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Bayerischer Brauerbund e. V.

lobbyregister / register_entry 14.03.2022 · Original ↗

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Bayerischer Brauerbund e. V. Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein Im Mittelpunkt der Interessenvertretungstätigkeit des Bayerischen Brauerbundes steht die Sensibilisierung politischer Entscheidungsträger aus der Mitte der Abgeordneten sowie der Bundesregierung, aber auch verantwortlicher Mitarbeiter/innen der Ministerialbürokratie für die Lage der Brauwirtschaft, insbesondere der im wesentlichen von mittelständischen, traditionsreichen Familienunternehmen geprägten bayerischen, und unser Bemühen, die politischen Rahmenbedingungen, innerhalb derer sich diese Unternehmen bewegen, in ihrem Interesse zu verbessern. Zu diesem Zweck stellen wir zum einen aktuelle Branchendaten in aggregierter Form, zum anderern auch Positionspapiere und Stellungnahmen zu konkreten Gesetzgebungsvorhaben bzw. zum in unseren Augen überarbeitungsbedürfigen gegebenen Rechtsrahmen zur Verfügung. Wir suchen das persönliche Gespräch mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages in Berlin wie auch im Wahlkreis. Wir führen zudem selbst in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen durch, die den Rahmen für einen informellen Austausch zwischen Abgeordneten und Vertretern der Ministerialbürokratie einerseits und den hauptamtlichen Vertretern des Verbandes, den Repräsentanten seines Ehrenamtes, aber auch nicht in Gremien engagierter Mitglieder bilden bzw. nehmen mit derselben Zielsetzung an Veranstaltungen Dritter teil. Interessenbereiche: Handwerk; Lebensmittelsicherheit; Land- und Forstwirtschaft; Verbraucherschutz; Handel und Dienstleistungen; Werbung; Allgemeine Energiepolitik; Güterverkehr; EU-Gesetzgebung; Straßenverkehr; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Verkehrspolitik; Außenwirtschaft; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Tourismus; Industriepolitik; Kleine und mittlere Unternehmen; Lebens- und Genussmittelindustrie; EU-Binnenmarkt; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Parlamentarisches Verfahren; Öffentliches Recht; Gesundheitsförderung; Wettbewerbsrecht; Sonstiges im Bereich "Gesundheit" Regelungsvorhaben: - Vebesserte Aufklärung über moderaten Bierkonsum: Beibehaltung der Unterscheidung zwischen verantwortungsvollem Biergenuss und schädlichem Alkoholmissbrauch. Unterstützung der vielfältigen Präventionskampagnen der deutschen Brauwirtschaft unter der Dachkampagne "Bier bewusst geniessen" unseres Bundesverbandes.. - Änderung des Jugendschutzgesetzes: Der Bayerische Brauerbund befürwortet die diskutierte Änderung des Jugendschutzgesetzes, mit der die Ausnahmeregelung zum Konsum alkoholischer Getränke für jüngere Personen ersatzlos gestrichen werden soll und die Altersgrenze bei 16 Jahren verbleibt. Wir setzen uns intensiv für einen starken Jugendschutz ein, insbesondere mit Präventionskampagnen wie „BIER ERST AB 16“, „DRINK RESPONSIBLY“ oder „DONT DRINK AND DRIVE“. - Koalitionsverhandlungen 2025: Mit Blick auf Diskussionen im Rahmen der Koalitionsverhandlungen wendet sich der Bayerische Brauerbund gegen Werbebeschränkungen für alkoholhaltige Getränke. Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, dass der Alkoholkonsum in Deutschland insbesondere bei Jugendlichen seit Jahren deutlich rückläufig ist, und das ohne zusätzliche Werbeverbote. - Einführung einer Lenkungssteuer auf zuckergesüßte Erfrischungsgetränke: Der Bayerische Brauerbund wehrt sich gegen die Einführung einer Zuckersteuer auf Getränke. Gerade bayerische Brauereien waren und sind seit jeher auch Hersteller von Erfrischungsgetränken. Eine Zuckersteuer, deren gesundheitspolitische Wirksamkeit wissenschaftlich nicht belegt ist, würde diese Betriebe empfindlich treffen – gerade in zeiten, in denen diese Brauereien durch eine Ausweitung des Erfrischungsgetränkeangebotes dem stark rückläufigen Biermarkt zu begegnen und ihre Existenz zu sichern versuchen. Die Unternehmen haben auf zentrale Aussagen im Koalitionsvertrag zur Steuerpolitik vertraut. Sie brauchen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Planungssicherheit und Verlässlichkeit.

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