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Engagement der Bundesregierung im Zusammenhang mit Wasserstoffprojekten in Uruguay, Chile und Kolumbien (Antwort zu Drs. 21/197)

dip / drucksache 19.06.2025 · WP 21 · 21/557 · Antwort · Original ↗

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Engagement der Bundesregierung im Zusammenhang mit Wasserstoffprojekten in Uruguay, Chile und Kolumbien (Antwort zu Drs. 21/197) [Deutscher Bundestag Drucksache 21/557 21. Wahlperiode 19.06.2025 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jörg Cezanne, Gökay Akbulut, Lorenz Gösta Beutin, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke – Drucksache 21/197 – Engagement der Bundesregierung im Zusammenhang mit Wasserstoffprojekten in Uruguay, Chile und Kolumbien V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r In der nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung wird davon ausgegangen, dass 2030 mehr als die Hälfte des deutschen Wasserstoffbedarfs importiert werden muss. Länder wie Uruguay, Chile und Kolumbien entwickeln derzeit nationale Wasserstoffstrategien und forcieren konkrete Großprojekte zur Erzeugung und zum Export auch nach Deutschland von grünem Wasserstoff sowie dessen Derivaten wie E-Methanol oder Ammoniak. In diesem Kontext hat die deutsche Bundesregierung bilaterale Energiepartnerschaften aufgebaut, etwa mit Chile (2019), Kolumbien (2019) und kürzlich erst mit Uruguay (2023). Auch auf europäischer Ebene bestehen strategische Partnerschaften, etwa im Rahmen der Global Gateway-Initiative. In Uruguay plant das deutsche Unternehmen Enertrag den Bau einer Wasserstoffproduktionsanlage in Tambores, Tacuarembó. Das Ziel des Projekts ist der Export synthetischer Kraftstoffe. Wie die uruguayische Tageszeitung „La diaria“ aus Montevideo schreibt, stößt das Vorhaben jedoch auf Kritik, insbesondere aufgrund mangelnder Transparenz und der fehlenden Beteiligung der lokalen Bevölkerung (ladiaria.com.uy/ambiente/articulo/2023/7/el-norte-urug uayo-defiende-su-agua-ante-el-avance-del-hidrogeno-verde/). Auch in Chile im Projekt Haru Oni (Beteiligung u. a. von Siemens Energy und Porsche, siehe newsroom.porsche.com/de_CH/2020/unternehmen/porsche-siemens-energ y-pilotprojekt-chile-forschung-entwicklung-synthetische-kraftstoffe-efuels-23 020.html) und in Kolumbien im Projekt AkuaippaHy des deutschen Unternehmens VIRIDI RE (ptx-hub.org/wp-content/uploads/2025/04/INTERNAL_04.2 025_GIZ_H2Uppp_Factsheet_AkuaippaHy_VIRIDI.pdf) engagieren sich deutsche Akteure. Diese Projekte profitieren von den Partnerschaften und Förderprogrammen der Bundesregierung im Bereich Wasserstoff (ptx-hub.org/wp-content/upload s/2025/04/INTERNAL_04.2025_GIZ_H2Uppp_Factsheet_AkuaippaHy_VIRI DI.pdf). Dabei stellt sich grundsätzlich die Frage, unter welchen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Bedingungen solche Großprojekte realisiert und gefördert werden. Die Fragestellenden befürchten, dass Projekte, die sich einseitig an den Unternehmensinteressen orientieren und keine gerechte Teilhabe der lokalen Bevölkerung sicherstellen, dem Anspruch nachhaltiger Ent- Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 19. Juni 2025 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. wicklung zuwiderlaufen und Ungleichheiten und Armut verschärfen könnten. Es besteht die Gefahr, dass mangelnde soziale und ökologische Nachhaltigkeit langfristig sowohl das Vertrauen in deutsche Projekte untergraben als auch bestehende globale Ungleichgewichte weiter verschärfen könnte. V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g Die Bundesregierung hat seit 2008 bilaterale Energiepartnerschaften (EP) zur Förderung der klimafreundlichen Transition der Volkswirtschaften sowohl in Deutschland als auch in den jeweiligen Partnerländern abgeschlossen. Ein Gegenstand der Energiepartnerschaften ist auch Förderung der Produktion von Wasserstoff und Derivaten. Mit Chile wurde eine Energiepartnerschaft im Jahr 2019 vereinbart, mit Uruguay 2023. Mit Kolumbien arbeitet die Bundesregierung seit 2023 im Rahmen der Partnerschaft für das Klima und eine gerechte Energiewende auch zur Umsetzung der sozial gerechten Transition im Energiesektor zusammen. 