Zusammen mit den USA für nationale Selbstbestimmung, Souveränität und den Schutz der abendländischen Zivilisation eintreten - Woke Positionen international zurückdrängen
Text
Zusammen mit den USA für nationale Selbstbestimmung, Souveränität und den Schutz der abendländischen Zivilisation eintreten - Woke Positionen international zurückdrängen
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/3308
21. Wahlperiode 16.12.2025
Antrag
der Abgeordneten Beatrix von Storch, Alexander Arpaschi, Dr. Christina
Baum, Dr. Christoph Birghan, René Bochmann, Peter Boehringer, Erhard
Brucker, Tobias Ebenberger, Rainer Galla, Hans-Jürgen Goßner, Udo Theodor
Hemmelgarn, Stefan Henze, Karsten Hilse, Nicole Höchst, Steffen Janich,
Dr. Malte Kaufmann, Dr. Michael Kaufmann, Rocco Kever, Maximilian Kneller,
Tobias Matthias Peterka, Arne Raue, Bernd Schattner, Jan Wenzel Schmidt,
Sven Wendorf, Ulrich von Zons und der Fraktion der AfD
Zusammen mit den USA für nationale Selbstbestimmung, Souveränität und
den Schutz der abendländischen Zivilisation eintreten – Woke Positionen
international zurückdrängen
Der Bundestag wolle beschließen:
I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Politische Korrektheit und die Woke-Ideologie greifen die Familie, bestehend aus
Mann und Frau, als Keimzelle der Gesellschaft an. Die Gender- und Trans-Ideologie,
die biologische Tatsachen und den Forschungsstand der Biologie leugnet,
vermeintliche LGBTIQ- sowie Trans-Rechte und das „Recht auf Abtreibung“ oder „sexuelle
Identität“, die sich in keinem völkerrechtlich bindenden Abkommen, Vertrag oder Pakt
finden, bedrohen die freie Gesellschaft, die Religionsfreiheit, die Meinungsfreiheit und
das fundamentale Recht auf Leben – die Grundlage für die Ausübung aller anderen
Rechte und das Fundament des europäischen Abendlandes im Allgemeinen und des
zeitgenössischen Westens im Besonderen. Diese beruhen auf der griechischen
Philosophie und Demokratie, dem römischen Recht und dem Christentum. In unserem
westlichen Kulturkreis kommt den Vereinigten Staaten von Amerika aufgrund ihrer
machtpolitischen Bedeutung unter der aktuellen Regierung eine zentrale Rolle im Kampf
gegen die selbstzerstörerische, totalitäre woke Ideologie zu.
II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
1. nach dem Vorbild der USA bei deutschen Auslandsvertretungen sowie
Institutionen der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) keine
Regenbogenflaggen mehr zu hissen, auch nicht im sogenannten Pride Monat
(28.6.2025–27.7.2025) und alle Teilnahmen von deutschen
Botschaftsangehörigen, insbesondere Botschaftern und Geschäftsträgern, an sogenannten Pride
Paraden in Ausübung ihres Dienstes (offiziell) zu unterlassen;
2. nach dem Vorbild der USA die gesamte Projektförderung durch das Auswärtige
Amt für 90 Tage zwecks Evaluation auszusetzen. Nur Mittel der humanitären
Hilfe sowie rechtlich zwingend zu gewährende Finanzmittel sollen weiterhin zur
Verfügung gestellt werden. Die Evaluation soll nach Maßgabe der deutschen
nationalen Interessen sowie der grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts wie der
Gewährleistung der nationalen Souveränität und des Prinzips der
Nichteinmischung stattfinden. Jegliche Projekte, die der Umsetzung der Gender-Ideologie,
LGBTIQ-Lobbyinteressen, Trans-Ideologie oder Abtreibung dienen, sollen
schnellstmöglich beendet werden;
3. zusammen mit dem gewählten US-amerikanischen Präsidenten und Kongress
Haushaltsmittel für die Förderung der Abtreibung (inklusive Werbung und
Lobbymaßnahmen), Gender sowie LGBTIQ und die Trans-Ideologie durch
international tätige Nichtregierungsorganisationen schnellstmöglich zu streichen und
diese für die heimatnahe Unterstützung verfolgter Christen zur Verfügung zu
stellen;
4. nach dem Vorbild der Vereinigten Staaten von Amerika in internationalen
Organisationen, insbesondere Organisationen im UN-System wie UNESCO, UNICEF
oder dem Weltbevölkerungsfonds UN Women und der
Weltgesundheitsorganisation WHO gegen die Woke-Ideologie, insbesondere der Gender-Ideologie,
vermeintliche LGBTIQ-Rechte, die Trans-Ideologie sowie einem vermeintlichen
„Recht auf reproduktive Selbstbestimmung“ (lies: Abtreibung) einzutreten;
5. zusammen mit den Vereinigten Staaten von Amerika und weiteren
internationalen Partnern in internationalen Organisationen dafür einzutreten und öffentlich zu
erklären, dass keine Rechte auf „sexuelle Identität“, Abtreibung oder spezielle
LGBTIQ- oder Trans-Rechte bestehen und entsprechende Sprache in
völkerrechtlich unverbindlichen Dokumenten von internationalen Organisationen aktiv
zu bekämpfen bzw. nicht zuzulassen;
6. zusammen mit den Vereinigten Staaten von Amerika und weiteren
internationalen Partnern darauf zu bestehen, dass internationale Organisationen (siehe u. a.
