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BDG - Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e. V.

lobbyregister / register_entry 23.02.2022 · Original ↗

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BDG - Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e. V. Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein Der Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e. V. (BDG) in Düsseldorf wurde im Jahr 2008 gegründet und vertritt die Interessen von 515 Eisen-, Stahl- und Nichteisen-Metallgießereien in Deutschland. In den Betrieben sind rund 65.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die deutsche Gießerei-Industrie ist eine der wichtigsten Zulieferbranchen für den Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau. Der BDG vertritt die allgemeinen ideellen und gemeinsamen unternehmerischen Interessen der Gießerei-Industrie. Er fördert und unterstützt seine Mitglieder. Zu den Tätigkeiten des BDG im Bereich der Lobbyarbeit zählt unter anderem die Positionierung des Verbandes zu unterschiedlichen industriepolitischen Themen, insbesondere zu Fragen des energieintensiven industriellen Mittelstands (aktueller Schwerpunkt: Klima, Energie und Umweltschutz). Wir erstellen Positionspapiere, nehmen an Verbändeanhörungen teil, führen Gespräche mit Politikern und Ministeriumsmitarbeitern, versenden Briefe mit politischen Anliegen an Politiker und Ministeriumsmitarbeiter und organisieren Veranstaltungen, zu denen wir auch Politiker und Ministeriumsmitarbeiter einladen. Der BDG ist überdies selbst Mitglied in einer Reihe von anderen Verbänden und Initiativen, über die er Lobbyarbeit betreibt. Interessenbereiche: Verkehrsinfrastruktur; Kleine und mittlere Unternehmen; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Energienetze; Schifffahrt; Zivilrecht; Wettbewerbsrecht; Luft- und Raumfahrt; Schienenverkehr; Erneuerbare Energien; Allgemeine Energiepolitik; Güterverkehr; EU-Binnenmarkt; Rechtspolitik; Klimaschutz; Außenwirtschaft; Berufliche Bildung; Industriepolitik; EU-Gesetzgebung; Fossile Energien; Immissionsschutz; Öffentliches Recht; Automobilwirtschaft; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Personenverkehr; Straßenverkehr; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben Regelungsvorhaben: - Wirksamer Industriestrompreis muss im Ergebnis signifikante Entlastung der Gesamtkosten sein: Ein wirksamer Industriestrompreis muss im Ergebnis eine signifikante Entlastung der Gesamtkosten in Form eines verlässlichen Kostendeckels zur Herstellung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit sein. - Einrichtung eines Gießerei-Dialogs in 2026: Einberufung eines Nationalen Gießerei-Dialogs im ersten Quartal 2026 mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bundes- und Landesregierungen, um gemeinsam mit der Branche konkrete Maßnahmen zu identifizieren, die unsere Zukunftsfähigkeit am Standort ermöglichen. - Gießerei-Industrie in D steht am Kipppunkt: Was die Branche jetzt braucht, um wettbewerbs- und zukunftsfähig zu werden.: Um Gießerei-Betrieben am Standort Deutschland Zukunft zu ermöglichen, gemeinsame Kraftanstrengungen erforderlich, u.a. Senkung Energiekosten, Bereitstellung Carbon-Leakage-Schutz (CL), Abbau von Bürokratie, Transformation zur Klimaneutralität ermöglichen etc. - Kürzung der Produktbenchmark-Werte für Eisenguss in der zweiten Phase der vierten Handelsperiode des ETS1: CO2-Preissysteme wirken unter den richtigen Rahmenbedingungen am zielgenauesten, dürfen aber unter keinen Umständen zum Standortnachteil werden. Ein fehlendes Level- Playing-Field und fehlende nicht fossile Alternativen dürfen nicht ignoriert werden. Carbon- Leakage-Schutz ist Klimaschutz und Standortschutz gleichzeitig. Daher wird eine Grundsatzreform des ETS1 hin zu einem wesentlich verbesserten Carbon-Leakage-Schutz notwendig, der den industriellen Mittelstand berücksichtigt und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrie in der EU zum Maßstab nimmt. - Umsetzung der novellierten EU-Industrieemissionsrichtlinie: Die Übertragung der IED sollte deshalb sowohl dem konsequenten Ziel der 1:1-Umsetzung im Koalitionsvertrag als auch den Maximen der Budapester Erklärung folgen: Für einen klaren, einfachen und intelligenten Regelungsrahmen für Unternehmen sorgen und den Verwaltungs-, Regulierungs- und Meldeaufwand, insbesondere für KMU, drastisch verringern. - Stärkung europäischer Wertschöpfungsketten, European Content als Bestandteil europäischer Industriepolitik: Systematische Berücksichtigung sämtlicher Gusskomponenten aller relevanten Werkstoffe bei Low-Carbon-Kriterien für Beschaffungs- und Förderinstrumente, Schaffung eines Zertifizierungsangebots für Gusskomponenten, systematische Einbeziehung sämtlicher Gusskomponenten aller relevanten Werkstoffe in die Union-Origin-Kriterien für Beschaffungs- und Förderinstrumente, engere Fassung der Union-Origin-Regelung, um gezielt geschaffenen globalen Überkapazitäten gerecht zu werden und Hauptimportströme zu adressieren, unbürokratische Umsetzung, um industriellem Mittelstand nicht zusätzliche Nachweispflichten aufzuerlegen, die Produktivkräfte binden, Ausgestaltung der EU-Content-Vorgaben in Automobilförderung, die die gesamte Fahrzeugwertschöpfung einschließlich gussintensiver Komponenten abbildet.

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