2023 vereinbarten die kolumbianische Regierung und die Bundesregierung zudem die Einrichtung einer hochrangigen Steuerungsgruppe zu grünem Wasserstoff, um den Aufbau der Produktion von Wasserstoff und seiner Derivate in Kolumbien mit Beteiligung von Unternehmen aus Deutschland zu erörtern. Die Bundesregierung unterstützt die Produktion von Wasserstoff und Derivaten mit wasserstoffspezifischen Förderinstrumenten wie H2Global, dem International Hydrogen Ramp-up Program (H2Uppp), der Förderrichtlinie für internationale Wasserstoffprojekte (FRL int. H2) und dem PtX-Entwicklungsfonds (PtX Development Fund) der KfW. H2Global wird durch die in Leipzig ansässige Hintco GmbH umgesetzt, H2Uppp im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) durch die im Eigentum des Bundes stehende Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und die FRL int. H2 im Auftrag des BMWE durch den Projektträger Jülich (PtJ). Ziel der Förderung durch die wasserstoffspezifischen Förderinstrumente des BMWE ist auch die Prüfung, ob die jeweils eingesetzten Technologien zur Produktion von Wasserstoff und seiner Derivate technisch geeignet sind, Wasserstoff und seine Derivate zu wettbewerbsfähigen Preisen für den lokalen Markt oder für den Export herzustellen. Die Förderung verfolgt daher nicht notwendigerweise das Ziel, die Lieferung der Produkte nach Deutschland oder in die EU zu sichern. Zudem können deutsche Lieferungen und Leistungen an derartige Projekte mit dem Instrument der Exportkreditgarantien des Bundes und Beteiligungen und beteiligungsähnliche Darlehn mit Investitionsgarantien des Bundes abgesichert werden.  1. a) Fördert die Bundesregierung aktuell Projekte mit Bezug zu Wasserstoff in Uruguay, Kolumbien oder Chile? b) Wenn ja, welche konkreten Projekte werden gefördert, und wie ist jeweils der aktuelle Projektstand (bitte das zuständige Bundesministerium, die beteiligten Akteure, das Förderinstrument und den finanziellen Umfang nennen)?  4. Werden deutschen Unternehmen für ihre geplante Beteiligung an Wasserstoffprojekten in Uruguay, Kolumbien und Chile finanzielle Garantien, Kredite oder sonstige Unterstützungen aus öffentlichen Mitteln gewährt (bitte nach Namen der Unternehmen, Art und Höhe der Unterstützung, Zielland, Höhe der gesamten Investitionssumme sowie Gesamtlaufzeit aufschlüsseln)? Die Fragen 1a, 1b und 4 werden gemeinsam beantwortet. Die Bundesregierung versteht die Fragen so, dass sie sich ausschließlich auf konkrete Projekte bezieht, nicht aber auf allgemeine Maßnahmen der wirtschaftlichen oder entwicklungspolitischen Zusammenarbeit, die ohne Bezug zu einem konkreten Projekt dem Wasserstoffhochlauf zugutekommen können. Die Bundesregierung fördert aktuell konkrete Projekte im Zuständigkeitsbereich mit Bezug zu Wasserstoff wie folgt: In Uruguay: Die Bundesregierung fördert über die Förderrichtlinie für internationale Wasserstoffprojekte (FRL int. H2) seit März 2023 ein Projekt der Linde GmbH in Uruguay mit 10 Mio. Euro. Fördergegenstand ist der Aufbau einer Produktion von grünem Wasserstoff (Elektrolyseure mit einer Leistung von insgesamt zwei Megawatt) für die Nutzung in Lkws. Da der Zuwendungsempfänger das Projekt aufgrund einer Vielzahl von internen und externen Herausforderungen mittelfristig nicht umsetzen können wird, wird das Fördervorhaben Ende Juni 2025 auslaufen. Es sind keine Mittel ausgezahlt worden. Zudem fördert die Bundesregierung aktuell ein Mobilitätsvorhaben (mit Laufzeit März 2024 bis Mai 2025). Beteiligter Akteur ist das FhG-Institut für Energiewirtschaft und Energiesysteme, die