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NAJU (Naturschutzjugend im NABU)

lobbyregister / register_entry 02.03.2022 · Original ↗

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NAJU (Naturschutzjugend im NABU) Tätigkeit: Nichtregierungsorganisation (NGO) Die NAJU (Naturschutzjugend im NABU) ist die unabhängige, gemeinnützige Jugendorganisation des NABU und deutschlandweit der größte Kinder- und Jugendverband im Natur- und Umweltschutz. Die NAJU begleitet umweltpolitische Prozesse kritisch und aus junger Perspektive mit Aktionen, Kampagnen, Diskussionen und Forderungen und verleiht der jungen Generation eine Stimme. Ihre landes- und bundesweiten Arbeitskreise setzen sich unter anderem für eine sozialverträgliche Wende hin zu erneuerbaren Energien, eine ökologische Landwirtschaft sowie den Schutz des Klimas und der Biodiversität ein. Dazu sucht die NAJU auch über Bündnisse und Netzwerke den Kontakt zu politschen Mandatsträger*innen, z.B. auf internationalen Konferenzen (Klima- und CBD COP). Insbesondere mit jungen Vertreter*innen aus den Jugendorganisationen und jungen Politiker*innen wird der Austausch gesucht. Interessenbereiche: Vorschulische Bildung; Land- und Forstwirtschaft; Extremismusbekämpfung; Allgemeine Energiepolitik; EU-Gesetzgebung; Kinder- und Jugendpolitik; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Klimaschutz; Verkehrspolitik; Schulische Bildung; Verkehrsinfrastruktur; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Erneuerbare Energien; Immissionsschutz; Wahlrecht; Sonstiges im Bereich "Recht"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Artenschutz/Biodiversität; Sonstiges im Bereich "Innere Sicherheit"; Gesundheitsförderung Regelungsvorhaben: - Kinder- und Jugendplan des Bundes: Die NAJU setzt sich für eine Verstetigung und Dynamisierung des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) ein. Konkret soll eine langfristige finanzielle und strukturelle Absicherung des Programms gewährleistet und den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen sowie den Bedürfnissen junger Menschen angepasst werden. Das Vorhaben zielt darauf ab, den KJP kontinuierlich und flexibel an die Herausforderungen der Jugendpolitik anzupassen, um eine nachhaltige Förderung von Kindern und Jugendlichen zu sichern. - Abschaffung der Schuldenbremse: Die Schuldenbremse im Grundgestz soll für eine nachhaltige und generationengerechte Fiskalpolitik abgeschafft werden. - Prüfung der AfD auf ihre Verfassungsmäßigkeit: Die NAJU fordert mit anderen Verbänden die Bundesregierung, den Bundestag sowie den Bundesrat dazu auf, beim Bundesverfassungsgericht das Verbot der AfD gem. Art. 21 Abs. 2 GG zu beantragen. Dazu müssen jetzt durch Bund und Länder bzw. die zuständigen Behörden die notwendigen Schritte eingeleitet werden und Materialien, die die Verfassungswidrigkeit der AfD belegen, gesammelt werden. Unabhängig davon müssen die Landesregierungen im Rahmen des § 43 Abs. 2 BVerfGG gesetzlich ermächtigt werden, ein Parteiverbotsverfahren gegen einen Landesverband auch dann zu beantragen können, wenn diese Partei ihre Organisation nicht nur auf das Gebiet des jeweiligen Landes beschränkt. - Absenkung des Wahlalters zur Wahl des Deutschen Bundestages: Absenkung des aktiven Wahlrechts auf 0 Jahre. Kinder und Jugendliche dürfen ab dem Zeitpunkt wählen gehen, ab dem sie sich aktiv dafür entscheiden und selber in der Lage sind die Wahl auszuführen. - Rechtsanspruch Freiwilligendienste: Es soll ein Rechtsanspruch für einen Freiwilligendienst eingeführt werden und dieser mit entsprechenden Haushaltsmitteln hinterlegt werden - Finanzierungs- und Planungssicherheit für das Deutschlandticket und Angebote im öffentlichen Personennahverkehr: Wir setzen uns für die langfristige Finanzierung und den Erhalt des Deutschlandtickets als bundesweit gültiges, bezahlbares Nahverkehrsticket ein. Dies umfasst die Absicherung der Bundesmittel im Rahmen des Zehnten Gesetzes zur Änderung des Regionalisierungsgesetzes (Drucksache 20/12773) sowie eine nachhaltige Finanzierungsperspektive für die kommenden Jahre. - Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Bildungssystem: Wir setzen uns für die verbindliche Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Lehr- und Bildungsplänen aller Schulformen sowie in der Lehrkräfteausbildung ein. Dies umfasst die Umsetzung der nationalen und internationalen BNE-Strategien sowie die strukturelle Förderung außerschulischer Lernorte und zivilgesellschaftlicher Akteure im Bildungssystem. - Anpassung des Kimaschutzgesetz: Die NAJU setzt sich für einen wirksamen Klimaschutz ein, der die Interessen junger Menschen und zukünftiger Generationen konsequent berücksichtigt und sozial gerecht gestaltet wird. Politische Maßnahmen müssen mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens vereinbar sein. Dabei kommt dem Bundes-Klimaschutzgesetz eine zentrale Bedeutung zu. Die Änderungen des Bundes-Klimaschutzgesetzes aus dem Jahr 2024 betrachtet die NAJU kritisch, insbesondere die Abschwächung der sektorspezifischen Verantwortlichkeiten. Aus Sicht der NAJU braucht es verbindliche und wirksame Maßnahmen, damit Deutschland seine Klimaziele in allen relevanten Bereichen erreicht und seiner Verantwortung für künftige Generationen gerecht wird. - Einführung eines bundesweiten, ganzjährigen Verbots des Verkaufs und der privaten Verwendung von Pyrotechnik der Kategorie F2.: Die NAJU setzt sich für ein bundesweites, ganzjähriges Verbot des Verkaufs und der privaten Verwendung von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 ein. Ziel ist es, Belastungen für Natur, Umwelt und Wildtiere sowie Gefahren für Menschen zu reduzieren. Hierfür soll die Erste Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV) entsprechend geändert werden. Die Umsetzung der Regelung soll zeitnah erfolgen. - Weiterentwicklung des EU-Klimagesetzes und Anpassung der klima- und energiepolitischen Instrumente zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2050.: Die NAJU setzt sich dafür ein, die europäische Klima- und Energiepolitik konsequent auf das Ziel einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um mindestens 90 % bis 2040 sowie auf die Erreichung der Klimaneutralität bis spätestens 2050 auszurichten. Sie spricht sich für einen verbindlichen Ausstieg aus fossilen Energien, den Ausbau erneuerbarer Energien, eine stärkere Energieeffizienz sowie eine Senkung des Energie- und Ressourcenverbrauchs aus. Zudem wird die Fortführung und Weiterentwicklung zentraler Instrumente des Europäischen Green Deal und des „Fit for 55“-Pakets, insbesondere des EU-Emissionshandels (ETS), der Lastenteilungsverordnung (ESR), der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED) und der Energieeffizienzrichtlinie (EED), gefordert.

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