Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften
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Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften
Tätigkeit: Plattform, Netzwerk, Interessengemeinschaft, Denkfabrik, Initiative, Aktionsbündnis o. ä.
Die Konferenz der Informatikfachschaften ist die Bundesfachschaftentagung der Informatikfachschaften im deutschsprachigen Raum.
Als Bundesfachschaftentagung vertritt sie die Interessen der Informatikfachschaften und der Informatikstudierenden.
Die Interessenvertretung wird durch direkte Anschreiben und Positionspapiere, welche auch an Mitglieder des Deutschen Bundestages sowie deren Mitarbeiter und an Mitarbeiter der Ministerien adressiert werden, durchgeführt.
Interessenbereiche: Cybersicherheit; Hochschulbildung; Datenschutz und Informationssicherheit; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Wohnen; Bundeswehrangelegenheiten; Sonstige Interessenbereiche; Kriminalitätsbekämpfung; EU-Gesetzgebung; Digitalisierung; Terrorismusbekämpfung; Internationale Beziehungen; Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik; Verteidigungspolitik
Regelungsvorhaben:
- Studierende nicht unter Generalverdacht stellen: Studierbarkeit unabhängig der Nationalität sicherstellen: Die 53,5. Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften fordert, den freien Zugang zu allen Lehrveranstaltungen für alle Studierenden sicherzustellen, ohne Diskriminierung oder Beschränkungen aufgrund der Staatsangehörigkeit. Embargo-Regelungen dürfen diese Freiheit nicht einschränken. Alle theoretischen und praktischen Lehrveranstaltungen haben allen Studierenden offenzustehen, damit auch Studierenden aus politisch sanktionierten Staaten Zugang zu allen Studiengängen und Spezialisierungen haben. Insbesondere müssen hier Studierende geschützt werden, die bereits immatrikuliert sind und deshalb durch eine solche Einschränkung besonders schwer in ihrer Lebensplanung betroffen wären.
- Nichteinführung der Wehrpflicht und Mindeststandards für eine Dienstpflicht: Die 53,5. Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften spricht sich gegen eine Rückkehr zur allgemeinen Wehrpflicht oder eine Einführung anderer verpflichtender Dienste aus.
Zudem fordern wir bei Diskussionen über solche Pflichtdienste eine enge Einbindung von Interessensvertretern der betroffenen Generationen.
- Bessere Mietbedingungen für Studierende: Die Vergabe von Förderungen an Privatunternehmen an höhere Bedingungen zu knüpfen, wie beispielsweise eine längere Sozialbindung.
Mehr Unterstützungen für nicht-kommerzielle Wohnungsanbieter, wie selbstverwaltete Wohnheime und Wohnungsgenossenschaften.
Eine Schärfung der Mietpreisbremse, um Mietsteigerungen effektiver zu begrenzen.
Kostendeckende, ortsangepasste Wohnkostenzuschüsse im BAföG sowie ein für Studierende geöffnetes Wohngeld.
Maßnahmen zu ergreifen, um den Leerstand von Wohnungen zu reduzieren.
Anregungen zu schaffen, geeignete Immobilien WG-tauglich umzubauen.
Volksentscheide zur Vergesellschaftung oder Enteignung, wie im Grundgesetz verankert,[4] konsequent umsetzen.
- Data Mining der Bevölkerung/Ablehnung von Palantir: Die 53,5. Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften fordert die Bundes- und Landesregierungen auf, zum Zwecke der Strafverfolgung, Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten oder Gefahrenabwehr auf die Verwendung von Werkzeugen zu verzichten, welche präemptiv personenbezogene Daten der allgemeinen Bevölkerung zusammenführen und/oder automatisiert auswerten.
Relationen
Keine Relationen.