Fördersumme beträgt 24 000 Euro. In Kolumbien: Das International Hydrogen Ramp-up Program (H2Uppp) des BMWE fördert aktuell zwei Öffentlich-Private Partnerschaften (Public Private Partnerships, PPPs) in Kolumbien. In Chile: Das BMWE fördert über H2Uppp aktuell zwei PPPs in Chile. Daneben wird ein weiteres Vorhaben über die FRL int. H2 gefördert. Einzelheiten finden sich in nachfolgender Übersicht. Vo n de r B un de sr eg ie ru ng a kt ue ll ge fö rd er t W as se rs to ffp ro je kt e in d en L än de rn U ru gu ay , K ol um bi en u nd C hi le U ru gu ay Pr oj ek t St an d M in is te ri um A kt eu re Fö rd er in st ru m en t Fi na nz . U m fa ng D E U U nt er ne hm en Ö ffe nt l. M itt el M ob ili tä ts vo rh abe n: E nt w ic kl un g ei ne r F & E- R oa dm ap fü r g rü ne n W as se rs to ff in U ru gu ay In U m se tz un g B M FT R Fh G -I ns tit ut fü r E ne rg ie w irt - sc ha ft un d En er gi es ys te m e Fö rd er au fr uf H 2 m it U ru - gu ay 24 0 00 E ur o K ei ne 24 0 00 E ur o Fö rd er be sc he id H 2U ve rz ög er t ( lä uf t En de Ju ni a us ) B M W E Li nd e G m bH , a dm in is tri er t du rc h Pr oj ek ttr äg er Jü lic h (P tJ ) FR L in t. H 2 10 M io . E ur o Li nd e G m bH - K ol um bi en Pr oj ek t St an d M in is te ri um A kt eu re Fö rd er in st ru m en t Fi na nz . U m fa ng D E U U nt er ne hm en Ö ffe nt l. M itt el PP P m it V iri di R E In U m se tz un g B M W E G IZ u nd p riv at e U nt er ne hm en H 2U pp p (P PP In st ru m en t) 50 0 00 0 Eu ro V iri di R E 20 0 00 0 Eu ro PP P m it SA P in B ra si lie n un d K olu m bi en In U m se tz un g B M W E G IZ u nd p riv at e U nt er ne hm en H 2U pp p (P PP In st ru m en t) 50 0 84 5 Eu ro SA P 20 8 25 0 Eu ro (in B ra si lie n un d K ol um bi - en ) C hi le Pr oj ek t St an d M in is te ri um A kt eu re Fö rd er in st ru m en t Fi na nz . U m fa ng D E U U nt er ne hm en Ö ffe nt l. M itt el N et zw er k zw isc he n D eu ts ch - la nd u nd C hi le fü r gr ün en W as se rst of f u nd g rü ne s M et ha no l In U m se tz un g B M FT R U ni ve rs itä t S tu ttg ar t Fö rd er au fr uf zu S on di eru ng su nd V e rn et zu ng sm aß na hm en U ni ve rs itä t St ut tg ar t Pr oj ek t St an d M in is te ri um A kt eu re Fö rd er in st ru m en t Fi na nz . U m fa ng D E U U nt er ne hm en Ö ffe nt l. M itt el Ve rb un dv or ha be n Po w er -to -M ED - M E- Fu E: B eg le itf or sc hu ng zu m g ro ßs ka lig en A uf ba u de r P ro - du kt io n vo n gr üne m M et ha no l un d D M E In U m se tz un g B M FT R Fr au nh of er -I ns tit ut fü r En er gi ew irt sc ha ft un d En er - gi es ys te m te ch ni k (I EE ), Fr au nh of er -I ns tit ut fü r K er am is ch e Te ch no lo gi en u nd Sy st em e (I K TS ), Fi B S R IL LL R es ea rc h In st itu te o n Li fe lo ng L ea rn in g gG m bH , Fr au nh of er -I ns tit ut fü r M ik - ro te ch ni k un d M ik ro sy st em e (I M M ), R he in is ch -W es tfä lis ch e Te ch ni sc he H oc hsc hu le A ac he n, F ra un ho fe r- In st itu t f ür S ol ar e En er gi es ys - te m e (I SE ), Fr au nh of er -I ns titu t f ür S ili ca tfo rs ch un g (I SC ), Fr au nh of er -I ns tit ut fü r A ng ew an dt e Po ly m er fo rs ch un g (I A P) Fö rd er ric ht - lin ie fü r i nt er - na tio na le W as - se rs to ffp ro je kte si eh e be te ili gt e A kt eu re 11 2 12 3 95 ,1 9 Eu ro PP P m it K -U TE C In U m se tz un g B M W E G IZ u nd p riv at e U nt er ne hm en H 2U pp p (P PP In st ru m en t) 39 7 66 3 Eu ro K -U TE C 19 8 83 1, 50 Eu ro PP P m it A N G H In U m se tz un g B M W E G IZ u nd p riv at e U nt er ne hm en H 2U pp p (P PP In st ru m en t) 72 4 57 6 Eu ro N O R D EX 20 0 00 0 Eu ro  2. Gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung konkrete Absichtserklärungen oder Vereinbarungen hinsichtlich Wasserstofflieferungen zwischen deutschen und uruguayischen, kolumbianischen oder chilenischen Unternehmen? a) Wenn ja, bitte unter