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IBM Deutschland GmbH

lobbyregister / register_entry 27.02.2022 · Original ↗

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IBM Deutschland GmbH Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen IBM ist ein globales Technologie- und Innovationsunternehmen mit Hauptsitz in Armonk, New York. Die deutsche Tochtergesellschaft der IBM wurde bereits 1910 - ein Jahr vor der Muttergesellschaft - gegründet und später aufgekauft. IBMs Expertise liegt an der Schnittstelle von Technologie und Wirtschaft. Als einer der führenden Anbieter von Hybrid-Cloud, Kl, Quantum und Business-Services unterstützen wir Behörden und Unternehmen in kritischen Infrastrukturbereichen bei ihrer digitalen Transformation. 2021 hat IBM in seiner Deutschland-Zentrale in Ehningen den leistungsstärksten Quantencomputer Europas im industriellen Kontext eingeweiht. 2024 eröffnete dort das erste IBM Quanten-Rechenzentrum außerhalb der USA. 2025 haben wir in Ehningen den IBM Technology Campus - das neue IBM Headquarter für DACH - eingeweiht. Von der Digitalisierung von Verwaltung und Bundeswehr, der Stärkung von Cybersicherheit, der Förderung von KI und Quantentechnologien bis hin zu Datenschutz und geistigem Eigentum - IBM setzt sich dafür ein, Wachstum und Innovation am Standort Deutschland zu fördern. Das Government & Regulatory Affairs Team organisiert die Interessenvertretung im Sinne des Lobbyregistergesetzes aus der IBM-Hauptstadtrepräsentanz. Der Dialog mit politischen Entscheidungsträgern sowie Repräsentanten aus Verbänden und Gewerkschaften findet u.a. im Rahmen von Fachgesprächen, parlamentarischen Abenden, Lunchveranstaltungen, Kongressen, über die Mitgliedschaft in Verbänden sowie durch Stellungnahmen und Policy Paper statt. Dabei wird IBM geleitet durch die Grundsätze des Vertrauens, der Transparenz und der Unterstützung einer integrativeren Gesellschaft. Interessenbereiche: Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Cybersicherheit; Datenschutz und Informationssicherheit; EU-Gesetzgebung; Bundeswehrangelegenheiten; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Digitalisierung; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Rente/Alterssicherung; Öffentlicher Dienst und öffentliche Verwaltung Regelungsvorhaben: - Fokus auf einem wettbewerbsfähigen und digitalpolitischen Programm der EU-Kommission: IBM setzt sich u.a. für Open-Source als ersten Ansatz, evidenz-basierte Folgenabschätzungen bei neuen Gesetzen, die Stärkung von Cybersicherheit sowie eine offene und kollaborative Standardisierungs-Strategie ein. Weiterhin fordern wir den Aufbau einer transatlantischen Governance-Agenda für KI, Quantencomputer und Halbleiter. - Weiterentwicklung Handlungskonzept Quantentechnologie: IBM setzt sich für Experimentieren und Skalierung, für die strategische Förderung des Quantencomputings in Deutschland, die Aus- und Weiterbildung von Quanten-Fachkräften und den Ausbau von bestehenden Leuchttürmen wie beispielsweise dem Quanten-Rechenzentrum in Ehningen ein. Weitere Themen sind eine Berücksichtigung von Open Source in der öffentlichen Förderung sowie Forschung zu Software for QC, HPC/Cloud/Quantum integration, Electronics sowie Quantum transduction. - Förderung der Digitalisierung der Justiz: IBM unterstützt die Digitalisierung der Justiz und die entsprechenden Vorhaben des Koalitionsvertrages, u.a. zu verbindlichen Standards für die Übermittlung von digitalen Dokumenten und zum Aufbau eines Justizportals mit Kommunikationsplattform. Wir setzen uns ein für die Förderung des Einsatzes von KI, insbesondere zur Unterstützung der Gerichte bei Routinetätigkeiten, und unterstützen das Vorhaben einer Erneuerung des Pakts für den Rechtsstaat. - Digitalisierung der Bundeswehr vorantreiben: IBM setzt sich dafür ein, die Digitalisierung der Bundeswehr voranzutreiben. Durch Software Defined Defence (SDD) können Fähigkeiten und Systeme durch digitale Lösungen integriert werden. Beispielsweise um vorhandene und künftige Einsatzsysteme über offene Schnittstellen in einer abgesicherten Umgebung zu verbinden oder durch KI-gestützte integrierte Echtzeit-Datenanalysen bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. - Digitalisierung der Verwaltung fördern und beschleunigen: Digitale Technologien sind die Basis für den notwendigen Wandel der öffentlichen Verwaltung. Um die Leistungsfähigkeit der Verwaltung zu stärken, braucht es einen zeitgemäßen Rechtsrahmen sowie die Beschleunigung der Prozessdigitalisierung durch gebündelte Ausschreibungen, die rechtliche Verankerung des Once-Only-Prinzips, Automatisierung und den Einsatz von KI und Cloud-Services. Offene KI-Modelle sind der Schlüssel zu neuen technischen Durchbrüchen. Die IBM setzt sich daher für den stärkeren Einsatz von Open Source Modellen ein. - Digitalisierung als Schlüssel für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem: Die Digitalisierung ist ein zentraler Baustein zur effizienten, sicheren und patientenzentrierten Aufstellung des deutschen Gesundheitssystems. Schon heute vertrauen 16 Krankenkassen der auf IBM Rechenzentren in Deutschland laufenden elektronischen Patientenakte (ePA). Wir sorgen damit für die Sicherheit der Gesundheitsdaten von über 50 Mio. Versicherten. IBM begrüßt die Vorhaben des Koalitionsvertrages zur KI-unterstützten Behandlungs- und Pflegedokumentation, zum vereinfachten und digitalen Berichtswesen und zur Stärkung der gematik als (digitale) Vernetzerin der Akteure des Gesundheitswesens. Zudem setzt sich die IBM für den Ausbau der ePA zu einer digitalen Gesundheitsplattform, eine kooperative Regulierung sowie für die Einführung klar definierter Standards und Schnittstellen ein. - Unterstützung Umsetzung Hightech-Agenda: IBM unterstützt die Umsetzung der Hightech-Agenda der Bundesregierung. Aus unserer Sicht sind internationale Kooperationen, technologieoffene Innovationsförderung und ein leistungsfähiges industrielles Ökosystem entscheidend, damit Deutschland und Europa ihre Wettbewerbsfähigkeit und technologische Führungsrolle langfristig sichern können.

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