Schriftliche Frage 176 von Sonja Lemke (DIE LINKE): Wie werden die 17 Pilotprojekte im Rahmen des Agentic AI Hub (https://bmds.bund.de/aktuelles/p ressemitteilungen/detail/agentic-ai-hub-pilot…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 7. April 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung.
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Schriftliche Frage 176 von Sonja Lemke (DIE LINKE): Wie werden die 17 Pilotprojekte im Rahmen des Agentic AI Hub (https://bmds.bund.de/aktuelles/p ressemitteilungen/detail/agentic-ai-hub-pilot…
Frage 176 (Sonja Lemke, Die Linke):
Wie werden die 17 Pilotprojekte im Rahmen des Agentic AI Hub (https://bmds.bund.de/aktuelles/p ressemitteilungen/detail/agentic-ai-hub-pilotierun g-in-kommunen-startet) aus dem Bundeshaushalt finanziell unterstützt (bitte für jedes Projekt konkrete Zahlen nennen), und gibt es Vorgaben, dass die dabei entstehenden Entwicklungen Open Source sein oder anderweitig veröffentlicht werden müssen (bitte Vorgaben insoweit konkret benennen)?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Jarzombek vom 9. April 2026:
Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) finanziert die Begleitung und Förderung der Einführung agentischer KI in der Bundesverwaltung im Rahmen des Agentic AI Hub. Die DigitalService GmbH des Bundes wurde hierzu mit Beratungs- und Unterstützungsleistungen beauftragt. Auch werden die Verträge mit den Start-ups mit der Digitalservice GmbH des Bundes geschlossen. Für die Pilotierung von agentischen KI-Lösungen wurde im Rahmen dieser Beauftragung ein Sachkostenbudget von maximal 500.000 Euro vereinbart. In diesem Budget wurden durch die DigitalService GmbH des Bundes in Abstimmung mit dem BMDS insgesamt 212.849,00 Euro für die unmittelbare Pilotierung der Pilotprojekte veranschlagt. Die erbetene Aufschlüsselung der Kosten für die einzelnen Projekte ermöglichen Rückschlüsse auf die Preisgestaltung der Firmen, die für Wettbewerber einen Vorteil darstellen könnten. Insofern stellen unter anderem die Kosten der Aufträge dem Wesen nach Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse dar. Zum Schutz der Grundrechte erfordert eine Veröffentlichung dieser Angaben deswegen die ausdrückliche Zustimmung der Betroffenen. Eine derartige Zustimmung konnte in der Kürze der Zeit nicht eingeholt werden. Im Rahmen der Beauftragung der Digital- Service GmbH des Bundes wurde für die technische und prozessuale Konzeption und Umsetzung vereinbart, dass bevorzugt bestehende Plattformen des BMDS genutzt werden sollen. Zudem soll auf geeignete Schnittstellen sowie eine containerbasierte Architektur geachtet werden, um eine Skalierbarkeit und Nachnutzbarkeit zu gewährleisten. Das Prinzip Open Source gilt vorrangig dort, wo tatsächlich Software im Auftrag des Bundes entwickelt wird, aktuell etwa bei der agentischen Plattforn SPARK, dessen Komponenten auf openCode veröffentlicht sind.
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