Rede von Hans-Jürgen Goßner (AfD) – Migrationsbilanz für Deutschland – Kosten und Nutzen der Zuwanderung erfassen
Teil von Protokoll der 102. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 9: Migrationsbilanz für Deutschland – Kosten und Nutzen der Zuwanderung erfassen.
Das Protokoll 21/102 liegt bei DIP nur als Vorabfassung vor: Der Text endet vor dem Schluss der Sitzung, zu Protokoll gegebene Reden fehlen in polradar (der endgültige Bericht war für den 20.10.2026 angekündigt). Vollständig im Plenarprotokoll (PDF) ↗.
Text
Rede von Hans-Jürgen Goßner (AfD) – Migrationsbilanz für Deutschland – Kosten und Nutzen der Zuwanderung erfassen
Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Schon 2016 erklärte Martin Schulz, was Flüchtlinge uns mitbringen, sei wertvoller als Gold. Er meinte damit nicht die Big Maple Leaf, die das Umfeld der Linkspartei aus dem Bode-Museum geraubt hat.
Andrea Nahles sah eine riesige, unverhoffte Chance, Sigmar Gabriel versprach mehr Stabilität für unsere sozialen Sicherungssysteme. Und die ausgeschiedene Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas erklärte hier im Bundestag, es wandere niemand in unsere Sozialsysteme ein.
Seit Schulz’ Goldsatz ist der Goldpreis um gut 230 Prozent gestiegen. Bei solchen Renditeversprechungen müsste der Finanzminister eigentlich vor Freude jubeln. Stattdessen plant der Bund 2027 über Kernhaushalt und kreditfinanzierte Sondervermögen mehr als 203 Milliarden Euro neue Schulden. Ein Beitrag der „Welt“ von dieser Woche kommt für 2016 bis 2025 auf mindestens 400 Milliarden Euro für Migration. 400 Milliarden Euro! Eine amtliche Gesamtrechnung fehlt allerdings.
Wer solche Summen bewegt, schuldet den Bürgern eine Abrechnung. Seit Jahren heißt es, man müsse die AfD endlich inhaltlich stellen. Bitte schön!
Stimmen Sie unserem Antrag zu, und lassen Sie in Ihren Ministerien, in Ihren Häusern rechnen: Was wird eingezahlt, was wird ausgegeben, welche Zuwanderung trägt unsere Sozialsysteme, welche belastet sie, und was bleibt langfristig unterm Strich übrig? Dänemark rechnet längst, die Niederlande auch. Eine niederländische Studie kommt bei Arbeitsmigration auf durchschnittlich plus 125 000 Euro, bei Asylmigration auf minus 475 000 Euro Nettobeitrag. Und selbst CDU-Innenpolitiker Stefan Heck sagte dazu: „Wir brauchen solche Zahlen auch für Deutschland.“ Dann stimmen Sie doch zu.
Wenn unsere Warnungen falsch sind, dann widerlegen Sie uns doch, und erklären Sie den Beitragszahlern, warum trotz aller Renditeversprechungen zum Beispiel Zuzahlungen für Medikamente um 50 Prozent steigen, beim Zahnersatz gekürzt wird und für viele bislang beitragsfrei mitversicherte Ehepartner ein Zuschlag von 2,5 Prozent fällig wird. Legen Sie die Bilanz auf den Tisch, legen Sie Rechenschaft ab vor den Steuerzahlern; denn die bezahlen Ihre Party, bei der sie nicht mitfeiern dürfen.
Vielen Dank.
Relationen
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