Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (BAUM) e.V.
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Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (BAUM) e.V.
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Eine Aufgabe unseres Verbandes ist die Vernetzung, der Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen uns, unseren Mitgliedern und externen Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik, um u.a. die Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wirtschaften zu schaffen bzw. zu verbessern. Hierzu werden auch politische Hintergrundgespräche oder politische Frühstücke, Diskussionsveranstaltungen oder Online-Events etc. mit Vertreterinnen und Vertretern von BAUM e.V., den Mitgliedern und Gästen durchgeführt, zu denen Abgeordnete, Vertreterinnen und Vertreter des Bundeskanzleramtes, der Bundesregierung bzw. der Ministerien eingeladen werden.
Zum Zwecke der Interessenvertretung werden im Rahmen dieser Formate Gespräche zur Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich einer Vielzahl von Themenfeldern geführt. Zweck der Interessenvertretung ist es, die Sicht der Praxis einer nachhaltigen Entwicklung der Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu vermitteln und Impulse für Veränderungen bei Regelungsvorhaben im Sinne unserer satzungsgemäßen Zwecke zu geben. Zudem werden in Einzelfällen auch Stellungnahmen und Gutachten zu konkreten Regelungsvorhaben erarbeitet und übermittelt bzw. entsprechende Aktivitäten Dritter mitgezeichnet. Ebenso nehmen Vertreter und Vertreterinnen des Vereins Einladungen z.B. von Ministerien zum Austausch oder einer Mitarbeit in Gremien wahr.
Da viele Regelungsvorhaben auch die Ebene der EU betreffen und dann auch nationales Recht, arbeiten wir ggf. auch in internationalen Gremien mit und geben Stellungnahmen o.ä. ab. Bei Bedarf wenden wir uns auch an Mitglieder des Bundestages oder der Bundesregierung, wenn es um Regelungsvorhaben und Abstimmungsverhalten auf EU-Ebene geht.
Interessenbereiche: Artenschutz/Biodiversität; Handel und Dienstleistungen; Klimaschutz; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Kleine und mittlere Unternehmen; Land- und Forstwirtschaft; Sonstiges im Bereich "Medien, Kommunikation und Informationstechnik"; Erneuerbare Energien; Bank- und Finanzwesen; Allgemeine Energiepolitik; Industriepolitik; Sonstiges im Bereich "Verkehr"; Lebens- und Genussmittelindustrie; EU-Gesetzgebung; Bauwesen und Bauwirtschaft; Sonstiges im Bereich "Recht"; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Verbraucherschutz; Digitalisierung; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"
Regelungsvorhaben:
- Entwurf CSRD Umsetzungsgesetz, Einbeziehung weiterer Prüfer und Daten: Abgabe einer Stellungnahme zum Entwurf des CSRD Umsetzungsgesetzes u.a. mit dem Ziel, dass auch Umweltgutachter:innen und lizenzierte Nachhaltigkeitsprüfer:innen bei der Validierung von Berichten in die Prüfung einbezogen werden und validierte Daten, die aus der Anwendung von Industriestandards sowie DIN/ISO-Normen resultieren anerkannt werden. Wir werben dafür, dass die Bundesregierung die Ausweitung der EU-Berichtspflichten durch aktive Kommunikation und einen Multistakeholderdialog begleitet, der Unternehmen selbst Gehör verschafft.
- Empfehlung einer Überarbeitung der Ersten Verordnung zur Änderung der Gewerbeabfallverordnung: Kontrollen sollten möglichst nah an und integriert in der unternehmerischen Praxis stattfinden und keine neue Bürokratie aufbauen. Probat scheint aus der Praxis unserer Unternehmen der Einsatz akkreditierter Umweltgutachter*innen und anderer zertifizierter Prüforganisationen, die als Dienstleister in die Validierung unternehmerischer Nachhaltigkeitsmanagementprozesse eingebunden sind. Die Beteiligung Dritter ist sinnvoll, um die Prüfung unabhängig von Eigentümerstrukturen (z.B. auch öffentlicher Hand an Abfallentsorgungsunternehmen) zu organisieren.
Wir empfehlen daher eine Überarbeitung, die eine realistische und umsetzbare Umsetzung sicherstellt, insbesondere in Bezug auf die Kontrollen und die Kennzeichnung der Abfallbehälter.
- Appell an die Parteien, Potenziale und Chancen der Energieeffizienz weiterhin zu nutzen und zu forcieren.: Die Parteien des Bundestages sollen dahingehend aufgefordert werden, in anstehenden und zukünftigen Regelungsverfahren die Potenziale und Chancen der Energieeffizienz und der Energiedienstleistungen, auch im Zusammenspiel mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien, weiterhin zu berücksichtigen und zu forcieren.
- Rahmenkonzept für eine Gesellschaft mit gebundenem Vermögen: Es soll eine Stellungnahme zum Rahmenkonzept des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz sowie des Bundesministerium der Finanzen für eine Gesellschaft mit gebundenem Vermögen (GmgV) abgegeben werden.
Relationen
Keine Relationen.