Entwicklung von Miet- und Wohnkosten in Baden-Württemberg (Antwort zu Drs. 21/2297)
Text
Entwicklung von Miet- und Wohnkosten in Baden-Württemberg (Antwort zu Drs. 21/2297)
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/2478
21. Wahlperiode 29.10.2025
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sahra Mirow, Caren Lay, Luigi
Pantisano, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke
– Drucksache 21/2297 –
Entwicklung von Miet- und Wohnkosten in Baden-Württemberg
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Unter den zehn Städten mit den höchsten Mietpreisen für Wohnungen in
Deutschland befinden sich im zweiten Quartal 2025 auch drei Städte aus
Baden-Württemberg: Freiburg, Stuttgart und Heidelberg (vgl. https://de.statist
a.com/statistik/daten/studie/1885/umfrage/mietpreise-in-den-groessten-staedte
n-deutschlands/). Für viele Menschen stellt das Wohnen dort sowie
bundesweit eine große finanzielle Herausforderung dar, weil sie immer mehr von
ihrem Einkommen für die Miete aufwenden müssen.
Baden-Württemberg weist bundesweit den größten Mangel an
Sozialwohnungen auf. Nach Berechnungen des Pestel Instituts fehlen dort über 200 000
Sozialwohnungen, während der Bestand Ende des Jahres 2024 bei 54 634 lag
(vgl. www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/300
0-neue-sozialwohnungen und www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/so
zialer-wohnungsbau-bw-kommt-nicht-voran-100.html).
Auch bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen gehören drei Städte aus
Baden-Württemberg – Stuttgart, Freiburg und Heidelberg – zu den zehn
teuersten in Deutschland im Jahr 2025.
Die Fragestellerinnen und Fragesteller interessieren sich besonders für die
Entwicklung der Miet- und Wohnkosten in Baden-Württemberg.
V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Bundesregierung setzt, wie bereits in den Antworten der Bundesregierung
auf Bundestagsdrucksachen 21/1369 und 21/1785 auf die Kleinen Anfragen der
Fraktion Die Linke dargelegt, auf eine Vielzahl von Maßnahmen, um Wohnen
bezahlbar, verfügbar und umweltverträglich zu gestalten. Hierbei berücksichtigt
die Bundesregierung die Wohnung als Sozialgut und als Investitionsgut. Dieser
Rahmen ermöglicht einen fairen Interessenausgleich zur Schaffung eines
ausreichenden Wohnungsangebotes zu bezahlbaren Preisen.
Erste Schritte zur Ausweitung des Wohnungsangebots im Rahmen des 100-
Tage-Programms wurden bereits gegangen. Mit dem Bau-Turbo setzt die
Bundesregierung Anreize für den Neubau. Weitere Schritte werden folgen: Die Bun-
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und
Bauwesen vom 29. Oktober 2025 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
desregierung wird sich mit Maßnahmen wie der Novelle des Baugesetzbuches
(BauGB) oder dem Gebäudetyp E sowie Verfahrensvereinfachungen dafür
einsetzen, dass das Bauen einfacher, günstiger und schneller wird. Zugunsten
dieses Ziels werden auch die investiven Anreize weiter verbessert werden. Die
Verlängerung der Mietpreisbremse verfolgt das Ziel, den Anstieg der
Wiedervermietungsmieten zu dämpfen.
Gleichzeitig unterstützt die Bundesregierung die privaten Haushalte auch
direkt. Dazu zählen neben dem Mietrecht der soziale Wohnungsbau und das
Wohngeld. Das Wohngeld leistet einen wirksamen Beitrag zur Verringerung der
Wohnkostenbelastung in Zeiten steigender Mieten. Mit der Wohngeld-Plus-
Reform konnte der Empfängerkreis um mehr als eine halbe Million Haushalte
ausgeweitet und gleichzeitig das durchschnittliche Wohngeld um 55 Prozent
auf 297 Euro gesteigert werden. Mit der zum 1. Januar 2025 in Kraft getretenen
Dynamisierung wurde sichergestellt, dass die Entlastungswirkung trotz
Preissteigerungen erhalten bleibt.
Der Bund hat in den letzten Jahren außerdem die Finanzhilfen für den Sozialen
Wohnungsbau der Länder kontinuierlich deutlich aufgestockt auf insgesamt
3,5 Md. Euro im Programmjahr 2025. Diese strategische Neuausrichtung zeigt
bereits Wirkung. Trotz gestiegener Bau- und Finanzierungskosten und
sinkender Baugenehmigungen im Gesamtmarkt in den letzten Jahren wurden im
Kalenderjahr 2024 von den Ländern insgesamt rund 62 000 Wohneinheiten im
Bereich des Sozialen Wohnungsbaus gefördert, was einem deutlichen Anstieg
gegenüber den Vorjahren entspricht. Außerdem konnte der Rückgang des
Sozialmietwohnungsbestands gegenüber den Jahren vor 2020 deutlich abgebremst
werden. Im Jahr 2024 ist es zudem in sieben Ländern, einschließlich Baden-
Württemberg, zu einem Anstieg beim Bestand an Sozialmietwohnungen
gekommen. Um schnellstmöglich eine bundesweite Trendwende bei dem
Sozialmietwohnungsbestand zu erreichen, werden die Finanzhilfen des Bundes ab
2026 schrittweise weiter erhöht auf insgesamt 5,5 Mrd. Euro pro Jahr ab dem
Programmjahr 2028.
A l l g e m e i n e H i n w e i s e z u d e n A n t w o r t e n d e r F r a g e n 1 b i s 5
Der Bundesregierung liegen Angebotsmieten nur in Form von im Internet
inserierten Wohnungsangeboten vor. Die Angebotsmieten im Internet inserierter
Wohnungen sind nicht repräsentativ für das gesamte Wohnungsangebot von
Neuvermietungen (vergleiche unten stehende Hinweise zu den Erst- und
Wiedervermietungsmieten). Sie spiegeln das Angebot wider, auf das
Wohnungssuchende treffen, wenn sie im Internet nach einer Mietwohnung suchen. Inserate
aus lokalen Zeitungen, Mieter- oder Unternehmenspublikationen oder von
Aushängen fließen nicht mit ein. Wohnungsvermittlungen über Kunden- und
Wartelisten von Wohnungsunternehmen oder Maklern gehen in diese Quelle
ebenfalls nicht ein. Daher sind insbesondere Wohnungen im günstigen Mietsegment
in dieser Datenquelle unterrepräsentiert. Sonderauswertungen des
Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zu Folge lagen beispielsweise
die Wiedervermietungsmieten des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und
Immobilienunternehmen e.V. (GdW), dessen Unternehmen Wohnungen häufig
über Wartelisten oder direkte Ansprache von Kundinnen und Kunden
vermieten, im 1. Halbjahr 2024 im Aggregat der 261 Kreise für die Daten einbezogen
werden konnten, um mehr als ein Fünftel unterhalb der Internet-
Wiedervermietungsmieten.
E r g ä n z e n d e H i n w e i s e z u d e n E r s t - u n d W i e d e r v e r m i e t u n g s -
m i e t e n
Die ausgewerteten Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen basieren
auf Inseraten aus Immobilienplattformen und von Zeitungen für Angebote von
Wohnungen im Neubau und Gebäudebestand (Erst- und Wiedervermietungen).
