Zusammen mit den USA für nationale Selbstbestimmung, Souveränität und den Schutz der abendländischen Zivilisation eintreten - Woke Positionen international zurückdrängen (Beschlussempfehlung und Bericht zu Drs. 21/3308)
Text
Zusammen mit den USA für nationale Selbstbestimmung, Souveränität und den Schutz der abendländischen Zivilisation eintreten - Woke Positionen international zurückdrängen (Beschlussempfehlung und Bericht zu Drs. 21/3308)
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/3631
21. Wahlperiode 14.01.2026
Beschlussempfehlung und Bericht
des Auswärtigen Ausschusses (3. Ausschuss)
zu dem Antrag der Abgeordneten Beatrix von Storch, Alexander Arpaschi,
Dr. Christina Baum, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD
– Drucksache 21/3308 –
Zusammen mit den USA für nationale Selbstbestimmung, Souveränität und
den Schutz der abendländischen Zivilisation eintreten – Woke Positionen
international zurückdrängen
A. Problem
Die Antragssteller fordern die Bundesregierung auf, unter anderem, nach dem
Vorbild der USA bei deutschen Auslandsvertretungen sowie Institutionen der
deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) keine
Regenbogenflaggen mehr zu hissen, auch nicht im sogenannten Pride Monat (28.6.2025–
27.7.2025) und alle Teilnahmen von deutschen Botschaftsangehörigen,
insbesondere Botschaftern und Geschäftsträgern, an sogenannten Pride Paraden in
Ausübung ihres Dienstes (offiziell) zu unterlassen; sowie zusammen mit den
Vereinigten Staaten von Amerika und weiteren internationalen Partnern in
internationalen Organisationen dafür einzutreten und öffentlich zu erklären, dass keine
Rechte auf „sexuelle Identität“, Abtreibung oder spezielle LGBTIQ- oder Trans-
Rechte bestehen und entsprechende Sprache in völkerrechtlich unverbindlichen
Dokumenten von internationalen Organisationen aktiv zu bekämpfen bzw. nicht
zuzulassen.
B. Lösung
Ablehnung des Antrags mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD,
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion
der AfD.
C. Alternativen
Keine.
D. Kosten
Wurden nicht erörtert.
Beschlussempfehlung
Der Bundestag wolle beschließen,
den Antrag auf Drucksache 21/3308 abzulehnen.
Berlin, den 14. Januar 2026
Der Auswärtige Ausschuss
Armin Laschet
Vorsitzender
Jürgen Hardt
Berichterstatter
Stefan Keuter
Berichterstatter
Adis Ahmetovic
Berichterstatter
Deborah Düring
Berichterstatterin
Vinzenz Glaser
Berichterstatter
Bericht der Abgeordneten Jürgen Hardt, Stefan Keuter, Adis Ahmetovic, Deborah
Düring und Vinzenz Glaser
I. Überweisung
Der Deutsche Bundestag hat die Vorlage auf Drucksache 21/3308 in seiner 51. Sitzung am 19. Dezember 2025
beraten und zur federführenden Beratung dem Auswärtigen Ausschuss, zur Mitberatung dem Haushaltsausschuss,
dem Ausschuss für Wirtschaft und Energie, dem Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
und dem Ausschuss für Kultur und Medien überwiesen.
II. Wesentlicher Inhalt der Vorlage
Die Antragssteller fordern die Bundesregierung auf, unter anderem, nach dem Vorbild der USA bei deutschen
Auslandsvertretungen sowie Institutionen der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) keine
Regenbogenflaggen mehr zu hissen, auch nicht im sogenannten Pride Monat (28.6.2025–27.7.2025) und alle
Teilnahmen von deutschen Botschaftsangehörigen, insbesondere Botschaftern und Geschäftsträgern, an sogenannten
Pride Paraden in Ausübung ihres Dienstes (offiziell) zu unterlassen; sowie zusammen mit den Vereinigten Staaten
von Amerika und weiteren internationalen Partnern in internationalen Organisationen dafür einzutreten und
öffentlich zu erklären, dass keine Rechte auf „sexuelle Identität“, Abtreibung oder spezielle LGBTIQ- oder Trans-
Rechte bestehen und entsprechende Sprache in völkerrechtlich unverbindlichen Dokumenten von internationalen
Organisationen aktiv zu bekämpfen bzw. nicht zuzulassen.
III. Stellungnahmen der mitberatenden Ausschüsse
Der Haushaltsausschuss hat die Vorlage auf Drucksache 21/3308 in seiner 27. Sitzung am 14. Januar 2026
beraten und empfiehlt mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die
Linke gegen die Stimmen der Fraktion der AfD die Ablehnung.
Der Ausschuss für Wirtschaft und Energie hat die Vorlage auf Drucksache 21/3308 in seiner 22. Sitzung am
14. Januar 2026 beraten und empfiehlt mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion der AfD die Ablehnung.
Der Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die Vorlage auf Drucksache 21/3308
in seiner 14. Sitzung am 14. Januar 2026 beraten und empfiehlt mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD,
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion der AfD die Ablehnung.
Der Ausschuss für Kultur und Medien hat die Vorlage auf Drucksache 21/3308 in seiner 13. Sitzung am 14.
Januar 2026 beraten und empfiehlt mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
und Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion der AfD die Ablehnung.
IV. Beratungsverlauf und Beratungsergebnisse im federführenden Ausschuss
Der Auswärtige Ausschuss hat die Vorlage auf Drucksache 21/3308 in seiner 15. Sitzung am 14. Januar 2026
beraten und empfiehlt mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Die
Linke gegen die Stimmen der Fraktion der AfD die Ablehnung.
Berlin, den 14. Januar 2026
Jürgen Hardt
Berichterstatter
Stefan Keuter
Berichterstatter
Adis Ahmetovic
Berichterstatter
Deborah Düring
Berichterstatterin
Vinzenz Glaser
Berichterstatter
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ISSN 0722-8333]
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