Deutsches Netzwerk der Forstunternehmen und Forsttechnik e. V. (Deutscher Forstunternehmerverband - DFUV)
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Deutsches Netzwerk der Forstunternehmen und Forsttechnik e. V. (Deutscher Forstunternehmerverband - DFUV)
Tätigkeit: Berufsverband
Der DFUV - Netzwerk der Forstunternehmen und Forsttechnik e. V. mit Sitz in Berlin ist der Dachverband der privaten forstlichen Dienstleistungsunternehmen (Deutscher Forstunternehmerverband) und Netzwerk der Hersteller und Händler von Forstmaschinen, Forsttechnik und -zubehör sowie weiterer der Branche verbundener Wirtschaftsbereiche.
Als Wirtschaftsverband und Arbeitgeberverband der forstlichen Dienstleistungsunternehmen vertritt der DFUV die Interessen der Branche gegenüber der Politik, den Behörden, Gewerkschaften, Verbänden, weiteren Institutionen und Gremien auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene und steht hierzu auch im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Forschung und den Medien.
Die aktive nachhaltige Bewirtschaftung der deutschen Wälder erhält und fördert die Artenvielfalt und die Biodiversität, ermöglicht die Optimierung der Klimaschutzleistungen des Waldes, sichert Ausbildung und Arbeitsplätze im Ländlichen Raum und die Verfügbarkeit des bedeutsamen heimischen Rohstoffs Holz für die Gesellschaft.
Als Schnittstelle zwischen Forst- und Holzwirtschaft kommt den forstlichen Dienstleistungsunternehmen und den mit ihnen verbundenen Wirtschaftsbereichen eine Schlüsselrolle innerhalb des Clusters Forst & Holz mit seinen über 180 Mrd. Euro Umsatz und rund 1 Mio. Beschäftigten zu.
Rund 80 % des Holzeinschlags in Deutschlands werden durch private forstliche Dienstleistungsunternehmen bewältigt. Auch die forstliche Flächenvorbereitung, Pflanzung, Zaunbau, Jungbestandspflege, Holztransport, der Rohholzhandel, die Produktion und Bereitstellung von Holzhackschnitzeln und Brennscheitholz sowie weiterer biobasierter Energieträger, wie Pellets, der Betrieb von mobilen Sägewerken, die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen usw. werden häufig überwiegend durch forstliche Dienstleistungsunternehmen durchgeführt. Ebenso gehören die fachliche Beratung und Betreuung privater und kommunaler Waldbesitzer zum Dienstleistungsportfolio des Berufszweiges, den der DFUV als Bundesverband vertritt.
Interessenbereiche: Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Schienenverkehr; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Allgemeine Energiepolitik; Handwerk; Klimaschutz; Sonstiges im Bereich "Arbeit und Beschäftigung"; Artenschutz/Biodiversität; Verkehrspolitik; Land- und Forstwirtschaft; EU-Binnenmarkt; Parlamentarisches Verfahren; Kleine und mittlere Unternehmen; Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe; Hochschulbildung; Immissionsschutz; Staatsorganisation; Digitalisierung; Ländlicher Raum; Institutionelle Fragen der EU; Bauwesen und Bauwirtschaft; Tierschutz; Erneuerbare Energien; Straßenverkehr; Berufliche Bildung; Sonstiges im Bereich "Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen"; Unfallversicherung; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Arbeitsmarkt; Handel und Dienstleistungen; EU-Gesetzgebung; Datenschutz und Informationssicherheit; Öffentliches Recht; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Verbraucherschutz; Güterverkehr; Wettbewerbsrecht; Verkehrsinfrastruktur; Schifffahrt; Sonstige Interessenbereiche; Öffentlicher Dienst und öffentliche Verwaltung; Gesundheitsförderung; Kommunikations- und Informationstechnik
Regelungsvorhaben:
- Einführung eines Ausbildungsberufs "Forstmaschinentechniker": Einführung eines dualen Ausbildungsberufs "Forstmaschinentechniker" als Fachkräfte für die Bedienung von Forstmaschinen, inkl. hochmechanisierter Holzernte- und Bereitstellungstechnik.
- EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR): Weitere Verlängerung der Umsetzungsfristen.
Verzicht auf Sorgfalts- und Dokumentationspflichten.
Verhinderung unmittelbarer und mittelbarer bürokratischer Mehrbelastungen, insbesondere für mittelständische Unternehmen.
Hierzu Abschaffung der EUDR oder Einführung einer Kategorie "vernachlässigbares Risiko" und Verzicht auf Erhebungs- und Dokumentationpflichten für Deutschland und weitere Länder.
- EU-Wiederherstellungsverordnung der Natur: Die Wiederherstellungsverordnung (W-VO) schafft erhebliche bürokratische Mehrbelastungen, schadet desm Wirtschaftscluster Forst- und Holzwirtschaft, ist praktisch nicht umsetzbar und auch nicht geeignet die damit verbundenen Ziele zu erreichen.
Der DFUV fordert die Aufhebung der W-VO.
Relationen
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