Zur Standardaufbereitung bis auf die Ebene der Kreise erfolgte eine
Eingrenzung der betrachteten Wohnungen unmöblierter Angebote mit Wohnflächen
von 40 bis 100 m2 mit mittlerer Wohnungsausstattung in mittlerer bis guter
Wohnlage. Die verwendeten Daten umfassen nettokalte Angebotsmieten, also
ohne kalte und warme Nebenkosten. Als Quelle werden die Datenbanken der
IDN ImmoDaten GmbH mit Inseraten aus über 120 Immobilienportalen und
Zeitungen verwendet, die das BBSR aufbereitet und daraus durchschnittliche
Angebotsmieten berechnet.
Die Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter Wohnungen liegen der
Bundesregierung für die Jahre 2010 bis 2024 auf der Ebene der kreisfreien
Städte und Landkreise vor.
1. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Angebotsmieten
in den 20 größten Städten Baden-Württembergs in den letzten zehn
Jahren sowie in den letzten 20 Jahren entwickelt (bitte die Entwicklung für
jedes Jahr der letzten zehn Jahre separat sowie für die Jahre 2004, 2014
und 2024 differenziert angeben und nach Städten aufschlüsseln)?
Die Erst- und Wiedervermietungsmieten im Internet inserierter Wohnungen
liegen nur für die kreisfreien Städte und Landkreise der Jahre 2010 bis 2024 vor.
In Baden-Württemberg bestehen neun kreisfreie Städte. Die folgende Tabelle
beinhaltet die durchschnittlichen Angebotsmieten bei Erst- und
Wiedervermietung der Jahre 2010, 2014 und 2024 sowie die prozentualen Entwicklungen der
Zeiträume 2010 bis 2024 und 2014 bis 2024 der kreisfreien Städte in Baden-
Württemberg.
Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter Wohnungen in den kreisfreien
Städten in Baden-Württemberg 2010, 2014 und 2024
Kreisname
2010 2014 2024 2010 bis
2024
2014 bis
2024
2010 bis
2024
2014 bis
2024
Erst- und
Wiedervermietungsmieten nettokalt in € je m² Entwicklung in % jährliche Entwicklung
in %
Stuttgart, Stadtkreis 8,67 10,35 15,40 77,6 48,8 4,2 4,1
Heilbronn, Stadtkreis 6,36 7,51 12,14 91,0 61,6 4,7 4,9
Baden-Baden, Stadtkreis 7,08 7,82 11,93 68,6 52,4 3,8 4,3
Karlsruhe, Stadtkreis 7,59 8,98 12,57 65,6 40,0 3,7 3,4
Heidelberg, Stadtkreis 8,03 9,01 15,03 87,1 66,8 4,6 5,2
Mannheim, Stadtkreis 6,72 7,58 11,91 77,2 57,1 4,2 4,6
Pforzheim, Stadtkreis 5,84 6,57 10,10 72,8 53,7 4,0 4,4
Freiburg im Breisgau,
Stadtkreis 8,73 10,67 14,17 62,3 32,8 3,5 2,9
Ulm, Stadtkreis 7,25 8,61 12,61 73,8 46,4 4,0 3,9
Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH, microm Wohnlagen
Anmerkung: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau mit 40 bis 100 m²
Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, mittlere bis gute Wohnlage, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von
Immobilienplattformen und Zeitungen.
Jährliche Entwicklung als geometrischer Mittelwert
Die folgende Tabelle zeigt die jährlichen Veränderungen der durchschnittlichen
Angebotsmieten bei Erst- und Wiedervermietung der kreisfreien Städte in
Baden-Württemberg im Zeitraum von 2014 bis 2024.
Jährliche Entwicklung der Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter
Wohnungen in den kreisfreien Städten in Baden-Württemberg 2014 bis 2024
Kreisname
jährliche Entwicklung zum Vorjahr in %
2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Stuttgart, Stadtkreis 5,2 6,9 5,8 6,0 8,6 6,9 1,1 –0,9 –0,4 3,5 3,4
Heilbronn, Stadtkreis 8,3 8,9 4,1 7,5 11,4 13,9 0,8 –2,3 –1,5 6,0 1,6
Baden-Baden, Stadtkreis 6,3 2,4 1,7 9,8 0,1 7,2 0,3 3,5 0,5 11,6 6,7
Karlsruhe, Stadtkreis 6,5 0,4 5,1 2,1 5,7 3,9 7,3 0,1 1,7 3,3 4,9
Heidelberg, Stadtkreis –1,4 –0,1 7,7 3,1 13,7 3,6 7,1 0,2 6,7 2,8 8,4
Mannheim, Stadtkreis 0,6 7,8 4,2 4,7 3,0 6,2 4,4 2,0 3,4 8,3 2,5
Pforzheim, Stadtkreis 3,3 2,4 7,0 1,2 13,0 2,8 5,3 4,7 1,7 4,9 1,7
Freiburg im Breisgau,
Stadtkreis
2,5 5,8 –5,4 3,2 11,4 1,3 5,6 7,6 –2,1 3,9 –1,5
Ulm, Stadtkreis 1,7 9,6 -2,6 5,0 2,0 4,1 2,7 4,7 1,1 6,1 6,7
Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH, microm Wohnlagen
Anmerkung: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau mit 40 bis 100 m²
Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, mittlere bis gute Wohnlage, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von
Immobilienplattformen und Zeitungen.
2. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die landesweite
Entwicklung der Angebotsmieten in Baden-Württemberg innerhalb der
letzten zehn sowie der letzten 20 Jahre gestaltet (bitte die Entwicklung für
jedes Jahr der letzten zehn Jahre separat sowie für die Jahre 2004, 2014
und 2024 differenziert angeben)?
Es liegen nur die Daten von im Internet inserierten Wohnungen der Jahre 2010
bis 2024 vor. Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Erst- und
Wiedervermietungsmieten im Internet inserierter Wohnungen im Land Baden-
Württemberg der Jahre 2010, 2014 bis 2024 sowie die prozentualen
Entwicklungen der Zeiträume 2010 bis 2024 und 2014 bis 2024.
Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter Wohnungen in Baden-
Württemberg 2010, 2014 und 2024
Bundesland
2010 2014 2024 2010 bis
2024
2014 bis
2024
2010 bis
2024
2014 bis
2024
Erst- und Wiedervermietungsmieten
nettokalt in € je m²
Entwicklung in % jährliche Entwicklung in
%
Baden-
Württemberg
6,96 7,95 12,19 75,2 53,4 4,1 4,4
Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH, microm Wohnlagen
Anmerkung: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau mit 40 bis 100 m²
Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, mittlere bis gute Wohnlage, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von
Immobilienplattformen und Zeitungen.
Jährliche Entwicklung als geometrischer Mittelwert
Die folgende Tabelle beinhaltet die jährlichen Veränderungen der
durchschnittlichen Angebotsmieten bei Erst- und Wiedervermietung im Land Baden-
Württemberg im Zeitraum von 2014 und 2024.
Jährliche Entwicklung der Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter
Wohnungen in Baden-Württemberg 2014 bis 2024
Bundesland
jährliche Entwicklung zum Vorjahr in %
2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Baden-Württemberg 3,5 5,5 4,9 4,5 7,0 5,6 3,5 2,2 2,0 4,4 4,2
Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH, microm Wohnlagen
Anmerkung: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau mit 40 bis 100 m²
Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, mittlere bis gute Wohnlage, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von
Immobilienplattformen und Zeitungen.
3. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die
durchschnittlichen Angebotsmieten in den Landkreisen und kreisfreien Städten
Baden-Württembergs über die letzten zehn sowie über die letzten 20 Jahre
entwickelt (bitte die Entwicklung einzeln nach Landkreisen, kreisfreien
Städten sowie für die Jahre 2004, 2014 und 2024 aufschlüsseln)?
Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Angebotsmieten bei Erst- und
Wiedervermietung der kreisfreien Städte und Landkreise in Baden-
Württemberg der Jahre 2010, 2014 und 2024 sowie die prozentualen Entwicklungen der
Zeiträume 2010 bis 2024 und 2014 bis 2024.
Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter Wohnungen in den kreisfreien
Städten und Landkreisen in Baden-Württemberg 2010, 2014 und 2024
Kreistyp Kreisname
2010 2014 2024 2010 bis
2024
2014 bis
2024
2010 bis
2024
2014 bis
2024
Erst- und
Wiedervermietungsmieten nettokalt in € je m²
Entwicklung in % jährliche
Entwicklung in %
Kreisfreie
Städte
Stuttgart, Stadtkreis 8,67 10,35 15,40 77,6 48,8 4,2 4,1
Heilbronn, Stadtkreis 6,36 7,51 12,14 91,0 61,6 4,7 4,9
Baden-Baden,
Stadtkreis
7,08 7,82 11,93 68,6 52,4 3,8 4,3
Karlsruhe, Stadtkreis 7,59 8,98 12,57 65,6 40,0 3,7 3,4
Heidelberg, Stadtkreis 8,03 9,01 15,03 87,1 66,8 4,6 5,2
Mannheim, Stadtkreis 6,72 7,58 11,91 77,2 57,1 4,2 4,6
Pforzheim, Stadtkreis 5,84 6,57 10,10 72,8 53,7 4,0 4,4
Freiburg im Breisgau,
Stadtkreis
8,73 10,67 14,17 62,3 32,8 3,5 2,9
Ulm, Stadtkreis 7,25 8,61 12,61 73,8 46,4 4,0 3,9
Kreistyp Kreisname
2010 2014 2024 2010 bis
2024
2014 bis
2024
2010 bis
2024
2014 bis
2024
Erst- und
Wiedervermietungsmieten nettokalt in € je m²
Entwicklung in % jährliche
Entwicklung in %
Landkreise Böblingen 7,76 8,78 13,60 75,3 54,8 4,1 4,5
Esslingen 7,59 8,63 12,70 67,4 47,1 3,7 3,9
Göppingen 6,13 6,95 10,50 71,2 51,1 3,9 4,2
Ludwigsburg 7,63 8,48 13,30 74,2 56,9 4,0 4,6
Rems-Murr-Kreis 7,11 8,40 12,79 79,9 52,3 4,3 4,3
Heilbronn 6,35 7,17 11,64 83,2 62,2 4,4 5,0
Hohenlohekreis 5,75 6,21 10,50 82,5 69,0 4,4 5,4
Schwäbisch Hall 5,57 6,41 10,32 85,3 61,0 4,5 4,9
Main-Tauber-Kreis 5,26 5,76 9,14 73,9 58,6 4,0 4,7
Heidenheim 5,63 6,08 9,93 76,5 63,2 4,1 5,0
Ostalbkreis 5,77 6,55 10,57 83,1 61,4 4,4 4,9
Karlsruhe 6,59 7,02 11,35 72,3 61,6 4,0 4,9
Rastatt 6,15 6,88 10,47 70,4 52,3 3,9 4,3
Neckar-Odenwald-
Kreis
4,96 5,28 9,15 84,5 73,4 4,5 5,7
Rhein-Neckar-Kreis 6,77 7,37 11,59 71,2 57,3 3,9 4,6
Calw 5,59 6,00 10,00 79,0 66,7 4,2 5,2
Enzkreis 5,90 6,42 10,26 73,8 59,9 4,0 4,8
Freudenstadt 5,78 5,91 9,62 66,4 62,7 3,7 5,0
Breisgau-
Hochschwarzwald
6,71 7,50 11,86 76,9 58,1 4,2 4,7
Emmendingen 6,56 7,56 11,92 81,6 57,6 4,4 4,7
Ortenaukreis 5,67 6,22 10,90 92,3 75,2 4,8 5,8
Rottweil 5,59 5,88 9,14 63,4 55,3 3,6 4,5
Schwarzwald-Baar-
Kreis
5,46 6,10 9,30 70,2 52,5 3,9 4,3
Tuttlingen 5,94 6,29 10,31 73,7 64,0 4,0 5,1
Konstanz 6,31 7,36 12,52 98,4 70,1 5,0 5,5
Lörrach 6,89 8,32 12,27 78,1 47,4 4,2 4,0
Waldshut 5,60 6,77 10,16 81,5 50,1 4,4 4,1
Reutlingen 7,20 8,43 11,99 66,6 42,1 3,7 3,6
Tübingen 7,45 8,35 12,78 71,6 53,1 3,9 4,3
Zollernalbkreis 5,37 5,87 9,60 79,0 63,6 4,2 5,0
Alb-Donau-Kreis 6,21 6,56 10,81 74,2 64,8 4,0 5,1
Biberach 6,16 6,90 10,75 74,5 55,8 4,1 4,5
Bodenseekreis 7,49 8,36 12,58 68,0 50,4 3,8 4,2
Ravensburg 6,44 7,58 11,08 72,1 46,1 4,0 3,9
Sigmaringen 5,19 5,55 9,50 82,9 71,3 4,4 5,5
Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH, microm Wohnlagen
Anmerkung: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau mit 40 bis 100 m²
Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, mittlere bis gute Wohnlage, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von
Immobilienplattformen und Zeitungen.
Jährliche Entwicklung als geometrischer Mittelwert
4. Welche zehn Kommunen in Baden-Württemberg verzeichneten nach
Kenntnis der Bundesregierung innerhalb der letzten zehn sowie der
letzten 20 Jahre die höchsten prozentualen Mietsteigerungen (bitte die
jeweiligen Kommunen sowie die prozentualen Anstiege für beide Zeiträume
nennen)?
Die Erst- und Wiedervermietungsmieten im Internet inserierter Wohnungen
liegen nur bis auf die Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise sowie nur für
die Jahre 2010 bis 2024 vor. Die folgende Tabelle beinhaltet die
durchschnittlichen Angebotsmieten bei Erst- und Wiedervermietung der zehn Landkreise
und kreisfreien Städte in Baden-Württemberg mit den höchsten prozentualen
Steigerungen im Zeitraum von 2010 bis 2024.
Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter Wohnungen in den 10
Kreisen mit den höchsten prozentualen Entwicklungen der Mieten in Baden-
Württemberg 2010 bis 2024
Kreisname
2010 2014 2024 2010 bis 2024 2014 bis 2024
Erst- und Wiedervermietungsmieten
nettokalt in € je m²
Entwicklung in %
Konstanz 6,31 7,36 12,52 98,4 70,1
Ortenaukreis 5,67 6,22 10,90 92,3 75,2
Heilbronn, Stadtkreis 6,36 7,51 12,14 91,0 61,6
Heidelberg, Stadtkreis 8,03 9,01 15,03 87,1 66,8
Schwäbisch Hall 5,57 6,41 10,32 85,3 61,0
Neckar-Odenwald-Kreis 4,96 5,28 9,15 84,5 73,4
Heilbronn 6,35 7,17 11,64 83,2 62,2
Ostalbkreis 5,77 6,55 10,57 83,1 61,4
Sigmaringen 5,19 5,55 9,50 82,9 71,3
Hohenlohekreis 5,75 6,21 10,50 82,5 69,0
Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH, microm Wohnlagen
Anmerkung: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau mit 40 bis 100 m²
Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, mittlere bis gute Wohnlage, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von
Immobilienplattformen und Zeitungen.
Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Angebotsmieten bei Erst- und
Wiedervermietung der zehn Landkreise und kreisfreien Städte in Baden-
Württemberg mit den höchsten prozentualen Steigerungen im Zeitraum von 2014 bis
2024.
Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter Wohnungen in den 10
Kreisen mit den höchsten prozentualen Entwicklungen der Mieten in Baden-
Württemberg 2014 bis 2024
Kreisname
2010 2014 2024 2010 bis 2024 2014 bis 2024
Erst- und Wiedervermietungsmieten
nettokalt in € je m²
Entwicklung in %
Ortenaukreis 5,67 6,22 10,90 92,3 75,2
Neckar-Odenwald-Kreis 4,96 5,28 9,15 84,5 73,4
Sigmaringen 5,19 5,55 9,50 82,9 71,3
Konstanz 6,31 7,36 12,52 98,4 70,1
Hohenlohekreis 5,75 6,21 10,50 82,5 69,0
Heidelberg, Stadtkreis 8,03 9,01 15,03 87,1 66,8
Kreisname
2010 2014 2024 2010 bis 2024 2014 bis 2024
Erst- und Wiedervermietungsmieten
nettokalt in € je m²
Entwicklung in %
Calw 5,59 6,00 10,00 79,0 66,7
Alb-Donau-Kreis 6,21 6,56 10,81 74,2 64,8
Tuttlingen 5,94 6,29 10,31 73,7 64,0
Zollernalbkreis 5,37 5,87 9,60 79,0 63,6
Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH, microm Wohnlagen
Anmerkung: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau mit 40 bis 100 m²
Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, mittlere bis gute Wohnlage, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von
Immobilienplattformen und Zeitungen.
5. Welche zehn Landkreise bzw. kreisfreien Städte weisen nach Kenntnis
der Bundesregierung aktuell die höchsten Angebotsmieten in Baden-
Württemberg auf (bitte ebenso die Werte für die einzelnen Kommunen
aus den Jahren 2004, 2014 und 2024 angeben)?
Die Erst- und Wiedervermietungsmieten im Internet inserierter Wohnungen
liegen für die kreisfreien Städte und Landkreise vor. Folgende zehn kreisfreie
Städte und Landkreise hatten im Jahr 2024 in Baden-Württemberg die höchsten
durchschnittlichen Angebotsmieten bei Erst- und Wiedervermietung.
Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter Wohnungen in den 10 Kreisen
mit den höchsten Angebotsmieten in Baden-Württemberg 2024
Kreisname
2010 2014 2024
Erst- und Wiedervermietungsmieten nettokalt
in € je m²
Stuttgart, Stadtkreis 8,67 10,35 15,40
Heidelberg, Stadtkreis 8,03 9,01 15,03
Freiburg im Breisgau, Stadtkreis 8,73 10,67 14,17
Böblingen 7,76 8,78 13,60
Ludwigsburg 7,63 8,48 13,30
Rems-Murr-Kreis 7,11 8,40 12,79
Tübingen 7,45 8,35 12,78
Esslingen 7,59 8,63 12,70
Ulm, Stadtkreis 7,25 8,61 12,61
Bodenseekreis 7,49 8,36 12,58
Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH, microm Wohnlagen
Anmerkung: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand
und Neubau mit 40 bis 100 m² Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, mittlere bis gute
Wohnlage, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von Immobilienplattformen
und Zeitungen.
6. Wie hat sich nach Erkenntnissen der Bundesregierung die
Mietbelastungsquote in Baden-Württemberg in den vergangenen 20 Jahren
entwickelt (bitte in Zehn-Jahres-Schritten für die Jahre 2004, 2014 und 2024
angeben)?
Das alle vier Jahre umgesetzte Zusatzprogramm Wohnen des Mikrozensus der
Statistischen Ämter des Bundes und der Länder bietet die Möglichkeit
Mietbelastungsquoten auf der räumlichen Ebene der Bundesländer zu ermitteln,
zuletzt für das Erhebungsjahr 2022. Demnach lag die durchschnittliche
monatliche Mietbelastungsquote der Hauptmieterhaushalte im Jahr 2022 in Baden-
Württemberg, bezogen auf die Bruttokaltmiete am Haushaltsnettoeinkommen,
bei 28 Prozent. Nach Angaben der Statistischen Ämter des Bundes und der
Länder sind die Ergebnisse aus früheren Erhebungen durch methodische
Umstellungen nicht miteinander vergleichbar (www.destatis.de/DE/Themen/Gesell
schaft-Umwelt/Wohnen/Methoden/_zusatzprogramm-wohnen-des-mz.html).
Frühere Ergebnisse werden daher nicht dargestellt.
7. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die
Mietbelastungsquote in den zehn baden-württembergischen Städten mit den höchsten
Mieten über die letzten 20 Jahre entwickelt (bitte die Angaben nach Jahren in
Zehn-Jahres-Schritten für die Jahre 2004, 2014 und 2024 und Städten
differenzieren)?
Der Bundesregierung liegen die Mietbelastungsquoten auf der Ebene der Städte
der letzten zwanzig Jahre in Baden-Württemberg nicht vor.
8. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Baulandpreise in
Baden-Württemberg innerhalb der letzten 20 Jahre entwickelt (bitte in
Zehn-Jahres-Schritten für die Jahre 2004, 2014, 2024 nach Landkreisen
aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen die Baulandpreise der letzten 20 Jahre für die
Landkreise und kreisfreien Städten in Baden-Württemberg nicht vor.
9. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Leerstandsquote
von Wohnungen in Baden-Württemberg seit dem Jahr 2010 entwickelt
(bitte nach landesweiter Quote, Quote in Landkreisen sowie kreisfreien
Städten und Gründen für den Leerstand aufschlüsseln)?
Leerstandsquoten liegen auf der Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise
über die Vollerhebungen des Zensus 2011 und des Zensus 2022 vor. Die
folgende Tabelle zeigt die Leerstandsquoten in Gebäuden mit Wohnraum der
Erhebungsstichtage der Zensen 2011 und 2022 für die Landkreise und
kreisfreien Städte in Baden-Württemberg und das Land Baden-Württemberg.
