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Health for Future

lobbyregister / register_entry 03.03.2022 · Original ↗

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Health for Future Tätigkeit: Plattform, Netzwerk, Interessengemeinschaft, Denkfabrik, Initiative, Aktionsbündnis o. ä. Health for Future ist ein informelles Netzwerk, offen für alle Menschen, die im Gesundheitsbereich arbeiten und sich für die planetare Gesundheit (Planetary Health) einsetzen. Wir können viel gewinnen! Gesündere Städte, gerechte und gesunde Ernährung, aktive Mobilität, saubere Luft, mentale Gesundheit. Das alles sind positive Zukunftsvisionen, und sie tragen zur Förderung der Gesundheit aller Menschen bei. Wir fordern, dass die Behandlung der planetaren Krise und ihrer Folgen für die Gesundheit eine zentrale Aufgabe des Gesundheitssektors wird und in politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen hohe Priorität erfährt. Wir fordern, dass die gesundheitlichen Auswirkungen der Klimakrise bei sämtlichen Klimaschutzmaßnahmen berücksichtigt werden. Wir fordern, dass das Thema Planetare Krisen und Gesundheit in den Curricula der Aus-, Fort- und Weiterbildungen der Gesundheitsberufe verpflichtend verankert wird. Wir fordern, dass die Ziele des Pariser Abkommens und der 1,5 C-Begrenzung eingehalten werden und Deutschland bis 2035 klimaneutral wird. All dies fordern wir überparteilich und an verschiedenen Orten Deutschlands, an denen wir als Netzwerk aktiv sind. Unsere Ortsgruppen treten immer wieder mit ihren jeweiligen Bundestagsabgeordneten in Kontakt und suchen das direkte Gespräch zu unseren Anliegen. Mitunter starten wir bundesweite Kampagnen mit begleitender Öffentlichkeitsarbeit und richten uns dabei direkt an einzelne Mitglieder der Bundesregierung oder an Mitglieder des Bundestages. All dies fordern wir überparteilich und an verschiedenen Orten Deutschlands. Unsere Ortsgruppen treten immer wieder mit ihren jeweiligen Bundestagsabgeordneten in Kontakt und suchen das direkte Gespräch zu unseren Anliegen. Mitunter starten wir bundesweite Kampagnen mit begleitender Öffentlichkeitsarbeit und richten uns dabei direkt an einzelne Mitglieder der Bundesregierung oder an Mitglieder des Bundestages. Die Rechtsträgerschaft liegt bei der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (kurz KLUG) Interessenbereiche: Schulische Bildung; Hochschulbildung; Gesundheitsförderung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Berufliche Bildung; Klimaschutz; Pflege; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Immissionsschutz; Gesundheitsversorgung Regelungsvorhaben: - Klimawandel, Familien und Hebammen: Anwaltschaft in Zeiten der Krise: Hebammen sehen sich in Verantwortung für die Interessen kindlicher und mütterlicher Gesundheit einzutreten.Es sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die Klimakrise zu begrenzen. Gleichzeitig müssen Anpassungsmaßnahmen umgesetzt werden. Die direkten und indirekten Effekte wirken oft synergetisch oder bauen aufeinander auf und führen zu organischen sowie psychischen Veränderungen, die wiederum einen ungünstigen Schwangerschaftsverlauf verursachen. Es braucht Hitzeschutzpläne in der ambulanten und stationären geburtshilflichen Versorgung. Weiterhin Förderung der Forschung zu Folgen des Klimawandels für für Frauen und Kinder sowie wirksame Schutzmaßnahmen. - Klimaschutz & Gesundheit im Haushalt verankern: Ziel der Interessenvertretung ist, Einfluss auf die Ausgestaltung des Bundeshaushalts und der Mittelverwendung des Klimatransformationsfonds (KTF) zu nehmen. Konkret soll erreicht werden, dass ausreichende Mittel für Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Klimafolgen – insbesondere Hitzeschutz in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowie klimafreundliche, krisenresiliente Infrastruktur – bereitgestellt werden. Zudem wird angestrebt, dass der KTF nicht zur Subventionierung fossiler Energien verwendet wird, sondern gezielt für die sozial gerechte Transformation genutzt wird. - Nutzung der Mittel aus dem Klima- und Transformationsfonds: Gelder aus dem Klima- und Transformationsfonds sollen nicht dafür genutzt werden, fossile Subventionen fortzuschreiben (z.B. über Gasspeicherumlage), fossile Infrastruktur weiter auszubauen oder CO2-Zertifikate zu kaufen. Zudem soll die Stromsteuersenkung auch auf Privathaushalte ausgedehnt werden. - Krankenhaus-Transformationsfonds für klimafreundliche Investitionen nutzen: Gelder aus dem Krankenhaustransformationsfonds, die für Investitionen im Gebäudebereich eingesetzt werden, sollen auch an die Maßgaben von Klimaschutz und -resilienz (z.B. Hitzeschutz) geknüpft sein. Nicht-nachhaltige bauliche Maßnahmen in Krankenhäusern widersprechen der Notwendigkeit, die Gesundheits-Infrastruktur klimaneutral und resilient zu machen.

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