt seine Mitglieder in berufsfachlichen, betriebswirtschaftlichen, arbeits- und sozialrechtlichen sowie wirtschafts- und steuerrechtlichen Angelegenheiten allgemeiner Art. Der Verband kann sich, soweit es zweckmäßig erscheint, anderen Organisationen kooperativ anschließen. 2.Der BDB verfolgt keine politischen Zwecke und hat keinen eigenen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb zum Gegenstand. Um dieses Aufgabenspektrum wahrzunehmen organisiert sich der BDB in unterschiedlichen Verbändebündnissen auf Landes- und Bundesebene. Die Mitglieder sind direkt beim BDB Mitglied. Sie sind in Bezirken organisiert und werden vor Ort von Bezirksvorsitzenden geführt, die wiederum von den Regionalgeschäftsführern des BDB begleitet werden. Diese Nähe zur Basis gewährleistet einen sehr guten Austausch von Berlin in die Regionen und umgekehrt. Die Regionalgeschäftsführer sind ferner Ansprechpartner in den Expertengremien und Ausschüssen des Dachverbandes und verschiedener Bündnisse im politischen Berlin. Der Verband ist in B-W Ansprechpartner für die Arbeitnehmervertreter und verhandelt dort einen eigenen Tarifvertrag. Die Verbandsvertreter organisieren und koordinieren unterschiedliche Verbändebündnisse, mit denen Fachinformationen für Politiker, Ministerien und Fachkreise erarbeitet werden. Diese Themen werden auf Informationsveranstaltungen, Fachforen, Pressekonferenzen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Studien stehen frei zugänglich im Internet unter www.bdb-bfh.de/unsereStudien. Exemplarisch sei das vom BDB koordinierte Verbändebündnis Wohnungsbau genannt, in dem der Mieterbund, die IG BAU, das Baugewerbe, die Immobilienverbände BFW und GdW sowie die Mauerwerksindustrie gemeinsam mit dem Fachhandel den jährlichen Wohnungsbautag in Berlin veranstalten und anlässlich dieser Veranstaltung diverse Studien der Fachöffentlichkeit vorstellen. Ferner wurde in der Initiative Verantwortung Wasser und Umwelt das Themenfeld Starkregenmanagement seit 2014 erarbeitet. Es wurde u.a. mit bewirkt, dass dieses Themenfeld neben dem Hochwasserschutz heute gleichwertig auf Bundesebene im Wasserhaushaltsgesetz enthalten ist oder es wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, in den Kommunen Gefahrenkarten zum Starkregenmanagement zu etablieren. Die vom BDB beauftragten Wissenschaftler gehören heute in den Expertenanhörungen in NRW und RhP zu den gefragten Experten. Die Thematik wurde mehrfach im parlamentarischen Raum mit Aussendungen von Studien und der Vorstellung von Studien erläutert. Im Insolvenzrecht konnte in einem anderen Bündnis eine Korrektur der Rechtsprechung BGH bewirkt werden. In Fragen der Datenstandardisierung etabliert und moderiert der BDB unter www.Branchenstandard.com in seinem Verein DPB die Artikelstammdaten und die Klassifikation für Bauprodukte im Einzel- und im Fachhandel. Von dieser Aufgabenstellung für 1,5 Mio Artikel im Baubereich profitieren auch Nichtmitglieder. Interessenbereiche: Wissenschaft, Forschung und Technologie; Bauwesen und Bauwirtschaft; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Stadtentwicklung; Handel und Dienstleistungen; Wohnen; Sonstiges im Bereich "Recht"; Sonstiges im Bereich "Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen"; Sonstiges im Bereich "Arbeit und Beschäftigung"; Berufliche Bildung Regelungsvorhaben: - bezahlbares Bauen und Wohnen; Modernisierung des Gebäudebestandes; Klimaresilienz der Städte: Der BDB setzt sich dafür ein, die Schaffung von neuem Wohnraum durch Neubau und Bauen im Bestand zu forcieren und die Erhaltung der Bausubstanz durch Modernisierung zu fördern. Ziel ist eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit angemessenem, bezahlbarem Wohnraum. Notwendige Maßnahmen sind u.a. die Neujustierung von Förderinstrumenten, die Vereinfachung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, die Begrenzung von Baustandards und die Schaffung von ausreichendem Bauland. Beim Starkregenmanagement geht es um die gleichwertige Positionierung des Themas neben dem Hochwasserschutz und um die Erarbeitung von Risikokarten in den Kommunen. Ferner gilt es mit einer pragmatischen Rückkoppelung der Abläufe aus der Praxis zu schlanken Berichtsprozessen beizutragen.

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