CLAIM gGmbH
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CLAIM gGmbH
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
CLAIM schafft effektive Strukturen für fachlichen Austausch in Deutschland und Europa und unterstützt zivilgesellschaftliche Organisationen und Projekte, die dafür notwendigen Kompetenzen weiter auszubauen. CLAIM setzt sich in allen gesellschaftlichen Bereichen für Gleichstellung und Partizipation ein. Durch Kommunikationsformate und Veranstaltungen schafft CLAIM bundesweite Sichtbarkeit für antimuslimische und rassistische Tendenzen und deren Auswirkungen. Durch wissenschaftliche Impulse und Kurzanalysen fördert CLAIM die evidenzbasierte Forschung zu antimuslimischem Rassismus in Deutschland und Europa und setzt wissenschaftliche und praxisbezogene Impulse. CLAIM arbeitet zudem daran, die zivilgesellschaftliche Datenerfassung zu antimuslimischen Rassismus durch einheitliche Standards bundesweit zu verbessern und Fälle von Übergriffen und Diskriminierungen sichtbar zu machen.
Die Arbeitsschwerpunkte von CLAIM lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Monitoring zu antimuslimischem Rassismus: Verbesserung der Datenlage zu antimuslimisch motivierten Übergriffen und Diskriminierungen,
- Nationale und internationale Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Organisationen, die im Themenfeld Islam- und Muslimfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus aktiv sind,
- Schaffung effektiver Strukturen für fachlichen Austausch und Kooperation in Deutschland und Europa,
- Sensibilisierung verschiedener Zielgruppen zu Islam- und Muslimfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus und den Auswirkungen,
- Stärkung der Position von Betroffenen und von Akteur*innen der Zivilgesellschaft im Themenfeld,
- Schaffung wissenschaftlicher und praxisbezogener Impulse durch Publikationen, Konferenzen und thematische Arbeitsgruppen.
Interessenbereiche: Gesundheitsförderung; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; EU-Gesetzgebung; Vorschulische Bildung; Pflege; Berufliche Bildung; Integration; Geschlechterpolitik; Religion/Weltanschauung; Diversitätspolitik; Polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit in der EU; Hochschulbildung; Schulische Bildung; Kinder- und Jugendpolitik; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Migration; Gesundheitsversorgung; Extremismusbekämpfung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Opferschutz; Parlamentarisches Verfahren; Arbeitsmarkt; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"
Regelungsvorhaben:
- Novellierung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes: Seit Jahren weisen Verbände, Institutionen und zivilgesellschaftliche Akteur*innen der antidiskriminierungsrechtlichen Praxis auf bestehende Schutzlücken des bestehenden Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) sowie Schwierigkeiten für Betroffene bei der Rechtsdurchsetzung
hin und fordern eine Novellierung des Gesetzes. Konkrete Empfehlungen und Vorschläge für die Reformierungdes AGGs wurden vielfach formuliert. Ein aus 100 Organisationen bestehendes zivilgesellschaftliche Bündnis eerarbeitete eine umfassende Ergänzungsliste zur AGG Novellierung und legte in einer gemeinsamen Stellungnahme „Mehr Fortschritt wagen heißt auch mehr Antidiskriminierung wagen!“ zentrale Änderungen für die Stärkung des AGG vor.
Relationen
Keine Relationen.