Unterstützung der Bundesregierung bei der Beseitigung von Kriegsschäden und explosiven Kampfmitteln in ehemaligen Kriegsgebieten seit 2015
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Unterstützung der Bundesregierung bei der Beseitigung von Kriegsschäden und explosiven Kampfmitteln in ehemaligen Kriegsgebieten seit 2015
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/833
21. Wahlperiode 09.07.2025
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Jan Wenzel Schmidt, Gerold Otten, Stefan Keuter und der
Fraktion der AfD
Unterstützung der Bundesregierung bei der Beseitigung von Kriegsschäden und
explosiven Kampfmitteln in ehemaligen Kriegsgebieten seit 2015
Die Bundesregierung beteiligt sich regelmäßig an internationalen
Hilfeprogrammen zur Stabilisierung von Nachkriegsregionen (www.auswaertiges-am
t.de/resource/blob/2538922/bf34be008dd3f1a9f36c3b02f89b3307/vierjahresber
icht-humanitaere-hilfe-2018---2021-data.pdf). Insbesondere Maßnahmen zur
Beseitigung von Kriegsschäden, Blindgängern, Landminen und anderen
explosiven Kampfmitteln gelten als humanitäre Notwendigkeit. Die Transparenz
über Art, Umfang und regionale Schwerpunkte deutscher
Unterstützungsmaßnahmen in den vergangenen zehn Jahren ist nach Auffassung der Fragesteller
von erheblichem öffentlichen Interesse.
Wir fragen die Bundesregierung:
1. In welchen Ländern bzw. ehemaligen Kriegsgebieten hat die
Bundesregierung in den Jahren von 2015 bis 2025 Programme oder Projekte zur
Beseitigung von Kriegsschäden, Minen, Blindgängern oder ähnlichen
Explosivmitteln finanziell, technisch oder logistisch unterstützt?
2. In welcher Form erfolgte diese Unterstützung jeweils (bitte nach Ländern,
Zeitraum, Durchführungsorganisation, Art der Unterstützung und
Fördervolumen aufschlüsseln)?
3. Welche Ressorts (z. B. Auswärtiges Amt, Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Bundesministerium der
Verteidigung, vgl. Frage 1) waren jeweils federführend beteiligt?
4. Welche konkreten Ziele wurden in den jeweiligen Projekten verfolgt (z. B.
Anzahl geräumter Minen, gesicherte Flächen, geschultes Personal etc., vgl.
Frage 1)?
5. Wie bewertet die Bundesregierung die Wirksamkeit der von ihr
unterstützten Maßnahmen, und gibt es Evaluierungen oder Erfolgskennziffern?
6. Wurden in diesem Kontext auch deutsche Sicherheits- oder
Rüstungsunternehmen eingebunden bzw. beauftragt, und wenn ja, welche (vgl. Frage 1)?
7. In welchen Ländern laufen derzeit (Stand: Juni 2025) noch Maßnahmen zur
Beseitigung von Kriegsschäden oder explosiven Kampfmitteln mit
deutscher Beteiligung?
8. Hat die Bundesregierung Pläne, Armenien und Aserbaidschan bei der
Minenräumung in den ehemaligen Konfliktgebieten des Südkaukasus künftig
zu unterstützen (wenn ja, wie konkret)?
Berlin, den 4. Juli 2025
Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion
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ISSN 0722-8333]
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