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Schriftliche Frage 112 von Caren Lay (DIE LINKE): Welche zehn Städte und Gemeinden hatten nach Kenntnis der Bundesregierung im vergangenen Jahr den größten Anstieg bei Erst- und Wiedervermie…

dip / schriftliche_frage 25.07.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 21. Juli 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

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Schriftliche Frage 112 von Caren Lay (DIE LINKE): Welche zehn Städte und Gemeinden hatten nach Kenntnis der Bundesregierung im vergangenen Jahr den größten Anstieg bei Erst- und Wiedervermie… Frage 112 (Caren Lay, Die Linke): Welche zehn Städte und Gemeinden hatten nach Kenntnis der Bundesregierung im vergangenen Jahr den größten Anstieg bei Erst- und Wiedervermietungen zu verzeichnen, und wie hoch waren die durchschnittlichen Mietentwicklungen (bitte Bundesschnitt sowie Durchschnitt differenziert nach Kleinstädten, Großstädten sowie Metropolen angeben) im vergangenen Jahr (bitte Mietenanstieg jeweils in Prozent angeben)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Sören Bartol vom 21. Juli 2025: Der Bundesregierung liegen nur Daten zu Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen vor. Die Inseratsdaten werden auf der räumlichen Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise berechnet. Erst- und Wiedervermietungsmieten kreisangehöriger Städte liegen nicht vor. Die folgende Tabelle enthält die durchschnittlichen Erst- und Wiedervermietungsmieten im Internet inserierter Mietwohnungen der zehn kreisfreien Städte mit den höchsten Steigerungsraten im Zeitraum 2023 bis 2024. Tabelle: Erst- und Wiedervermietungsmieten im Internet inserierter Wohnungen in den zehn kreisfreien Städten mit den höchsten Steigerungen 2023 bis 2024 Kreisfreie Städte 2023 2024 2023–2024 Erst- und Wiedervermietungsmieten in Euro je m2 nettokalt Entwicklung in Prozent Zweibrücken  6,59  7,63 15,9 Schweinfurt  8,13  9,22 13,4 Pirmasens  6,13  6,96 13,4 Kaiserslautern  9,32 10,49 12,6 Rosenheim 12,58 14,14 12,3 Schwabach  9,87 11,04 11,9 Offenbach am Main 11,65 12,97 11,3 Leipzig  8,68  9,66 11,3 Frankfurt am Main 14,57 16,19 11,1 Brandenburg an der Havel  7,77  8,61 10,9 Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH, microm Wohnlagen Anmerkung: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau mit 40 bis 100 m2 Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, mittlere bis gute Wohnlage, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von Immobilienplattformen und Zeitungen. Eine Ausweisung der Erst- und Wiedervermietungsmieten differenziert nach Groß- und Kleinstädten kann an dieser Stelle nicht erfolgen, da die Datenlage auf Ebene der kreisfreien Städte respektive Landkreise vorliegt und Kleinstädte mehrheitlich diesen angehören. Die folgende Tabelle zeigt jedoch die durchschnittlichen Erst- und Wiedervermietungsmieten im Internet inserierter Mietwohnungen sowie die prozentuale Steigerung nach differenzierten siedlungsstrukturellen Kreisen und für Deutschland insgesamt im Zeitraum 2023 bis 2024. Große kreisfreie Großstädte sind dabei alle kreisfreien Großstädte mit mindestens 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Tabelle: Erst- und Wiedervermietungsmieten im Internet inserierter Wohnungen nach differenzierten siedlungsstrukturellen Kreistypen 2023 bis 2024 Differenzierter siedlungsstruktureller Kreistyp 2023 2024 2023–2024 Erst- und Wiedervermietungsmieten in Euro je m2 nettokalt Entwicklung in Prozent große kreisfreie Großstädte 13,88 14,91 7,4 kleine kreisfreie Großstädte  9,71 10,16 4,6 städtische Kreise  9,82 10,32 5,1 ländliche Kreise mit Verdichtungsansätzen  8,22  8,66 5,3 dünn besiedelte ländliche Kreise  8,02  8,48 5,7 Deutschland 10,55 11,17 5,9 Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH, microm Wohnlagen Anmerkung: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau mit 40 bis 100 m2 Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, mittlere bis gute Wohnlage, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von Immobilienplattformen und Zeitungen. Die Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen sind nicht repräsentativ für das gesamte Wohnungsangebot von Neuvermietungen (vergleiche untenstehende Hinweise zu den Erst- und Wiedervermietungsmieten). Sie spiegeln das Angebot wider, auf das Wohnungssuchende treffen, wenn sie im Internet nach einer Mietwohnung suchen. Inserate aus lokalen Zeitungen, Mieter- oder Unternehmenspublikationen oder von Aushängen fließen nicht mit ein. Wohnungsvermittlungen über Kunden- und Wartelisten von Wohnungsunternehmen oder