Nummer 4), die eine Politik im Sinne der Woke-Ideologie verfolgen, keine
rechtlich bindende Autorität über Staaten verfügen und ihre von den Mitgliedstaaten
festgelegten Mandate nicht überschreiten;
7. zusammen mit den Vereinigten Staaten und weiteren internationalen Partnern
sicherzustellen, dass die Arbeit des Menschenrechtsbeauftragten der Vereinten
Nationen sowie des OHCHR (Office of the United Nations High Commissioner for
Human Rights) und der Universal Periodic Review (UPR) ausschließlich auf den
durch Gewohnheitsrecht international anerkannten Menschenrechten der
Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie den völkerrechtlich verbindlichen
Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte und dem
Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte beruhen;
8. zusammen mit den Vereinigten Staaten von Amerika und weiteren
internationalen Partnern sicherzustellen, dass internationale Organisationen (siehe u. a.
Nummer 4) in ihren internationalen Dokumenten die religiösen und kulturellen
Traditionen der Mitgliedstaaten sowie ihre nationale Identität respektieren;
9. der von den Vereinigten Staaten von Amerika unter Präsident Trump initiierten
„Geneva Consensus Declaration on Promoting Women’s Health and
Strengthening the Family“ beizutreten und bei den Niederlanden, Italien, Schweden,
Ungarn, Belgien, Finnland, Litauen und der Slowakei für ihre Unterstützung zu
werben;
10. das LSBTI-Inklusionskonzept sowie die Leitlinien für eine feministische
Außenpolitik sowie den Aktionsplan „Queer leben“ der Bundesregierung aufzuheben
und entsprechende Maßnahmen nicht weiter zu verfolgen;
11. sich auf Ebene der Vereinten Nationen für eine Abschaffung des Internationalen
Tages gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie (16. Mai) einzusetzen und
eine entsprechende Resolution in die Generalversammlung der Vereinten
Nationen einzubringen;
12. keine öffentlichen Aufträge mehr an deutsche oder ausländische Unternehmen zu
vergeben, die die totalitäre Woke-Ideologie unterstützen und sämtliche
Regelungen für die Wirtschaft abzuschaffen bzw. sich für deren Abschaffung auf EU-
Ebene einzusetzen, die die Implementierung der Woke-Ideologie in den
Unternehmen vorsieht (Quoten, Beauftragte etc.), damit deutsche Unternehmen wieder
bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen der USA berücksichtigt werden.
Berlin, den 16. Dezember 2025
Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion
Begründung
Die Bundesrepublik Deutschland achtet die Allgemeinen Menschenrechte und damit auch die Rechte von
Homosexuellen. Dagegen sollte insbesondere im Ausland der Eindruck vermieden werden, Deutschland würde
eigene Werte anderen Staaten aufzwingen, sich in die inneren Angelegenheiten einmischen und die lokalen
traditionellen Werte und Traditionen geringschätzen. Eine Instrumentalisierung der Außenpolitik im Sinne einer
woken Ideologie sollte unterbleiben. Diese äußert sich auf mehrfache Weise:
1. Nicht nur im sogenannten Pride Monat (dieses Jahr vom 28.6 bis zum 27.7.2025) haben deutsche
Auslandsvertretungen, zum Beispiel die Deutsche Botschaft in Peking, Regenbogenfahnen gehisst.1 Deutsche
Botschafter haben in unterschiedlichen Staaten an sogenannten Pride-Paraden teilgenommen.2 Nach dem
Vorbild der USA sollten an deutschen Auslandsvertretungen ausschließlich Flaggen und Hoheitszeichen der
Bundesrepublik Deutschland gehisst bzw. gezeigt werden.3 Deutschland steht für keine Ideologie, sondern
für die eigenen Interessen und das zukunftsträchtige Erbe der abendländischen Zivilisation.
