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Help-Hilfe zur Selbsthilfe e.V.

lobbyregister / register_entry 23.02.2022 · Original ↗

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Help-Hilfe zur Selbsthilfe e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Als international tätige Nichtregierungsorganisation liegen die Schwerpunkte unserer Arbeit auf schneller, bedarfsorientierter, umweltbewusster und nachhaltiger Hilfe für Menschen in Krisenregionen. Wir leisten humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Dabei sind wir auch auf öffentliche Gelder des Bundes angewiesen. Zum Zwecke der Interessenvertretung werden Gespräche mit Vertreter:innen der Bundesministerien, sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestags geführt. Durch direkte Anschreiben, Positionspapiere und sozialpolitische "Get-together" wie Parlamentarische Frühstücke oder Abende wird unmittelbar der Kontakt mit Politiker:innen, insbesondere zu Mitgliedern des Deutschen Bundestags gesucht. Weiterhin werden Austausch-, Fach- und Informationsveranstaltungen zu Themen der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit organisiert, zu denen auch Mitglieder des Deutschen Bundestags eingeladen werden. Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Recht"; Außenpolitik; Entwicklungspolitik; Internationale Beziehungen; Sonstiges im Bereich "Außenpolitik und internationale Beziehungen" Regelungsvorhaben: - Stellungnahme zur Verankerung der humanitären Hilfe im BMZ: Im Vorfeld der Bundestagswahl 2025 wurden Chancen und Risiken einer Zusammenlegung von humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit im Bundesentwicklungsministerium skizziert und eine Beibehaltung des bisherigen Ressortzuschnitts empfohlen. Außerdem wurden konkrete Empfehlungen zur finanziellen und personellen Stärkung beider Politikbereiche gemacht. - Forderung zu den Koalitionsverhandlungen 2025: Empfehlung zur humanitären Hilfe: Zu den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD wurde ein Thesenpapier „Empfehlungen zur humanitären Hilfe“ erarbeitet. Darin werden die Verhandelnden aufgefordert die deutsche humanitäre Hilfe zu stärken und hierfür eine bedarfsorientierte, prinzipientreue und verlässliche humanitäre Finanzierung sicherzustellen. Humanitäre und anderen internationale Maßnahmen sollen dafür eng abgestimmt und gleichzeitig die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit der humanitären Hilfe bewahrt werden. Außerdem wird eine Reform der Vergabepraxis für humanitäre Mittel gefordert. - Interessensvertretung zum Bundeshaushaltsgesetz 2025 und Bundeshaushaltsgesetz 2026: Nach Bekanntwerden der Kabinettsentwürfe zum Bundeshaushalt 2025 und 2026 wurden eine Analyse erarbeitet, in der die geplanten Haushaltskürzungen für 2025 ins Verhältnis zu den humanitären Mittel und humanitären Bedarfen im Jahr 2024 gesetzt wurden. Hieraus abgeleitet wird dann eine Schätzung der Anzahl an Menschen, die durch die geplanten Haushaltskürzungen ihren Zugang zu humanitärer Hilfe verlieren würden. Die Analyse dient dazu, die Auswirkungen der Haushaltskürzungen real greifbar zu machen und wird in der Interessensvertretung genutzt, um für eine Rücknahme der Kürzungen im Laufe der parlamentarischen Haushaltsverfahren zu den Haushalten 2025 und 2026 zu argumentieren.

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