Durchschnittliche Leerstandsquoten in Gebäuden mit Wohnraum der
Landkreise und kreisfreien Städte in Baden-Württemberg und des Landes
Baden-Württemberg 2011 und 2022
Kreisname
2011 2022 2011 bis 2022
Anteil leerstehender
Wohnungen an
allen Wohnungen in %
Veränderung in
Prozentpunkten
Stuttgart, Stadtkreis 3,8 3,6 –0,2
Böblingen 3,9 4,0 0,1
Esslingen 3,9 4,0 0,1
Göppingen 5,2 4,9 –0,3
Ludwigsburg 3,8 4,2 0,4
Rems-Murr-Kreis 4,1 4,0 –0,1
Heilbronn, Stadtkreis 4,0 4,2 0,2
Heilbronn 4,4 4,7 0,3
Hohenlohekreis 4,7 4,8 0,1
Kreisname
2011 2022 2011 bis 2022
Anteil leerstehender
Wohnungen an
allen Wohnungen in %
Veränderung in
Prozentpunkten
Schwäbisch Hall 4,9 5,2 0,3
Main-Tauber-Kreis 5,7 6,4 0,6
Heidenheim 5,2 4,9 –0,3
Ostalbkreis 4,9 5,0 0,1
Baden-Baden, Stadtkreis 4,7 5,5 0,8
Karlsruhe, Stadtkreis 2,4 3,4 1,0
Karlsruhe 3,8 4,3 0,5
Rastatt 4,2 4,6 0,4
Heidelberg, Stadtkreis 3,1 3,6 0,5
Mannheim, Stadtkreis 4,3 4,5 0,2
Neckar-Odenwald-Kreis 5,6 5,7 0,1
Rhein-Neckar-Kreis 4,0 4,3 0,3
Pforzheim, Stadtkreis 4,3 3,9 –0,4
Calw 6,8 6,3 –0,5
Enzkreis 5,0 5,2 0,2
Freudenstadt 6,4 5,9 –0,5
Freiburg im Breisgau, Stadtkreis 2,4 2,5 0,2
Breisgau-Hochschwarzwald 3,4 3,5 0,1
Emmendingen 3,3 3,6 0,3
Ortenaukreis 3,8 4,4 0,6
Rottweil 6,2 6,2 0,1
Schwarzwald-Baar-Kreis 5,4 5,3 –0,1
Tuttlingen 5,1 4,7 –0,4
Konstanz 3,4 3,2 –0,2
Lörrach 3,2 4,2 1,0
Waldshut 5,0 5,4 0,5
Reutlingen 4,4 4,2 –0,1
Tübingen 4,2 3,6 –0,5
Zollernalbkreis 5,6 5,7 0,1
Ulm, Stadtkreis 2,9 3,4 0,4
Alb-Donau-Kreis 4,4 5,0 0,6
Biberach 4,4 5,0 0,6
Bodenseekreis 3,4 4,0 0,6
Ravensburg 3,6 3,7 0,1
Sigmaringen 4,9 4,8 –0,0
Baden-Württemberg 4,2 4,4 0,2
Anmerkung: Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum, ausgenommen Ferien- und Freizeitwohnungen
Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Zensus 2011, Zensus 2022 – Gebäude-
und Wohnungszählung
Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben mit dem Zensus
2022 erstmals Leerstandsgründe abgefragt. Die folgende Tabelle zeigt die
prozentualen Verteilungen der leerstehenden Wohnungen in Gebäuden mit
Wohnraum nach Leerstandgründen zum Erhebungsstichtag des Zensus 2022.
Verteilung der Leerstandsgründe leerstehender Wohnungen in Gebäuden mit
Wohnraum der Landkreise und kreisfreien Städte in Baden-Württemberg und
des Landes Baden-Württemberg 2022
Kreisname
Innerhalb
von 3
Monaten für den
Bezug
verfügbar
Laufende
bzw.
geplante
Baumaßnahmen
Geplanter
Abriss oder
Rückbau
Verkauf des
Gebäudes
oder der
Wohnung
Künftige
Selbstnutzung
Sonstiger
Grund
Anteil leerstehender Wohnungen nach Grund des Wohnungsleerstands in %
Stuttgart, Stadtkreis 49,1 25,4 4,1 6,8 4,5 10,1
Böblingen 33,8 19,9 6,3 9,3 9,4 21,2
Esslingen 35,1 21,2 6,2 9,9 9,1 18,5
Göppingen 27,7 21,7 4,1 9,5 12,5 24,4
Ludwigsburg 33,4 22,7 4,8 10,0 9,6 19,5
Rems-Murr-Kreis 30,4 21,8 5,5 9,6 10,6 22,2
Heilbronn, Stadtkreis 42,1 20,8 3,9 10,8 6,1 16,4
Heilbronn, Landkreis 27,4 23,6 5,2 9,6 11,2 22,9
Hohenlohekreis 24,6 22,8 6,7 7,5 12,9 25,4
Schwäbisch Hall 26,6 22,8 5,6 7,8 11,9 25,3
Main-Tauber-Kreis 21,1 22,9 4,7 7,8 13,2 30,3
Heidenheim 30,3 20,0 3,6 9,7 11,5 25,0
Ostalbkreis 22,5 22,3 6,4 8,4 13,3 27,0
Baden-Baden,
Stadtkreis
38,7 23,1 1,9 8,7 7,5 20,1
Karlsruhe, Stadtkreis 44,4 26,2 7,8 6,1 4,3 11,1
Karlsruhe, Landkreis 26,2 25,2 4,1 9,0 11,5 24,0
Rastatt 24,9 24,7 3,2 9,8 12,3 25,1
Heidelberg, Stadtkreis 44,0 31,1 2,9 4,6 4,5 12,9
Mannheim, Stadtkreis 37,5 31,2 5,4 5,2 3,9 16,7
Neckar-Odenwald-
Kreis
21,8 24,7 3,8 10,1 12,2 27,3
Rhein-Neckar-Kreis 30,1 24,7 3,9 9,5 10,6 21,2
Pforzheim, Stadtkreis 43,4 24,3 2,5 7,9 6,8 15,2
Calw 26,2 21,7 4,6 9,6 11,6 26,2
Enzkreis 22,7 27,2 4,9 9,8 11,8 23,6
Freudenstadt 24,4 22,4 5,2 8,5 12,9 26,5
Freiburg im Breisgau,
Stadtkreis
47,8 26,6 3,6 4,9 3,9 13,1
Breisgau-
Hochschwarzwald
31,6 25,6 4,0 7,2 10,8 20,8
Emmendingen 29,1 25,4 4,9 6,4 10,8 23,3
Ortenaukreis 26,4 26,8 4,2 6,6 12,1 23,8
Rottweil 20,9 24,8 6,7 8,3 11,8 27,6
Schwarzwald-Baar-
Kreis
27,6 25,5 4,6 8,7 10,6 23,0
Tuttlingen 25,8 22,2 3,8 10,8 11,1 26,3
Konstanz 32,6 25,6 5,4 7,9 9,8 18,5
Lörrach 33,9 24,5 5,5 8,3 8,7 19,0
Waldshut 28,3 25,2 3,3 8,8 11,4 23,0
Reutlingen 28,5 22,8 6,3 8,8 10,3 23,3
Tübingen 32,3 23,2 6,7 7,6 8,9 21,4
Zollernalbkreis 25,2 21,8 6,8 10,7 10,5 25,0
Ulm, Stadtkreis 42,3 21,8 7,6 6,0 5,3 17,1
Alb-Donau-Kreis 22,1 25,4 5,8 7,4 12,3 27,0
Kreisname
Innerhalb
von 3
Monaten für den
Bezug
verfügbar
Laufende
bzw.
