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Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e. V.

lobbyregister / register_entry 02.09.2022 · Original ↗

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Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e. V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) Bundesverband e.V. ist der größte katholische Frauenverband in Deutschland. Als kfd-Mitglieder sind die Frauen als einzelne und in Gemeinschaft politisch aktiv. Der christliche Glaube ist Motivation für ihren Einsatz. Sie setzen sich für Teilhabe, Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellung von Frauen in Kirche und Gesellschaft ein – in Deutschland und weltweit. Sie treten für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Lebensbedingungen in der Welt ein und stehen darüber hinaus für Diversität, die sich in der Anerkennung verschiedener Lebensformen und -kulturen widerspiegelt. Die in diesem Verband zusammengeschlossenen Frauen leben Solidarität untereinander, aber auch in ökumenischer Verbundenheit und fördern das Miteinander der Generationen. Grundlagen der Arbeit sind die Vernetzung und der Erfahrungsaustausch der Mitglieder auf den verschiedenen Ebenen des Verbands. Darüber hinaus werden Kontakte mit Akteurinnen und Akteuren aus anderen kirchlichen Organisationen, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gepflegt. Der Verband vertritt seine Positionen durch Mitgliedschaften in derzeit rund 50 nationalen und internationalen Organisationen und Initiativen und realisiert so seine Lobbyarbeit für Frauen aus christlicher Perspektive. Der Verband kommuniziert seine politischen Anliegen konkret durch direkte Anschreiben an Politikerinnen und Politiker und übermittelt Positionspapiere, die veröffentlicht werden, Abgeordneten und der Bundesregierung. Durch die Mitwirkung an Gesprächen mit Expertinnen und Experten sowie durch die Einladung von Politikerinnen und Politikern zu Veranstaltungen des Verbands, die der politischen Meinungsbildung dienen und zum Dialog mit der Politik und innerhalb der Gesellschaft beitragen wollen, setzt die kfd Schwerpunkte in ihrer politischen Agenda. Des Weiteren wird die verbandliche Expertise in Anhörungen und weitere politische Prozesse eingebracht. Interessenbereiche: Klimaschutz; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Sonstiges im Bereich "Soziale Sicherung"; Geschlechterpolitik; Rente/Alterssicherung; Sonstiges im Bereich "Arbeit und Beschäftigung"; Familienpolitik; Strafrecht; Diversitätspolitik; Religion/Weltanschauung; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz Regelungsvorhaben: - den steuerlichen Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nach § 24b Einkommenssteuergesetz zeitnah zu einer Steuergutschrift weiterzuentwickeln: Auszug aus offenen Brief des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter an die Bundesregierung, den der kfd-Bundesvorstand mitgezeichnet hat: "Die Steuergutschrift als Abzugsbetrag von der Steuerschuld bis hin zu einer echten Steuergutschrift könnte auch endlich die Alleinerziehenden mit mittleren und kleinen Einkommen tatsächlich erreichen. Das wäre eine zielgenaue, lang erwartete Unterstützung von Alleinerziehenden! Um dieses Versprechen in dieser Legislatur noch umzusetzen, ist das Jahressteuergesetz 2024 die letzte Gelegenheit. Der aktuelle Entwurf enthält jedoch keine entsprechende Regelung. Deshalb appellieren wir nachdrücklich an Sie: Halten Sie Ihr Versprechen und lassen Sie die Steuergutschrift für Alleinerziehende Realität werden!" - Reform des Gewaltschutzgesetzes: Die kfd begrüßt die Absicht, den Schutz von Betroffenen häuslicher Gewalt zu verbessern, fordert jedoch eine umfassendere Reform des Gewaltschutzgesetzes, u. a. durch erleichterte Antragswege für Betroffene, eine bessere Berücksichtigung von Gewalt im kindschaftsrechtlichen Verfahren, verbindliche Standards für Täterarbeit sowie einen Ausbau von Frauenhausplätzen und präventiven Maßnahmen.

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