Nennung der beteiligten Unternehmen und des voraussichtlichen Lieferumfangs sowie des Lieferstart-Datums auflisten? b) Mit welchen Importmengen an Wasserstoff aus Uruguay, Kolumbien und Chile rechnet die Bundesregierung bis 2030? Die Fragen 2 bis 2b werden gemeinsam beantwortet. Die Bundesregierung hat die unterschiedlichen Förderprogramme eingerichtet, um einen Anreiz dafür zu schaffen, dass die Produktion von Wasserstoff hochgefahren wird, und um bestehende Wettbewerbsnachteile für Wasserstoff zu beseitigen. Der Bundesregierung sind aber derzeit keine Absichtserklärungen zwischen Unternehmen zu konkreten Wasserstofflieferungen oder Importmengen bis zum Jahr 2030 für den deutschen Markt bekannt.  3. Welche deutschen Unternehmen sind nach Kenntnis der Bundesregierung an Wasserstoffprojekten in Uruguay, Kolumbien oder Chile beteiligt (bitte nach Name des Unternehmens, des Projekts und nach Rolle des Unternehmens in dem jeweiligen Projekt [z. B. Investor, Projektierer, Lieferant, Abnehmer] aufschlüsseln)? Auf die Antwort zu Frage 1 wird verwiesen. Der Bundesregierung sind Beteiligungen deutscher Unternehmen an nachfolgend aufgezählten Wasserstoffprojekten bekannt. Über eine vollständige Übersicht sämtlicher Projekte deutscher Unternehmen in den drei Zielländern verfügt die Bundesregierung nicht. Uruguay Projekt Akteure Rolle des Unternehmens im Projekt Mobilitätsvorhaben: Entwicklung einer F&E- Roadmap für grünen Wasserstoff für Uruguay FhG-Institut für Energiewirtschaft und Energiesysteme Forschungsvorhaben, kein Unternehmen beteiligt (nur Forschungsinstitute) Förderbescheid H2U (FRL int. H2) Linde GmbH Linde GmbH (Projektierer und Betreiber) Kolumbien Projekt Akteure Rolle des Unternehmens im Projekt PPP mit Viridi RE (H2Uppp) Private Unternehmen, unterstützt durch GIZ Viridi RE (Projektentwickler) PPP mit SAP in Brasilien und Kolumbien (H2Uppp) Private Unternehmen, unterstützt durch GIZ SAP (Technologieanbieter) Chile Projekt Akteure Rolle des Unternehmens im Projekt PPP mit Soventix (H2Uppp) Private Unternehmen, unterstützt durch GIZ ARGE Soventix, Pabettin (Projektentwickler und Investoren) PPP mit INERATEC (H2Uppp) Private Unternehmen, unterstützt durch GIZ INERATEC (Projektentwickler und Technologieanbieter) PPP mit K-UTEC (H2Uppp) Private Unternehmen, unterstützt durch GIZ K-UTEC (Dienstleister) Projekt Akteure Rolle des Unternehmens im Projekt PPP mit ANGH (H2Uppp) Private Unternehmen, unterstützt durch GIZ NORDEX (Technologiepartner und Windturbinen-Anbieter) Förderbescheid Haru Oni Siemens, HIF Global und Porsche Siemens (Projektierer und Technologielieferant), HIF Global (Eigentümer), Porsche (Abnehmer) Verbundvorhaben Power-to- MEMDE-FuE: Begleitforschung zum großskaligen Aufbau der Produktion von grünem Methanol und DME Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE), Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS), FiBS RILLL Research Institute on Lifelong Learning gGmbH, Fraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme (IMM), Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE), Fraunhofer- Institut für Silicatforschung (ISC), Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP) Siehe Akteure – Beteiligte Forschungsinstitute  5. Haben bereits Projekte in Uruguay, Kolumbien und Chile einen Zuschlag von H2Global erhalten? Bisher haben Projekte in Uruguay, Kolumbien und Chile keinen Zuschlag von H2Global erhalten.  