geplante
Baumaßnahmen
Geplanter
Abriss oder
Rückbau
Verkauf des
Gebäudes
oder der
Wohnung
Künftige
Selbstnutzung
Sonstiger
Grund
Anteil leerstehender Wohnungen nach Grund des Wohnungsleerstands in %
Biberach 25,3 23,5 8,6 6,5 10,9 25,3
Bodenseekreis 33,3 24,6 6,0 7,6 8,2 20,3
Ravensburg 30,0 24,8 7,1 6,8 10,6 20,7
Sigmaringen 24,6 23,7 6,2 9,3 11,3 24,9
Baden-Württemberg 30,8 24,1 5,1 8,4 9,9 21,6
Anmerkung: Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum, ausgenommen Ferien- und Freizeitwohnungen
Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Zensus 2022 – Gebäude- und
Wohnungszählung
Die Statistischen Ämter haben die im Zensusfragebogen vorgelagerte Frage
„Innerhalb von 3 Monaten für den Bezug verfügbar“ als Kategorie den
Leerstandsgründen zugeordnet. Für diese Wohnungen wurden im Rahmen des
Zensusfragebogens keine weiteren Leerstandsgründe abgefragt.
10. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung der Bestand an
Sozialwohnungen in Baden-Württemberg in den letzten 20 Jahren entwickelt
(bitte in Zehn-Jahres-Schritten für die Jahre 2004, 2014 und 2024 und
zusätzlich nach den zehn größten baden-württembergischen Städten
aufschlüsseln)?
Der Bestand an Sozialwohnungen in Baden-Württemberg lag, nach Angaben
von Baden-Württemberg, zum Ende des Jahres 2014 bei 63 197 Wohnungen
und zum Ende des Jahres 2024 bei 54 634 Wohnungen. Für das Jahr 2004
liegen der Bundesregierung keine Informationen vor. Der Bundesregierung liegen
zudem keine entsprechenden Informationen zu tieferen regionalen Ebenen
unterhalb der Landesebene vor.
11. Wie viele Wohnungen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung in
Baden-Württemberg seit dem Jahr 2020 fertiggestellt (bitte einzeln nach
Jahren und Landkreisen sowie kreisfreien Städten aufschlüsseln)?
Die folgende Tabelle zeigt die Anzahl fertiggestellter Wohnungen in den
Landkreisen und kreisfreien Städten in Baden-Württemberg sowie des Landes
Baden-Württemberg der Jahre 2020 bis 2024.
Fertiggestellte Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum in den Landkreisen
und kreisfreien Städten in Baden-Württemberg und des Landes Baden-
Württemberg 2020 bis 2024
Kreisname
2020 2021 2022 2023 2024 Summe
2020 bis 2024
fertiggestellte Wohnungen
Stuttgart, Stadtkreis 1.546 1.517 1.014 1.891 1.321 7.289
Böblingen 1.374 1.358 1.193 1.444 1.634 7.003
Esslingen 1.650 1.705 1.815 1.778 1.299 8.247
Göppingen 635 799 802 851 559 3.646
Ludwigsburg 1.833 1.514 1.387 1.590 1.333 7.657
Rems-Murr-Kreis 1.423 1.628 1.889 1.655 1.235 7.830
Heilbronn, Stadtkreis 550 713 418 503 369 2.553
Heilbronn 1.333 1.423 1.409 1.269 1.848 7.282
Hohenlohekreis 501 691 568 637 499 2.896
Schwäbisch Hall 898 1.078 891 918 1.075 4.860
Main-Tauber-Kreis 459 386 523 636 592 2.596
Heidenheim 394 657 446 459 410 2.366
Ostalbkreis 1.459 1.247 1.342 1.298 1.228 6.574
Baden-Baden, Stadtkreis 119 106 254 276 246 1.001
Karlsruhe, Stadtkreis 579 735 720 443 904 3.381
Karlsruhe 2.257 1.439 1.800 1.888 1.486 8.870
Rastatt 905 660 594 557 635 3.351
Heidelberg, Stadtkreis 507 533 508 292 422 2.262
Mannheim, Stadtkreis 1.270 2.308 1.063 1.502 742 6.885
Neckar-Odenwald-Kreis 390 549 477 735 360 2.511
Rhein-Neckar-Kreis 1.571 1.575 1.563 1.599 1.363 7.671
Pforzheim, Stadtkreis 480 525 452 356 361 2.174
Calw 590 591 734 748 528 3.191
Enzkreis 549 459 509 542 378 2.437
Freudenstadt 534 571 474 443 555 2.577
Freiburg im Breisgau, Stadtkreis 1.193 660 982 1.010 400 4.245
Breisgau-Hochschwarzwald 1.022 925 974 846 833 4.600
Emmendingen 696 684 734 717 546 3.377
Ortenaukreis 1.481 1.418 1.618 2.010 1.999 8.526
Rottweil 529 587 680 717 704 3.217
Schwarzwald-Baar-Kreis 895 903 460 1.290 540 4.088
Tuttlingen 630 737 534 705 422 3.028
Konstanz 1.182 1.600 1.203 1.255 855 6.095
Lörrach 1.085 917 989 834 717 4.542
Waldshut 960 648 759 721 536 3.624
Reutlingen 1.234 1.041 1.299 1.101 928 5.603
Tübingen 1.053 707 810 1.012 679 4.261
Zollernalbkreis 661 715 556 783 632 3.347
Ulm, Stadtkreis 498 403 305 777 524 2.507
Alb-Donau-Kreis 989 871 954 934 855 4.603
Kreisname
2020 2021 2022 2023 2024 Summe
2020 bis 2024
fertiggestellte Wohnungen
Biberach 1.058 1.078 1.338 1.300 1.028 5.802
Bodenseekreis 870 987 1.034 925 663 4.479
Ravensburg 1.190 1.181 1.238 1.694 1.579 6.882
Sigmaringen 469 539 623 618 557 2.806
Baden-Württemberg 41.501 41.368 39.935 43.559 36.379 202.742
Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Statistik der Baufertigstellungen.
12. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung der Bauabgang in
Baden-Württemberg seit dem Jahr 2020 entwickelt (bitte einzeln nach
Jahren und Landkreisen sowie kreisfreien Städten aufschlüsseln)?
Der Bauabgang liegt räumlich differenziert bis auf die Ebene der Bundesländer
vor. Folgende Tabelle zeigt die in der Statistik erfassten Bauabgänge von
Wohnungen in Baden-Württemberg der Jahre 2020 bis 2024.
Anzahl der Bauabgänge von Wohnungen in Baden-Württemberg 2020 bis 2024
Kreisname
2020 2021 2022 2023 2024 Summe
2020 bis 2024
Bauabgang von Wohnungen
Baden-Württemberg 2.634 2.871 2.955 1.907 1.825 12.192
Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, Statistik des Bauabgangs der Statistischen Ämter
des Bundes und der Länder
13. Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die Mittel aus der
Städtebauförderung (Bundesmittel), die seit dem Jahr 2020 nach Baden-
Württemberg geflossen sind (bitte einzeln nach Jahren aufschlüsseln)?
Baden-Württemberg erhielt seit dem Jahr 2020 aus der Städtebauförderung die
nachfolgenden Mittel (Bundesmittel).