2. Die Prüfung der Arbeit von USAID durch D.O.G.E (Department of Government Efficiency) unter Führung
von Elon Musk hat zahlreiche Missstände offenbart. Projekte und Vorhaben im Sinne der totalitären Woke-
Ideologie wurden in den USA unter der Regierung von Präsident Biden großzügig durch US-amerikanisches
Steuergeld unterstützt, u. a.:
• 1,5 Mio. US-Dollar für Diversität und Inklusion in der Wirtschaft Serbiens;
• 70.000 US-Dollar für ein DEI (Diversity, Equality, Inclusion) Musical in Irland;
• 47.000 US-Dollar für eine Transgender-Oper in Kolumbien;
• 32.000 US-Dollar für ein Transgender-Comicbuch in Peru;
• 2 Mio. US-Dollar für Geschlechtsänderungen und LGBTI-Aktivismus in Guatemala.4
Ebenso werden weltweit aus dem Haushalt des Auswärtigen Amtes sowie des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Projekte finanziert, die der Woke-Ideologie dienen. Als einige
Beispiele unter vielen mögen dienen:
• 35.000 Euro für die Förderung von weiblichen islamischen Rechtsgelehrten in Indonesien;
• Frauenempowerment in den palästinensischen Gebieten;
1 Vgl. https://x.com/Queerspiegel/status/996718897557594113
2 Vgl. https://dserver.bundestag.de/btd/19/102/1910277.pdf (KA der AfD-Fraktion)
3 Vgl. www.firstpost.com/explainers/us-no-pride-flags-embassies-govt-buildings-donald-trump-one-flag-policy-13855992.html
4 Vgl. www.whitehouse.gov/articles/2025/02/at-usaid-waste-and-abuse-runs-deep/
• 485 Mio. Euro für Anti-Hate-Speech-Projekte in Algerien, Tunesien, Libyen und der Demokratischen
Republik Kongo;
• 100.000 Euro für die Subventionierung einer „diversen Zivilgesellschaft“ in Israel;
• 83.401 Euro für das „Empowerment und Eintreten für LGBTQ+Rechte an vorderster Front des
Wiederaufbaus in Charkiw“;
• Unterstützung von LGBTQ+ Organisationen in Afrika;
• fast 5.000 Euro für die Kampagne zur Bewerbung der Legalisierung „gleichgeschlechtlicher Heirat in
Vietnam“;
• 14.099 Euro für den Auftritt eines queeren deutschen DJs in Mexiko.5
3. Republikanische Präsidenten seit Ronald Reagan, dem Deutschland, zusammen mit George H. W. Bush und
Michail Gorbatschow, das Ende des Kalten Krieges und damit der deutschen Teilung maßgeblich zu
verdanken hat, haben seit der Mexico City Policy (Gag Rule) stets die internationale Förderung der Abtreibung
durch US-amerikanische Steuermittel beendet, die unter Präsidenten der Demokraten im Sinne der
Abtreibungslobby, u. a. der mächtigen International Planned Parenthood Federation, (wieder) eingeführt wurde.
