Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) vertritt die Interessen in Forschung, Lehre und Versorgung sämtlicher Schwerpunkte im gesamten Gebiet der Inneren Medizin. Zudem vertritt die DGIM die Belange der Inneren Medizin als Wissenschaft gegenüber staatlichen und kommunalen Behörden und Organisationen der Selbstverwaltung. Durch direkte Anschreiben, Positionspapiere und Stellungnahmen wird unmittelbar der Kontakt mit Politikerinnen und Politikern, insbesondere Mitgliedern des Deutschen Bundestages, gesucht. Im Schwerpunkt wird die Interessenvertretung ausgeübt, um angesichts der aktuellen Herausforderungen das Gesundheitswesen zu stärken und die medizinische Versorgung der Bevölkerung in der Bundesrepublik auf hohem Niveau aufrecht zu erhalten. Zudem werden Austausch- und Informationsveranstaltungen organisiert, zu denen regelmäßig auch Mitglieder des Deutschen Bundestages eingeladen werden, um diese von unseren Positionen zu überzeugen.
Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Recht"; Gesundheitsförderung; Gesundheitsversorgung; Arzneimittel; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Wissenschaft, Forschung und Technologie
Regelungsvorhaben:
- Förderung der hausärztlichen Weiterbildung gemäß § 75a SGB V: Änderung von § 75a SGB V (Öffnung der Förderung der Weiterbildung auch für hausärztlich tätige Internistinnen und Internisten)
- Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG): Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit für ein Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsqualität im Krankenhaus und zur Reform der Vergütungsstrukturen: Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz – (KHVVG). Schaffung weiterer und Änderung vorgesehener Leistungsgruppen.
Wiesbaden, 24.04.2024
- Stellungnahme zum Krankenhaustransparenzgesetz: Dringender Überarbeitungsbedarf des bundesweiten Klinikatlas (BGBl. 2024 I Nr. 105 vom 27.03.2024) zur Beseitigung inhaltlicher Unrichtigkeiten.
Gesetz zur Förderung der Qualität der stationären Versorgung durch Transparenz (Krankenhaustransparenzgesetz)
- Gesetz zur Stärkung der Herzgesundheit (GHG): Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Herzgesundheit (Gesundes-Herz-Gesetz - GHG); Unterstützung der verfolgten Zwecke des Gesetzesentwurfs zur Stärkung der Herzgesundheit
- Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Reform der Notfallversorgung: Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), der Deutschen
Gesellschaft für internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN)
und des Berufsverbandes Deutscher Internistinnen und Internisten (BDI) zum
Referenten Entwurf zur Reform der Notfallversorgung.
Ziele: Unterstützung der Reform zur Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung.
- Zweite Verordnung zur Änderung der Digitale Gesundheitsanwendungen-Verordnung: Unterstützung des Konzepts anwendungsbegleitender Erfolgsmessung
(AbEM) mit dem Bestreben, real-world Evidenzen durch Datensammlung und -auswertung
von z.B. Nutzungsumfang und -frequenz, Nutzungsabbrüchen, selbstberichteten
Gesundheitszustand der Anwendenden und Patientenzufriedenheit zu schaffen und zur
Transparenz beizutragen.
- Stärkung von Medizinregistern / Verbesserung der Medizinregisterdatennutzung: Unterstützende Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit für ein Gesetz zur Stärkung von Medizinregistern und zur Verbesserung der Medizinregisterdatennutzung
- Strategiepapier "Die Innere Medizin 2025/2030": Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) veröffentlicht
den aktuellen Entwicklungen in der Inneren Medizin entsprechend
Positionspapiere mit Perspektiven für die folgenden Jahre, zuletzt
2019 mit Perspektive bis 2025 [1, 2]. Sie definiert darin zentrale Themen, die sie in ihren Kommissionen und im Vorstand bearbeitet.
Diese Themen sind nach wie vor aktuell, aber die Rahmenbedingungen haben sich seit 2019 grundlegend verändert. Angesichts
dieser Dynamik soll das neue „Positionspapier 2030“ den Status
quo beschreiben und neue Schwerpunkte für die Entwicklung der
Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, der Inneren Medizin
und der Medizin insgesamt setzen.
- Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung: Eine funktionierende Notfall- und Akutversorgung ist zentral für das Gesundheitssystem. Zwar ist das System aus ärztlichem Bereitschaftsdienst, Krankenhaus-Notaufnahmen und Rettungsdienst gut ausgebaut, jedoch unzureichend vernetzt. Fehlende Steuerung und parallele Anlaufstellen (116117 und 112) führen häufig zu Fehlzuweisungen und zur Überlastung von Rettungsdiensten und Notaufnahmen. Regionale Verbesserungen bestehen, sind aber uneinheitlich. Der Rettungsdienst übernimmt zunehmend medizinische Aufgaben, ist rechtlich jedoch nur als Transportleistung abgebildet. Ziel der Reform ist eine bundesweit einheitliche, integrierte und bedarfsgerechte Notfallversorgung.
- Referentenentwurf eines Gesetzes für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG): Ziel der Interessenvertretung ist die Änderung des Referentenentwurfs zum GeDIG hinsichtlich: verbindlicher Beteiligung wissenschaftlich‑medizinischer Fachgesellschaften an medizinisch‑fachlichen Festlegungen; Anpassung der Regelung zu Reallaboren der Krankenkassen (§ 284a) durch zusätzliche Schutz‑ und Qualitätsanforderungen; Sicherstellung ärztlicher Steuerungskompetenz bei digitaler Versorgungssteuerung und Risikoerkennung; forschungsfreundlicher Ausgestaltung der Gesundheitsdatennutzung; sowie praxistauglicher Umsetzung der Interoperabilitäts‑ und Digitalisierungspflichten einschließlich angemessener Übergangsfristen und Finanzierung.
Relationen
Keine Relationen.