2020 77.401.000 Euro
2021 77.602.000 Euro
2022 79.846.000 Euro
2023 76.591.000 Euro
2024 78.594.000 Euro
2025 76.729.000 Euro
Gesamt 466.763.000 Euro
14. Wie viele Kommunen in Baden-Württemberg haben nach Kenntnis der
Bundesregierung seit dem Jahr 2020 Mittel zur Städtebauförderung
abgerufen (bitte einzeln nach Jahren aufschlüsseln)?
Die Anzahl der geförderten Kommunen ist der nachfolgenden Tabelle zu
entnehmen:
2020 255 Kommunen
2021 332 Kommunen
2022 312 Kommunen
2023 297 Kommunen
2024 294 Kommunen
2025 285 Kommunen
15. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung der Bestand an
Grundstücken und Immobilien der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
(BImA) in Baden-Württemberg innerhalb der letzten 20 Jahre entwickelt
(bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Die Entwicklung des Liegenschaftsbestandes der BImA in Baden-Württemberg
ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen, die die Anzahl der Grundstücke/
Immobilien im Eigentum der BImA in Baden-Württemberg aufgeschlüsselt
nach Jahren – beginnend mit dem Jahr 2007 – darstellt. Zuvor wurden diese
Daten nicht erhoben.
Grundstücke/Immobilien im Eigentum der BImA in Baden-
Württemberg
2007 1.250
2008 1.262
2009 1.278
2010 1.224
2011 1.208
2012 1.312
2013 1.278
2014 1.241
2015 1.232
2016 1.193
2017 1.157
2018 1.105
2019 1.083
2020 1.074
2021 1.045
2022 1.020
2023 1.002
2024 984
2025 976
16. Welche Grundstücks- und Immobilienverkäufe der BImA sind in Baden-
Württemberg für die kommenden fünf Jahre vorgesehen (bitte die
geplanten Veräußerungen nach ihrem genauen Standort auflisten)?
Im aktuellen Verkaufsportfolio der BImA im Bundesland Baden-Württemberg
befinden sich die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Liegenschaften,
die aus heutiger Sicht zum Verkauf anstehen.
Damit die BImA bei ihren Veräußerungsentscheidungen auf die sich stets
ändernden Marktgegebenheiten reagieren kann, reicht die Verkaufsplanung
regelmäßig nicht über einen Zeitraum von einem Jahr hinaus, ist dafür aber
grundsätzlich belastbar.
Bevor die BImA entbehrliche Liegenschaften auf dem Immobilienmarkt
veräußert, bietet sie diese zunächst den Kommunen oder anderen
Gebietskörperschaften im Wege des Erstzugriffs zum Erwerb an. Durch dieses Verfahren ist
sichergestellt, dass keine für eine kommunale Nutzung interessante
Liegenschaft ohne Beteiligung der Kommune an private Träger verkauft wird.
lfd. Nr. Postleitzahl Ort Ortsteil, Straße oder Lage*
Hausnummer
1 68239 Mannheim ehem. Hammonds-Barracks,
Seckenheimer Hauptstr. 215
2 68239 Mannheim Badener Platz 4
3 69115 Heidelberg, Stadt Römerstr. 104
4 69124 Heidelberg, Stadt Pleikartsfoersterhof 15
5 69124 Heidelberg, Stadt Alamo-Circle 8
6 69207 Sandhausen
7 70563 Stuttgart Pascalstr.
8 70597 Stuttgart Wurmlinger Straße
9 71691 Freiberg am Neckar Am Wehr 1
10 72186 Empfingen Reichenhalden 20
11 72218 Wildberg, Stadt
12 72218 Wildberg, Stadt
13 72469 Meßstetten Geissbuehlstraße
14 72508 Lichtenstein
15 72535 Heroldstatt Neue Siedlung
16 72535 Heroldstatt Hofsiedlung 1
17 72555 Metzingen, Stadt
18 72631 Aichtal, Stadt
19 73345 Hohenstadt Gwann Ried
20 73479 Ellwangen Parkplatz am Südtor der Reinhardkas
21 73660 Urbach
22 74348 Lauffen am Neckar Otto-Konz-Straße 3
23 74653 Künzelsau, Stadt diverse land-u. forstwirschaftlich
Grundstücke u. Ä.
24 74855 Haßmersheim Landesstr. 3
25 74939 Zuzenhausen
26 76187 Karlsruhe Ludwig-Haas-Str. 15b
27 76199 Karlsruhe Danziger Str.
28 76287 Rheinstetten
Rheinstr.
30, 34, 36,
42
29 76437 Rastatt Bühlstraße 11
30 76437 Rastatt, Stadt Kehler Straße 51
31 76437 Rastatt, Stadt Fährstraße 17
32 76437 Rastatt, Stadt Kehler Straße 48, 49
33 76473 Iffezheim Außer Ort 48
lfd. Nr. Postleitzahl Ort Ortsteil, Straße oder Lage*
Hausnummer
34 76661 Philippsburg-Rheinsheim Ehemalige Schiffbruecke
35 76661 Phililppsburg-Huttenheim 33
36 77652 Offenburg, Stadt
37 77799 Ortenberg
38 78166 Donaueschingen, Stadt Villinger Str. 37
39 78462 Konstanz Gut Ehrlisgarten
40 78467 Konstanz Bettenberg
41 78628 Rottweil
Hohentwielweg
4,6–12,
14–24
42 78628 Rottweil Hohenkrähenweg 4, 6, 12
43 79110 Freiburg im Breisgau, Stadt Heidenhofstraße 2
44 79115 Freiburg im Breisgau Blauenstraße
45 79206 Breisach am Rhein, Stadt An der Hafenstraße
46 79359 Riegel am Kaiserstuhl Bahnhofstraße 26
47 79379 Müllheim Burgunderstr. 30
48 79540 Lörrach Basler Straße 2/4
49 79540 Lörrach Hinterer Hornberg
50 79576 Weil am Rhein Roemerstr,Mittelpfadacker, Buehlhag
51 79618 Rheinfelden Rheinbrückstraße 9
52 79780 Stühlingen Behagelweg 6
53 79798 Jestetten Rheinauer Straße 20
54 79798 Jestetten Am Hohrain 3
55 79798 Jestetten Saarstraße 2/4
56 79856 Hinterzarten
57 79868 Feldberg Passhöhe 4
58 88436 Eberhardzell Kreuzbergweg
59 89518 Heidenheim an der Brenz,
Stadt
60 97922 Lauda-Königshofen Gemarkung Königshofen
61 97941 Tauberbischofsheim, Stadt diverse land-u. forstwirschaftlich
Grundstücke u. Ä.
62 97941 Tauberbischofsheim Gem. TBB, Dittigheim, Distelhausen
63 97980 Bad Mergentheim, Stadt diverse land-u. forstwirschaftlich
Grundstücke u. Ä.
* Bei Liegenschaften ohne Ortsteil-, Straßen- oder Lagebezeichnung handelt es sich in der Regel um land- und forstwirtschaftliche
Flächen, Grün-, Unland-, Straßennebenflächen und Ähnliches.
17. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der
Wohngeldhaushalte in Baden-Württemberg in den letzten 20 Jahren entwickelt
(bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Die Anzahl der Wohngeldhaushalte in den Jahren 2005 bis 2024 in Baden-
Württemberg (zum Stichtag 31.12.) ist der untenstehenden Tabelle zu
entnehmen. In der Tabelle wird zwischen wohngeldrechtlichen Teilhaushalten und
reinen Wohngeldhaushalte unterschieden. Letztere sind Haushalte, in denen alle
Mitglieder Wohngeld erhalten.
Beim Vergleich der Anzahl der Wohngeldhaushalte über die Zeit ist zu
beachten, dass Veränderungen nicht nur auf gestiegene Wohnkosten oder veränderte
Einkommensverhältnisse zurückzuführen sind, sondern auch auf Änderungen
im Wohngeldrecht, die in der Tabelle mit einer Fußnote gekennzeichnet sind.
Wohngeldart
Reine
Wohngeldhaushalte
Wohngeldrechtliche
Teilhaushalte
Insgesamt
31.12.20051 68340 2143 70483
31.12.2006 61821 1760 63581
31.12.2007 57270 1534 58804
31.12.2008 51895 2291 54186
31.12.20091 86375 9901 96276
31.12.2010 86094 14034 100128
31.12.20111 77732 8450 86182
31.12.2012 71336 5586 76922
31.12.20131 64455 4302 68757
31.12.2014 56620 3367 59987
31.12.2015 43994 2587 46581
31.12.20161 63726 2550 66276
31.12.2017 60049 2259 62308
31.12.2018 55014 1961 56975
31.12.2019 50380 1753 52133
31.12.20201 62440 1940 64380
31.12.2021 58060 1820 59880
31.12.2022 60525 1640 62165
31.12.20231 103285 2205 105485
31.12.2024 111160 2315 113475
1: Gesetzliche Änderungen im Wohngeldrecht.
Quelle: Wohngeldstatistik, Statistisches Bundesamt 2025
18. Wie hat sich die jährliche Anzahl der Zwangsräumungen in Baden-
Württemberg in den letzten 20 Jahren entwickelt (bitte nach Jahren
aufschlüsseln)?
Nachstehend sind die Angaben zu den tatsächlich durchgeführten
Zwangsräumungen in Baden-Württemberg für die Jahre 2020 bis 2024 aufgeführt, die
die Landesjustizverwaltung Baden-Württemberg dem Bundesamt für Justiz
(BfJ) übermittelt hat. Eine frühere Erhebung der erfragten Daten hat in Baden-
Württemberg nicht stattgefunden, sodass dem BfJ keine Daten übermittelt
wurden.
2020: 1.944, davon 1.739 in Wohnraum und 205 in sonstige Räume
2021: 1.751, davon 1.423 in Wohnraum und 328 in sonstige Räume
2022: 1.878, davon 1.481 in Wohnraum und 397 in sonstige Räume
2023: 2.076, davon 1.743 in Wohnraum und 333 in sonstige Räume
2024: 2.272, davon 1.918 in Wohnraum und 354 in sonstige Räume.
19. Wie hat sich die Anzahl der wohnungslosen Menschen, die seit 2022 in
Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe in Baden-Württemberg
untergebracht sind, entwickelt (bitte nach Jahren und Landkreisen sowie
kreisfreien Städten aufschlüsseln)?
Untergebrachte wohnungslose Personen am 31. Januar des Jahres nach Kreisen
und kreisfreien Städten in Baden-Württemberg (2022 bis 2025).
Berichtsjahr 2022 20231 2024 2025
Insgesamt Baden-Württemberg 35.905 76.510 92.675 94.550
Stuttgart, Stadtkreis 5.350 7.580 8.300 8.040
Böblingen 2.120 3.925 4.530 4.670
Esslingen 1.330 4.715 5.985 7.040
Göppingen 595 1.070 1.165 1.365
Ludwigsburg 2.025 5.615 6.620 6.685
Rems-Murr-Kreis 1.420 3.695 5.110 4.710
Heilbronn, Stadtkreis 65 420 65 60
Heilbronn 505 1.895 2.895 2.575
Hohenlohekreis 105 235 315 390
Schwäbisch Hall 390 805 1.250 1.305
Main-Tauber-Kreis 145 350 425 460
Heidenheim 195 490 470 675
Ostalbkreis 605 1.665 1.670 1.550
Baden-Baden, Stadtkreis 625 1.010 1.190 1.195
Karlsruhe, Stadtkreis 860 910 1.065 1.120
Karlsruhe 1.890 4.025 5.180 4.600
Rastatt 420 1.875 2.120 2.335
Heidelberg, Stadtkreis 700 970 1.290 1.310
Mannheim, Stadtkreis 210 1.170 560 785
Neckar-Odenwald-Kreis 185 335 835 770
Rhein-Neckar-Kreis 1.330 3.765 4.360 4.400
Pforzheim, Stadtkreis 570 850 730 705
Calw 105 525 795 865
Enzkreis 355 960 1.760 1.985
Freudenstadt 40 500 580 570
Freiburg im Breisgau, Stadtkreis 725 725 2.725 2.650
Breisgau-Hochschwarzwald 715 2.520 2.485 2.670
Emmendingen 450 1.785 2.215 1.980
Ortenaukreis 1.305 2.245 2.460 2.870
Rottweil 225 425 545 565
Schwarzwald-Baar-Kreis 125 735 1.065 830
Tuttlingen 250 575 590 630
Konstanz 845 2.060 2.455 2.625
Lörrach 780 1.490 1.615 2.105
Waldshut 165 345 370 370
Reutlingen 1.945 3.130 3.600 3.445
Tübingen 1.630 2.120 2.470 2.500
Zollernalbkreis 175 300 495 640
Ulm, Stadtkreis 205 1.255 1.440 1.175
Alb-Donau-Kreis 315 795 1.220 1.365
Biberach 590 1.060 1.405 1.380
Bodenseekreis 1.865 2.830 3.040 3.320
Ravensburg 1.370 2.575 2.840 2.920
Berichtsjahr 2022 20231 2024 2025
Sigmaringen 90 190 365 345
1: 2023 wurden deutschlandweit 130.000 geflüchtete Personen aus der Ukraine untergebracht und in der
Statistik erfasst. Hinzu kommen Verbesserungen bei der Datenmeldung.
© Statistisches Bundesamt, 2025
Hinweis:
Die Statistik untergebrachter wohnungsloser Personen erfasst alle Personen in
Deutschland, die am Stichtag 31. Januar eines jeden Jahres wegen
Wohnungslosigkeit untergebracht sind. Dies umfasst Personen, die in Einrichtungen der
Wohnungsnotfallhilfe, Kältehilfen, Bahnhofsmissionen, Hotels, Hostels,
Pensionen, aber auch in Normalwohnraum untergebracht sind, soweit kein eigener
Mietvertrag oder Ähnliches vorliegt. Außerdem werden in der Statistik
geflüchtete Personen erfasst, die nach (positivem) Abschluss des Asylverfahrens
nicht über einen eigenen Mietvertrag oder Ähnliches verfügen und wegen
Wohnungslosigkeit als Fehlbeleger in den Flüchtlingsunterkünften verbleiben.
Nähere Informationen zu den Ergebnissen können Sie dem Qualitätsbericht
entnehmen: www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsberichte/Sozial
es/wohnungslose-personen.pdf?__blob=publicationFile.
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333]
Relationen
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