Entwurf eines Gesetzes zur Ausführung des Übereinkommens im Rahmen des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen über die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt der Meere von Gebieten außerhalb nationaler Hoheitsbefugnisse (Hochseeschutzgesetz - HochseeSchG) - Drucksache 21/3543 - Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung
Text
Entwurf eines Gesetzes zur Ausführung des Übereinkommens im Rahmen des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen über die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt der Meere von Gebieten außerhalb nationaler Hoheitsbefugnisse (Hochseeschutzgesetz - HochseeSchG) - Drucksache 21/3543 - Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung
Deutscher Bundestag Drucksache 21/4085
21. Wahlperiode (zu Drucksache 21/3543)
11.02.2026
Unterrichtung
durch die Bundesregierung
Entwurf eines Gesetzes zur Ausführung des Übereinkommens im Rahmen
des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen über die Erhaltung
und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt der Meere von Gebieten
außerhalb nationaler Hoheitsbefugnisse
(Hochseeschutzgesetz – HochseeSchG)
– Drucksache 21/3543 –
Stellungnahme des Bundesrates und Gegenäußerung der Bundesregierung
Stellungnahme des Bundesrates
Der Bundesrat hat in seiner 1061. Sitzung am 30. Januar 2026 beschlossen, zu dem Gesetzentwurf gemäß
Artikel 76 Absatz 2 des Grundgesetzes wie folgt Stellung zu nehmen:
Zum Gesetzentwurf allgemein
Der Bundesrat begrüßt ausdrücklich die Ratifikation des Übereinkommens zum Schutz der Biodiversität auf der
Hohen See. Mit den vom Übereinkommen umfassten Maßnahmen und deren Umsetzung durch den Gesetzentwurf
der Bundesregierung zum Schutz der bisher unzureichend geschützten biologischen Vielfalt auf der Hohen See
und deren nachhaltiger Nutzung besteht eine reale Chance, das Ziel der Biodiversitätskonvention zu erreichen,
30 Prozent der Weltmeere über gebietsspezifische Managementmaßnahmen zu schützen. Angesichts der
Belastung der Meere ist das Übereinkommen ein bedeutsamer Schritt in Richtung des Schutzes der Weltmeere. Der
Bundesrat unterstützt die Bundesregierung in ihren bisherigen Bemühungen für weitere Schutzgebiete. Er bittet
die Bundesregierung, sich international weiterhin konstruktiv an der Umsetzung des Übereinkommens und der
Etablierung von Meeresschutzgebieten auf Hoher See einzubringen.
Gegenäußerung der Bundesregierung
Die Bundesregierung nimmt zur Stellungnahme des Bundesrates wie folgt Stellung:
Zum Gesetzentwurf allgemein
Die Bundesregierung nimmt die Stellungnahme zur Kenntnis und begrüßt die Einschätzung. Die Bundesregierung
dankt dem Bundesrat für die Betonung der Bedeutung des UN-Hochseeschutzabkommens für den zukünftigen
Schutz der Weltmeere und die dahingehenden bereits laufenden Bemühungen der Bundesregierung. Die
Bundesregierung wird ihr bestehendes Engagement weiter fortsetzen, um auf eine schnelle und effektive Umsetzung des
UN-Hochseeschutzabkommens hinzuwirken, auch um damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung des
30x30-Ziels zu leisten.
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ISSN 0722-8333
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