6. Welche Bedeutung misst die Bundesregierung Uruguay, Kolumbien und Chile im Rahmen ihrer Energiepartnerschaften und Wasserstoffstrategie bei?  7. Welche langfristige Rolle misst die Bundesregierung dem jeweiligen Land als Exporteur von grünem Wasserstoff bei? Die Fragen 6 und 7 werden gemeinsam beantwortet. Als Lieferanten von Wasserstoff und seinen Derivaten kommen grundsätzlich eine Vielzahl an Ländern mit gutem Erzeugungspotenzial (z. B. zuverlässige Verfügbarkeit von Strom aus erneuerbaren Energien) in Frage. Dies erleichtert den Aufbau eines diversifizierten Importportfolios. Für Exporteure fossiler Energieträger bieten sich zudem Chancen, durch eine Umstellung der Lieferbeziehungen den Zukunftsmarkt Wasserstoff zu erschließen. Bestehende wie neue Klima- und Energiepartnerschaften können Wasserstoffimportvorhaben stärken und die Handelsbeziehungen zu beiderseitigem Nutzen vertiefen. Darüber hinaus kann die Zusammenarbeit beim Zukunftsthema Wasserstoff einen Mehrwert für die bilateralen Beziehungen zu vielen Ländern bringen.  8. Da an dem GIZ GmbH-Förderprogramm (GIZ = Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) H2Uppp zahlreiche deutsche Unternehmen beteiligt sind und es das „Netzwerk der Akteure – H2Uppp“ auch in Uruguay gibt (uruguay.ahk.de/de/berufsbildung/translate-to-deut sch-energia-medio-ambiente/translate-to-deutsch-hidrogeno), welche Unternehmen, Organisationen und Plattformen in Uruguay erhalten Unterstützung aus diesem Förderprogramm (bitte nach Namen, Art und finanziellem Umfang der Unterstützung aufschlüsseln)? Es wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung und auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen. In Uruguay werden bisher keine direkten Kooperationsprojekte (PPP-Projekte) mit Unternehmen umgesetzt. Im Rahmen des vom BMWE beauftragten Programms H2Uppp wurde die Deutsch-Uruguayische Industrie- und Handelskammer in Montevideo (AHK) beauftragt, mögliche Projekte zu identifizieren und Unternehmen zu Opportunitäten im Wasserstoffbereich in Uruguay, in Lateinamerika insgesamt sowie in Deutschland und Europa zu informieren. Hierzu wurden der AHK in Phase 1 von H2Uppp bis zu 98 000 Euro als Förderung, und in Phase 2 bis zu 70 000 Euro als Auftrag zur Verfügung gestellt.  9. Da das deutsche Unternehmen Enertrag eine Wasserstoffproduktionsanlage in Tambores, Tacuarembó in Uruguay plant, welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über den Stand des Projekts und die von der uruguayischen Tageszeitung „El Telégrafo“ aus Paysandú beschriebenen Beteiligungen von Enertrag an einem geplanten Solarpark in Paysandú (www. eltelegrafo.com/2025/02/movimientos-de-paysandu-y-colon-se-expresa n-en-contra-de-la-ubicacion-del-proyecto-de-hidrogeno/)? Enertrag ist nicht an dem Projekt beteiligt und plant auch nicht, einen Solarpark dort zu errichten. Das Unternehmen hatte lediglich an der ersten Ausschreibungsrunde in Paysandú teilgenommen. Der Bundesregierung liegen im Übrigen keine über den zitierten Artikel hinausgehenden Informationen vor. 10. Hat das in der Frage 9 angesprochene geplante Solarparkprojekt in Paysandú oder eine Vorstufe davon Unterstützung durch die Bundesregierung oder durch eine von ihr beauftragte Institution erhalten, und wenn ja, worin bestand diese Unterstützung? Nein. Das Projekt hat keine Unterstützung durch die Bundesregierung oder von ihr beauftragte Institutionen erhalten. 11. Da für das in dem Raffinerieprojekt des Unternehmens HIF Global produzierte E-Methanol als Abnehmer auch das deutsche Unternehmen Porsche genannt wird, hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, ob und inwieweit deutsche Unternehmen an dem HIF Global-Raffinerieprojekt in Paysandú beteiligt sind? Der Bundesregierung liegen folgende Informationen über Beteiligungen weiterer deutscher Unternehmen als HIF Global an dem Raffinerieprojekt in Paysandú vor: Die Porsche AG, Partner von HIF Global, unterstützt das Projekt im Rahmen seiner Investition von 75 Mio. US-Dollar in HIF Global: Nach eigenen Angaben hat HIF Global 2023 die staatliche Ausschreibung von biogenem CO2 gewonnen. Uruguay sei das erste Land weltweit, dass biogenes CO2 für die Produktion von E-Fuels ausgeschrieben hat, die in DEU dringend benötigt werden. Dazu hat HIF mit Alcoholes del Uruguay („ALUR“), einem Unternehmen der staatlichen ANCAP-Gruppe, eine Umsetzungsvereinbarung unterzeichnet, die die Zusammenarbeit zwischen der künftigen E-Fuels-Anlage von HIF und der nahe gelegenen Biokraftstoffanlage von ALUR festlegt. Das Projekt soll jährlich 700 000 Tonnen strombasiertes e-Methanol produzieren. Dafür sollen 900 000 Tonnen biogenes CO2 pro Jahr genutzt werden, von denen etwa 150 000 t von ALUR stammen werden. Investitionsvolumen für Entwicklung und Bau der Anlage sind ca. 6 Mrd. US-Dollar. 