Maklern gehen in diese Quelle ebenfalls nicht ein. Daher sind insbesondere Wohnungen im günstigen Mietsegment in dieser Datenquelle unterrepräsentiert. Sonderauswertungen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zu Folge lagen beispielsweise die Wiedervermietungsmieten des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW), dessen Unternehmen Wohnungen häufig über Wartelisten oder direkte Ansprache von Kundinnen und Kunden vermieten, im ersten Halbjahr 2024 im Aggregat der 261 Kreise für die Daten einbezogen werden konnten, um mehr als ein Fünftel unterhalb der Internet-Wiedervermietungsmieten. Ergänzende Hinweise zu den Erst- und Wiedervermietungsmieten: Die ausgewerteten Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen basieren auf Inseraten aus Immobilienplattformen und von Zeitungen für Angebote von Wohnungen im Neubau und Gebäudebestand (Erst- und Wiedervermietungen). Zur Standardaufbereitung bis auf die Ebene der Kreise erfolgte eine Eingrenzung der betrachteten Wohnungen unmöblierter Angebote mit Wohnflächen von 40 bis 100 m2 mit mittlerer Wohnungsausstattung in mittlerer bis guter Wohnlage. Die verwendeten Daten umfassen nettokalte Angebotsmieten, also ohne kalte und warme Nebenkosten. Als Quelle werden die Datenbanken der IDN ImmoDaten GmbH mit Inseraten aus über 120 Immobilienportalen und Zeitungen verwendet, die das BBSR aufbereitet und daraus durchschnittliche Angebotsmieten berechnet. Berlin, den 25. Juli 2025 Ressort Zeitraum der Förderung (ab 01.01.2020) Name des Medienhauses Gefördertes Projekt Höhe der Förderung Bemerkungen BKM 10.09.2021 - 31.12.2022 dpa Dresse Presse-Agentur GmbH DRIVE ME 750.000,00 € BMFTR 01.12.2021 - 28.02.2025 CORRECTIV - Recherchen für die Gesellschaft gemeinnützige GmbH Verbundprojekt: KI-unterstütztes Assistenzsystem für die Crowdsourcing-basierte Erkennung von über digitale Plattformen verbreiteter Desinformation - noFake - 509.048,60 € BKM 02.11.2022 - 31.08.2023 dpa Dresse Presse-Agentur GmbH Machbarkeitsstudie zum Democracy Newsroom 321.000,00 € AA 15.06.2021-31.12.2021 Good Conversations gGmbH Dialogprojekt "Europe Talks" 2021 297.940,00 € BMFTR 01.09.2023-31.08.2026 Wallstein - Verlag GmbH, Verlag und Werbung Akzeptanz geisteswissenschaftlicher Open-Access- Publikationen durch Hybrid-Veröffentlichungen - AGOAH 280.357,24 € Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Etablierung einer gelebten Open-Access-Kultur in der deutschen Forschungs- und Wissenschaftspraxis vom 29. November 2022 AA 09.04.2020-31.12.2020 ZEIT ONLINE Dialogprojekt "Europe Talks" 2020 279.800,00 € BMFTR 01.02.2021-31.03.2023 transcript - Roswitha Gost & Dr. Karin Werner GbR Transformationsbezogene Open-Access-Ansätze: Open Library Medienwissenschaft, "Best-Performer" im Open Access, Lehrbücher im Open Access – TOAA 246.142,00 € Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Beschleunigung der Transformation zu Open Access vom 18. Mai 2020 BKM 04.04.2024 - 31.03.2025 dpa Dresse Presse-Agentur GmbH Wegweiser KI 240.536,00 € BKM 01.03.2024 - 31.12.2025 Die Rederei gUG Pressefreiheit - mehr als eine Story 226.200,00 € BMFTR 01.02.2021-31.01.2023 wbv Media GmbH & Co. KG Open Access disziplinorientiert nachhaltig ermöglichen – OAdine 221.398,00 € Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Beschleunigung der Transformation zu Open Access vom 18. Mai 2020 BKM 01.09.2022 - 30.11.2023 CORRECTIV - Recherchen für die Gesellschaft gemeinnützige GmbH Lokaljournalismus qualifizieren, Demokratie stärken 198.500,00 € AA 01.05.2024-31.12.2024 Thomson Reuters Foundation Media Freedom Coalition: Promoting Member State Engagement and Action 177.024,00 € BMFTR 01.03.2020 - 30.06.2023 Vincentz Network GmbH & Co. KG Verbundprojekt: Aufrechterhaltung der ambulanten Pflegeinfrastrukturen in Krisensituationen – Organisatorische Konzepte zur Resilienzerhöhung (AUPIK) 152.898,11 € BMFTR 01.03.2021-30.06.2023 Wallstein - Verlag GmbH, Verlag und Werbung Umstellung der Jahrbücher der Deutschen Schillergesellschaft und des Freien Deutschen Hochstifts auf Open Access (parallel zur Printausgabe) – Wallstein- OA 126.367,50 € Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Beschleunigung der Transformation zu Open Access vom 18. Mai 2020 Schriftliche Frage 7/0202 - MdB Nicole Hess (AfD) Welche Medienhäuser - und dort explizit welche Projekte - wurden in den Jahren seit dem Jahr 2020 durch welche Bundesministerien gefördert (bitte die 14 höchsten Einzelsummen aufgeschlüsselt nach Projekttitel und Summe angeben)? Anlage zu Frage 70 Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333]

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