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Rede von Michael Hose (CDU/CSU) – Dr. Gottfried Curio, Dr. Bernd Baumann,

dip / rede 09.10.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 100. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 36: Dr. Gottfried Curio, Dr. Bernd Baumann,.

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Text

Rede von Michael Hose (CDU/CSU) – Dr. Gottfried Curio, Dr. Bernd Baumann, Vielen Dank für das Wort, Frau Präsidentin. – Frau Rudzka, Sie haben gerade in Ihrer Rede behauptet, dass wir als Mitglieder der Kinderkommission uns nicht um die Interessen der Kinder und Jugendlichen in diesem Land kümmern möchten. Als ehemaliger Vorsitzender möchte ich Ihnen sagen: Wir haben über ein Jahr sehr konstruktiv miteinander zusammengearbeitet. Ich möchte als Allererstes den Kolleginnen und Kollegen danken, die das möglich gemacht haben. Wir haben viele wichtige Entscheidungen für die Kinder getroffen. Wir haben uns mit dem Thema „Social Media“ beschäftigt. Wir haben uns mit der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, mit Careleavern, mit Menschen in Pflegefamilien, beschäftigt. Sie ziehen das alles hier in den Dreck; das finde ich nicht in Ordnung. (Beifall bei der CDU/CSU, der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie der Abg. Heidi Reichinnek [Die Linke]) Dann möchte ich Ihnen noch zwei konkrete Fragen stellen, weil Sie ja behauptet haben, wir hätten hier einfach mir nichts, dir nichts Ihr Arbeitsprogramm abgelehnt. Ich frage Sie erstens: Warum war es der AfD während meiner Vorsitzzeit nicht möglich, regelmäßig einen Vertreter zu schicken? Ich spreche Sie gar nicht persönlich an; denn man kann im Leben immer mal Schwierigkeiten haben. Aber Sie haben es häufig nicht geschafft, einen Vertreter zu schicken; Sie hätten sich vertreten lassen können. Sie waren häufig schlichtweg nicht da. Warum nicht? Das ist die erste Frage. (Wolfgang Dahler [CDU/CSU]: Hört! Hört! – Zuruf vom BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Hört! Hört!) Zweitens. Viele Expertinnen und Experten, die in die Kommission eingeladen werden, haben uns gesagt, dass sie unter einem Vorsitz der AfD nicht kommen wollen, und haben das begründet: Sie haben Sorge, dass die wichtigen Interessen der Kinder und Jugendlichen am Ende von Ihnen für parteipolitische Interessen ausgenutzt werden. Ehrlicherweise haben Sie heute mit Ihrer Rede deutlich gemacht, dass diese Sorge nicht unbegründet war. Das werden wir nicht zulassen. Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der CDU/CSU, der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie der Abg. Heidi Reichinnek [Die Linke])

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