12. Ist der Bundesregierung bekannt, ob dieses HIF Global-Raffinerieprojekt in Paysandú Fördergelder aus Deutschland oder EU-Fördermittel erhält oder erhalten hat, und wenn ja, bitte die konkrete Fördersumme, das entsprechende Förderprogramm sowie die Projektlaufzeit benennen? Das Projekt in Paysandú hat keine Förderung aus Deutschland erhalten. Es wird hinsichtlich Fördergeldern aus Deutschland auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen. Der Bundesregierung liegen keine Informationen über eine Förderung des Projekts durch die EU vor. 13. Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, ob vorbereitende Studien der geförderten Projekte gemäß Nachhaltigkeitsrichtlinien nach international akzeptierten Umwelt- und Sozialstandards sowie im Einklang mit den Leitlinien des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt wurden? a) Wenn derartige Studien erstellt wurden, welche möglichen sozialen, ökologischen und menschenrechtlichen Zielkonflikte wurden bei den Projekten in Uruguay festgestellt? b) Welche Maßnahmen wurden vorgeschlagen, um diesen Zielkonflikten zu begegnen? Die Fragen 13 bis 13b werden gemeinsam beantwortet. Die Bundesregierung versteht die Frage dahingehend, dass die Fragesteller um Auskunft bitten, ob eine Förderung von Projekten durch die Bundesregierung eine Prüfung von Umwelt- und Sozialstandards nach international anerkannten Umwelt- und Sozialstandards durchgeführt wird. Für alle Förderinstrumente der Bundesregierung für Wasserstoffprojekte gilt: Ein positive Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung (USVP) ist Voraussetzung für die Auszahlung der Zuwendung. Bei Projekten der FRL int. H2 ist die USVP-Prüfung gemäß dem Zuwendungsbescheid Voraussetzung für die Auszahlung der Zuwendung. Für das Projekt H2U wird beispielsweise aktuell eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Diese ist derzeit noch nicht abgeschlossen. Etwaige (Zwischen-) Ergebnisse sind dem BMWE nicht bekannt. Im Rahmen von H2Uppp müssen alle PPP-Projekte mit dem eingereichten Vollantrag auch die Nachhaltigkeits-Checkliste (vom PtX-Hub erarbeitet) einreichen, die systematisch mögliche negative Auswirkungen abfragt und hierfür sensibilisiert. Zu den Ländern im Einzelnen: Uruguay: Es sind keine Studien in Bezug auf geförderte Projekte bekannt. Chile: Für das geförderte Projekt Haru Oni in Chile hat der Zuwendungsempfänger bestätigt, dass alle gesetzlich erforderlichen Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfverfahren (inklusive der Konsultationsphasen) vorschriftsgemäß durchgeführt und mit einer entsprechenden Genehmigung abgeschlossen wurden. Für die übrigen geförderten Projekte in Chile sind der Bundesregierung (bisher) keine spezifischen Studien zu den Nachhaltigkeitsaspekten bekannt. Kolumbien: Es sind keine Studien zu Nachhaltigkeitsaspekten in Bezug auf das geförderte Projekt von Viridi bekannt. 14. Hat die Bundesregierung Kenntnis über bestehende oder potenzielle Konflikte mit der lokalen Bevölkerung im Zusammenhang mit den geförderten Projekten in Uruguay? a) Wenn ja, welche Maßnahmen werden ergriffen, um sicherzustellen, dass die Interessen der betroffenen Gemeinschaften gewahrt bleiben? b) Wenn ja, hat die Bundesregierung Auflagen für die Förderung verfügt, um möglichen Problemen wie den Umweltauswirkungen auf Grundwasser und der mangelnden Verfügbarkeit von Fachkräften bei der grünen Wasserstoffproduktion in Uruguay entgegenzuwirken? Die Fragen 14 bis 14b werden gemeinsam beantwortet. Bei dem Pilotprojekt von H2U in Uruguay sind der Bundesregierung keine Konflikte mit der lokalen Bevölkerung bekannt. Die Förderung wird Ende Juni 2025 auslaufen, da das Projekt mittelfristig nicht weiter umgesetzt werden kann. Vergleiche im Übrigen die Antwort zu Frage 13. 15. Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, dass, wie die in London ansässige gemeinnützige Umweltorganisation Dialogue Earth schreibt, mehrere Einwohnerinnen und Einwohner von Tambores eine Klage beim uruguayischen Verfassungsgericht gegen das Projekt Tambores aufgrund unzureichender und verspäteter Kommunikation der Projektleitung eingereicht haben (dialogue.earth/es/agua/374197-el-norte-uruguayo-defien de-su-agua-ante-el-auge-del-hidrogeno-verde/)? Die Projektbetreiber informieren die Bundesregierung hierzu regelmäßig. Die Klage richtet sich nicht gegen das Projekt selbst, sondern gegen eine Entscheidung der lokalen Regierung, die eine Änderung des Nutzungsplans und damit den Bau in diesem Gebiet erlaubt. Dies steht nicht mit den zahlreichen anderen Genehmigungen im Zusammenhang, die das Projekt benötigt. 16. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um sicherzustellen, dass die Interessen der betroffenen Gemeinschaften bei dem angesprochenen Projekt Tambores gewahrt bleiben? Auf die Antworten zu den Fragen 1 und 13 wird verwiesen. Das Projekt wird nicht über das BMWE durch die FRL int. H2, H2Uppp oder H2Global gefördert. Dementsprechend stehen der Bundesregierung auch keine besonderen Instrumente zur Durchsetzung von Interessen betroffener Gemeinschaften zur Verfügung. 17. Wurden im Rahmen der deutsch-kolumbianischen Energiepartnerschaft Fördermittel für grüne Wasserstoffprojekte bewilligt, und wenn ja, bitte Umfang, Art der Förderung (z. B. Studien, Pilotprojekte), Begünstigte sowie Projektlaufzeit benennen? Nein, siehe die Vorbemerkung der Bundesregierung. Es wurden in Bezug auf Kolumbien nur Mittel im Rahmen der genannten Förderinstrumente bewilligt. 18. Welche Machbarkeitsstudien zu grünem Wasserstoff wurden in Kolumbien im Rahmen der bilateralen Energiepartnerschaft mit Deutschland durchgeführt (bitte konkrete Projekte, Projektpartner, Fördersummen, entsprechendes Förderprogramm sowie Projektlaufzeit nennen)? Es wurden im Rahmen der bilateralen Energiepartnerschaften keine solchen Studien durchgeführt. 19. Wie gestaltet sich die Unterstützung des H2Uppp-Programms für das AkuaippaHy-Projekt in La Guajira in Kolumbien (ptx-hub.org/wp-conte nt/uploads/2025/04/INTERNAL_04.2025_GIZ_H2Uppp_Factsheet_Aku aippaHy_VIRIDI.pdf; bitte nach der Art der Unterstützung, dem finanziellen Umfang sowie dem Zeitrahmen der Fördermaßnahmen aufschlüsseln)? Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt zwischen Viridi RE und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Rahmen von H2Uppp (durch das BMWE beauftragt), in dem durch die Viridi RE und die GIZ Maßnahmen zum lokalen Kapazitätsaufbau und Vormachbarkeitsstudien einschließlich Analysen zu potenziellen Umwelt- und sozialen Auswirkungen für die Produktion von e-Methanol in netzfernen Anlagen in La Guajira erstellt werden. Das AkuaippaHy-Projekt wird dazu als Beispielprojekt genutzt. Das Kooperationsprojekt hat ein Projektvolumen von 500 000 Euro, davon erbringt ViridiRE als privater Partner Leistungen in Höhe von 60 Prozent (bis zu 300 000 Euro) und die GIZ im Rahmen von H2Uppp als öffentlichen Beitrag Leistungen in Höhe von 40 Prozent (bis zu 200 000 Euro). Die Maßnahmen sollen von November 2024 bis September 2026 umgesetzt werden. 