Freischreiber e.V. - Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten
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Freischreiber e.V. - Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten
Tätigkeit: Berufsverband
Freischreiber e.V. fördert und vertritt als Berufsverband die beruflichen, rechtlichen und sozialen Interessen von freien Journalistinnen und Journalisten.
Grundlagen der Arbeit von Freischreiber sind die Vernetzung, der Erfahrungsaustausch und die Kollaboration zwischen den Mitgliedern aber auch mit externen Akteurinnen und Akteuren aus Medien, Wissenschaft und Politik. Um die Rahmenbedingungen für freie Journalistinnen und Journalisten zu verbessern, sprechen wir mit Politikerinnen und Politikern oder schreiben Sie an.
Wir fördern den direkten Dialog. Wir beteiligen uns an Stellungnahmen und Gutachten, die an Abgeordnete sowie an die Bundesregierung übermittelt werden.
Mithilfe von Positionspapieren und Pressemitteilungen informieren wir über Herausforderungen und Potenziale der Freischreiber*innen und machen Vorschläge für gesetzliche Regelungen zur Förderung, für bessere Vertragsbedingungen und faire Honorare.
Durch direkte Anschreiben und Ansprache suchen wir der Kontakt mit Politikerinnen und Politikern, insbesondere Mitgliedern des Deutschen Bundestages. Im Schwerpunkt wird die Interessenvertretung ausgeübt, um die Situation von freien Journalistinnen und Journalisten in Deutschland zu stärken und die manchmal prekären Verhältnisse zu überwinden.
Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Soziale Sicherung"; Unfallversicherung; Urheberrecht; Pflegeversicherung; Massenmedien; Grundsicherung; Krankenversicherung; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Kleine und mittlere Unternehmen; Internetpolitik; Rente/Alterssicherung; Meinungs- und Pressefreiheit; Arbeitslosenversicherung
Regelungsvorhaben:
- Regulierung Künstliche Intelligenz: Wir sind gefordert, einen Umgang mit KI zu finden, der die Grundpfeiler unserer Demokratie schützt und nicht angreift. Zur Demokratie gehört die Pressefreiheit. Ein Regelwerk oder einen Entwurf für diesen Umgang kann kein Verband allein liefern, nicht einmal eine Lösung auf Bundesebene ist angesichts der globalen Herausforderungen ausreichend. Zumindest bedarf es einer Antwort auf europäischer Ebene. Selbstverständlich sind auch juristische Fragen rund um das Urheberrecht wichtig, wenn es um die Gewinne mit KI-generierten Inhalten geht. Es kann nicht sein, dass die großen Konzerne sich an unseren schöpferischen Werken bedienen, um KI zu trainieren, und wir erstens dafür keine Vergütung erhalten und zweitens dadurch langfristig unsere Existenz aufs Spiel setzen.
- Wiedereinführung pauschaler Vorsteuerabzug: Der Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten, :Freischreiber, fordert die Wiedereinführung des pauschalen Vorsteuerabzugs für 60 Berufsgruppen. Die Vorsteuerpauschalierung, die neben den freiberuflichen Journalist:innen bisher auch für 59 weitere Berufsgruppen galt, wurde zum 1. Januar 2023 ersatzlos gestrichen. Nur für die Gruppe der Land- und Forstwirte sowie für gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Körperschaften gilt sie weiterhin. Diese Entscheidung muss rückgängig gemacht werden. Freiberufliche Journalist:innen haben ohne die Vorsteuerpauschale bei gleichbleibendem Umsatz einen immensen Mehraufwand.
- Einführung E-Rechnung für kleine und mittlere Unternehmen / freie Journalist*innen: Der Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten, :Freischreiber, blickt mit Sorge auf die ab 1. Januar 2025 geltende Pflicht zur elektronischen Rechnung (ERechnung) im geschäftlichen Zahlungsverkehr. Es kann nicht sein, dass eine neue Vorschrift in Kraft tritt und es keine technische Lösung für Soloselbstständige und kleine Unternehmen gibt. Wir brauchen verlässliche Informationen des Gesetzgebers, um unsere Geschäfte für das nächste Jahr planen zu können.
Relationen
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