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Industrie-Förderung Gesellschaft mbH

lobbyregister / register_entry 14.02.2022 · Original ↗

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Industrie-Förderung Gesellschaft mbH Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Die Industrie-Förderung Gesellschaft mbH (IFG) ist die Servicegesellschaft des BDI. Sie ist zuständig für die Verwaltung und Verwendung von Mitteln, die der Gesellschaft aus Industriekreisen zufließen. Die IFG unterstützt, fördert und organisiert Projekte und Veranstaltungen des BDI und eine Vielzahl von Initiativen. Interessenbereiche: Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Entwicklungspolitik; Hochschulbildung; Industriepolitik; Erneuerbare Energien; Energienetze; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Sonstige Interessenbereiche; Luft- und Raumfahrt; Internationale Beziehungen; Menschenrechte; Sonstiges im Bereich "Außenpolitik und internationale Beziehungen"; Klimaschutz; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Arbeitsmarkt; Schulische Bildung; Sonstiges im Bereich "Energie"; Außenwirtschaft; Berufliche Bildung; Digitalisierung; Allgemeine Energiepolitik; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Verteidigungspolitik; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Bauwesen und Bauwirtschaft; Außenpolitik Regelungsvorhaben: - Weltraumgesetz (WRG): Gegenwärtig hat die Bundesrepublik keine Möglichkeit, bei dem Betreiber einer Weltraumaktivität Regress zu nehmen. Für ein nationales Gesetz gibt es gleichwohl durchaus Argumente, weil der Weltraumvertrag aus dem Jahr 1967 die Verantwortung für Weltraumaktivitäten bei den Nationalstaaten verortet. Ein nationales Gesetz ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn es Investitionen und Innovationen fördert, Rechtssicherheit schafft, den Standort stärkt und die Industrie im europäischen und internationalen Wettbewerb durch z.B. sehr niedrige Haftungsgrenzen unterstützt. Die besonderen Anforderungen von NewSpace sollten dabei voll berücksichtigt werden. Grundsatz sollte sein: Kein Gesetz ist besser als ein schlechtes Gesetz. - Weltraumsicherheitsstrategie: Die Bundesregierung, gemeinsam federführend sind das BMVg und das AA, arbeiten an einer Weltraumsicherheitsstrategie. Der BDI empfiehlt, mit der Weltraumsicherheitsstrategie stärker auf deutsche und europäische Eigenständigkeit zu setzen, Innovationen zu fördern und die Fähigkeiten des kommerziellen NewSpace-Ökosystems in Deutschland stärker für die Bundeswehr zu nutzen. Zudem sollten die Zuständigkeiten für die Dimension Weltraum innerhalb der Bundeswehr gebündelt werden. Die aktuelle Aufteilung auf das Weltraumkommando bei der Luftwaffe und der neuen Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum (CIR) führt zu Reibungsverlusten und Ineffizienzen. Die Budgets für Weltraumfähigkeiten sollten ebenfalls an die neuen Herausforderungen angepasst werden. - Änderung der Fernwärme Verordnung (AVBFernwärmeV): Mit der Stellungnahme begleiten wir den Prozess der Änderung an der AVBFernwärmeV. Dabei geht es uns darum, die Interessen der Verbraucher und der Lieferanten gleichmäßig zu berücksichtigen. Transparenzanforderungen an die Lieferanten werden begrüßt, ebenso die Flexibilisierung der Optionen der Lieferanten. - Umsetzung der EU-Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie in nationales Recht: Die Energieeffizienz und Digitalisierung von Nichtwohngebäuden spielen in der neuen europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) eine Schlüsselrolle. Die Einführung von Minimum Energy Performance Standards, Smart Readiness Indicators (SRI) und einer Gebäudedatenbank für Nichtwohngebäude sind aus Sicht der deutschen Industrie wegweisende Entscheidungen, welche daher schnell vom Gesetzgeber in nationales Recht umgesetzt werden sollten. - Sanierungsförderung auskömmlich gestalten: Ziel ist es, die Fördersystematik im Gebäudesektor beizubehalten und auskömmlich zu gestalten um damit dazu beizutragen, die Klimaziele im Gebäudesektor generell zu erreichen. - Erhöhung des Frauenanteils in der Digitalisierung (Aktionsplan für mehr weibliche IT-Talente): Die nächste Bundesregierung muss die Bedeutung von MINT-Kompetenzen und die Einbindung von Frauen in die Digitalisierung ins Zentrum rücken. Eine klare Strategie mit konkreten Zielen, Strukturen und Ressourcen ist notwendig, um den Frauenanteil im Digitalbereich signifikant zu steigern und den digitalen Wandel voranzutreiben. - Pragmatische, EU-harmonisierte und mittelstandsfreundliche Umsetzung der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) gewährleisten: Ökodesign mit dem Ziel einer nachhaltigen Produktgestaltung und Ressourcenschonung ist ein zentrales Element für die Umsetzung der Circular Economy. Mit der EU-Ökodesignverordnung steht die Bundesregierung nun vor der Aufgabe, einen pragmatischen, EU-harmonisierten und mittelstandsfreundlichen Ansatz zu finden. Eine solche Umsetzung ist entscheidend, um Wettbewerbsfähigkeit, Rechtsklarheit und Akzeptanz in der Wirtschaft sicherzustellen. Andernfalls drohen erhebliche Herausforderungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die die branchenweite Umsetzung der Circular Economy in Deutschland gefährden könnten.

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