20. Welche Studien zu sozialen und ökologischen Risiken, insbesondere im Hinblick auf indigene Gemeinschaften und die Wasserverfügbarkeit in La Guajira, sind der Bundesregierung bekannt? Die Bundesregierung versteht die Frage dahingehend, dass sie auf die Kenntnis von Studien zu sozialen und ökologischen Risiken von konkreten Wasserstoffprojekten im Hinblick auf indigene Gemeinschaften und die Wasserverfügbarkeit in La Guajira gerichtet ist. Der Bundesregierung sind zahlreiche Studien bekannt, die sich mit dem Thema Wasserstoff in der Region La Guajira befassen. Die meisten davon beinhalten Analysen zu sozialen und ökologischen Folgen. Neben den Studien kolumbianischer Universitäten, Wirtschaftsverbände und zivilgesellschaftlicher Akteure können exemplarisch auch die Studien des Fraunhofer-Instituts (www.ise.fraun hofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/power-to-x-kolumbien.html) und Studien der Heinrich-Böll Stiftung genannt werden, insbesondere die Studie „Por el mar y la tierra guajiros, vuela el viento Wayuu“ von Joanna Barney, Herausgeber Heinrich-Böll-Stiftung, November 2023 (https://co.boell.org/sites/ default/files/2023-02/hb-hidrogeno-digital-1.pdf). Eine umfassende Auflistung aller Studien ist nicht möglich. 21. Da Ecopetrol unter anderem Kooperationen mit deutschen Unternehmen wie Siemens eingegangen ist und die Region um Cartagena im deutschkolumbianischen Wasserstoff-Memorandum als strategisch bedeutsam hervorgehoben wird, welche konkreten Kooperationen, Absichtserklärungen oder Investitionen deutscher Unternehmen oder Organisationen bestehen derzeit im Zusammenhang mit dem Wasserstoffprojekt Ecopetrols in Cartagena (www.minenergia.gov.co/es/sala-de-prensa/ noticiasindex/ecopetrol-acelera-su-transici%C3%B3n-energ%C3%A9tica-con-u na-nueva-planta-de-hidr%C3%B3geno-a-partir-de-electr%C3%B3lisis-e n-cartagena/)? Der Bundesregierung sind derzeit keine konkreten Kooperationen, Absichtserklärungen oder Investitionen deutscher Unternehmen oder Organisationen im Zusammenhang mit dem von Ecopetrol verfolgten Wasserstoffprojekt in Cartagena bekannt. 22. Erhalten Projekte für grünen Wasserstoff in Chile Fördermittel aus deutschen oder EU-Programmen wie H2Global oder dem Internationalen Klimaschutzfonds, und wenn ja, bitte Projektnamen, beteiligte Firmen, Fördersumme und das entsprechende Förderprogramm sowie den Zeitrahmen nennen? a) Liegen der Bundesregierung Informationen über Konflikte mit lokalen Gemeinden oder Umweltbedenken bei den geförderten Projekten in Chile vor? b) Wenn ja, welche Maßnahmen werden ergriffen, um sicherzustellen, dass die Interessen der betroffenen Gemeinschaften gewahrt bleiben? Die Fragen 22 bis 22b werden gemeinsam beantwortet. Das BMWE fördert aktuell über die Fördermaßnahmen H2Global und die FRL int. H2 kein Projekt in Chile. Eine Einzelförderung des BMWE (zu diesem Zeitpunkt bestanden noch keine Förderprogramme) erhielt zwischen 2020 und 2023 Siemens Energy für das Projekt Haru Oni in Chile mit 8,2 Mio. Euro. Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen. Der Bundesregierung liegen keine Informationen über eine Förderung von Projekten durch die EU vor. Der Bundesregierung sind keine Konflikte mit lokalen Gemeinden oder Umweltbedenken bei dem bereits abgeschlossenen deutsch-US-chilenischen Projekt Haru Oni oder den PPP-Projekten im Rahmen von H2Uppp bekannt. In Chile gibt es vor jeder neuen Investition eine sehr strenge umfangreiche Umweltverträglichkeitsprüfung, in die auch die lokalen Gemeinden einbezogen werden. Dies gilt auch für das Projekt Haru Oni an der Magellan-Straße, eine Pilotanlage zur Erzeugung von grünem Kraftstoff aus Wasserstoffbasis aus Windenergie. Führend beteiligt ist Siemens Energy (über die Ausgründung HIF) sowie Porsche. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanziell gefördert. Zusätzlich zur erfolgten Umweltverträglichkeitsprüfung stehen die Betreiber von HIF nach eigenen Angaben in konstantem engem Austausch mit der lokalen Bevölkerung, um transparent über das Projekt aufzuklären. Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333]

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