Die internationale Förderung der Abtreibung sollte auch durch die Bundesrepublik Deutschland beendet
werden. Dazu zählen auch jegliche Werbung und Lobbymaßnahmen, um Staaten dahingehend zu drängen,
ein „Recht auf Abtreibung“ in der Verfassung oder auf gesetzmäßigem Wege einzuführen. Dies bleibt jedem
Staat selbst vorbehalten. Entsprechende Lobbymaßnahmen, z. B. im Zuge der UPR-Review durch die
deutsche Bundesregierung, sollten unterbleiben. Das UPR ist ein Instrument des Menschenrechtsrates der
Vereinten Nationen, welches die regelmäßige Überprüfung der Menschenrechtslage in allen Mitgliedstaaten der
Vereinten Nationen vorsieht. Allein seit 2018 hat die Bundesregierungen „Empfehlungen“ zur
Abtreibungsliberalisierung bzw. Legalisierung im Rahmen des Universal Periodic Review gegen Nicaragua, El
Salvador, Irland, Argentinien, Chile, Costa Rica, San Marino, Bolivien und Andorra ausgesprochen. Was Gender
angeht, gab es sogar 152 Empfehlungen (Stand: 22.5.2025) durch die Bundesregierung an Staaten von
Armenien bis Uganda. Bei „sexueller Orientierung bzw. Identität“ sind es 140 Empfehlungen.6 Ebenso sollte
die Förderung der totalitären Gender-Ideologie und der LGBTIQ-Lobby in Zusammenarbeit mit unseren
US-amerikanischen Partnern beendet werden. Stattdessen sollten die finanziellen Mittel für die heimatnahe
Unterstützung verfolgter Christen, im Sinne der Förderung und Unterstützung des Rechts auf Heimat7, zur
Verfügung gestellt werden. Laut dem Weltverfolgungsindex der Nichtregierungsorganisation Open Doors
sind weltweit „mehr als 380 Millionen Christen in 78 Ländern wegen ihres Glaubens intensiver Verfolgung
und Diskriminierung ausgesetzt“8. Damit sind Christen die am meisten verfolgte Glaubensrichtung und die
Christenverfolgung das größte menschenrechtliche Problem unserer Zeit.
4–8. Leider missbrauchen mehrere UN-Unterorganisationen wie der UN-Weltbevölkerungsfonds, UNICEF,
UNESCO sowie UN Women ihr Mandat und sprechen in völkerrechtlich unverbindlichen Dokumenten von
vermeintlichen Rechten, wie dem „Recht auf Abtreibung, auf sexuelle Identität“ oder bauen Textbausteine
der Gender- bzw. Transgenderideologie ein. Problematisch daran ist, dass ohne einen expliziten
Widerspruch der Staaten sich auch soft law zu hard law durch die Praxis des Gewohnheitsrechts entwickelt. Auch
Berichterstatter (special rapporteur) oder Treaty Bodies (Kommissionen zur Überprüfung der
Verpflichtungen aus den menschenrechtlichen Übereinkommen der Vereinten Nationen) überschreiten häufig ihr
Mandat, um vermeintliche „neue Rechte“ zu kreieren bzw. Woke-Ideologie zu propagieren. Als Beispiele mögen
gelten:
• Der Weltbevölkerungsfonds spricht explizit davon, dass es ein „Recht auf Familienplanung“ gebe (das heißt,
die Legalisierung und Liberalisierung von Abtreibung);9
5 Vgl. https://dserver.bundestag.de/btd/20/142/2014250.pdf sowie https://dserver.bundestag.de/btd/20/138/2013819.pdf (KA der AfD-Fraktion)
und https://dserver.bundestag.de/btd/20/144/2014428.pdf (KA der AfD-Fraktion)
6 Vgl. https://upr-info-database.uwazi.io/
7 Vgl. A. M. de Zayas: Heimatrecht ist Menschenrecht. Der mühsame Weg zur Anerkennung und Verwirklichung. München 2001.
8 Vgl. www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex
9 Vgl. https://adfinternational.org/wp-content/uploads/2021/08/White-Paper-A5-eBook_Faux-Rights.pdf
• die UN-Kinderorganisation UNICEF spricht in ihrer Strategie 2022-2025 von der angestrebten Veränderung
von „nachteiligen Gender-Normen“;10
• die UN-Bildungsorganisation UNESCO hat, zusammen mit dem Weltbevölkerungsfonds (UNFPA) und UN-
AIDS sowie der Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICEF Richtlinien zur Sexualerziehung
herausgegeben, in denen fünf- bis achtjährigen Masturbation empfohlen wird;11
• die UN-Frauenorganisation UN Women führt u. a. Veranstaltungen durch, in denen für Abtreibung
geworben wird.12
Dagegen sollte die Bundesregierung zusammen mit den Vereinigten Staaten und weiteren internationalen
Partnern in internationalen Organisationen dafür eintreten und öffentlich erklären, dass keine völkerrechtlich
verbindlichen Rechte auf „sexuelle Identität“, Abtreibung oder spezielle LGBTIQ- oder Trans-Rechte bestehen und
entsprechende Sprache in völkerrechtlich unverbindlichen Dokumenten von internationalen Organisationen aktiv
bekämpfen bzw. nicht zulassen. Zudem sollte die Bundesregierung zusammen mit unseren internationalen
Partnern darauf bestehen, dass internationale Organisationen, die eine Politik im Sinne der Woke-Ideologie
verfolgen, keine rechtlich bindende Autorität über Staaten verfügen und ihre von den Mitgliedstaaten festgelegten
Mandate nicht überschreiten. Die Bundesregierung sollte zusammen mit unseren Partnern darauf bestehen, dass
die Arbeit des Menschenrechtsbeauftragten der Vereinten Nationen sowie des OHCHR (Office of the United
Nations High Commissioner for Human Rights) und der Universal Periodic Review (UPR) ausschließlich auf
den gewohnheitsrechtlich anerkannten Menschenrechten der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie
den völkerrechtlich verbindlichen Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte und dem
Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte beruhen und zusammen mit den Vereinigten
Staaten und weiteren internationalen Partnern sicherstellen, dass internationale Organisationen in ihren
internationalen Dokumenten die religiösen und kulturellen Tradition der Mitgliedsstaaten sowie ihre nationale Identität
respektieren.13
9. Zudem sollte die Bundesregierung die Geneva Consensus Declaration on Promoting Women’s Health and
Strengthening the Family unterzeichnen, die von Mike Pompeo, Außenminister unter der ersten Trump-
Administration, initiiert wurde. Darin wird die Souveränität jedes Staates über seine Familienpolitik und die
Zurückweisung der Abtreibungslobby und eines völkerrechtlich nicht bestehenden „Rechts auf
Abtreibung“, deren Erleichterung oder Förderung betont. Die Vereinigten Staaten von Amerika unter Biden haben
bezeichnenderweise ihre Unterschrift zurückgezogen.14
10. Gemäß dem LSBTI-Inklusionskonzept der Bundesregierung für die Außen- und Entwicklungspolitik fördert
und unterstützt die Bundesregierung u. a. sogenannte Nichtregierungsorganisationen, die nach Ansicht der
Antragssteller häufig aufgrund ihrer Staatsfinanzierung in Wirklichkeit „Quangos“ (Quasi-NGOs)
darstellen, weltweit, die sich für „LSBTI-Rechte“ einsetzen.15 Das LSBTI-Inklusionsprojekt wurde unter der CDU
geführten Bundesregierung im März 2021 verabschiedet.16 Im Jahr 2022 wurden im Aktionsplan „Queer
leben“ der Bundesregierung Maßnahmen u. a. zur Unterstützung von LSBTI-Personen im Bereich der
Außenpolitik vorgesehen, darunter Aufnahme von LSBTI-Aktivisten in Deutschland aus humanitären
Gründen.17 Im Jahr 2023 wurden zudem die Leitlinien des Auswärtigen Amtes für eine feministische
Außenpolitik publiziert, die auf Genderfragen und „marginalisierte Gruppen“ (LSBTI bzw. LGBTIQ) sowie die
„reproduktive Gesundheit“ (lies: Abtreibung) fokussieren.18 Im Jahr 2024 erschien der Bericht der
Bundesregierung zum Umsetzungsstand des Aktionsplans für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher
Vielfalt „Queer leben“.19 Demnach „rückte Deutschland insgesamt von Platz 8 auf Platz 5 der führenden
10 Vgl. https://digitallibrary.un.org/record/4016728?v=pdf#files
11 Vgl. https://adfinternational.org/wp-content/uploads/2021/08/White-Paper-A5-eBook_Faux-Rights.pdf
12 Vgl. https://adfinternational.org/wp-content/uploads/2021/08/White-Paper-A5-eBook_Faux-Rights.pdf
13 Vgl. ebd.
14 Vgl. www.theiwh.org/wp-content/uploads/2024/11/Geneva-Consensus-Declaration-GCD-English-2024.pdf; https://adfinternational.org/-
news/us-rejoins-pro-life-declaration
15 Vgl. www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/politiklexikon/18083/quago-quango/
16 Vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionskonzept-de.pdf
17 Vgl. www.bmfsfj.de/resource/blob/205126/4826d1e00dc9d02e48f46fa47bb0c3e9/aktionsplan-queer-leben-data.pdf
18 Vgl. www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/2585008/d444590d5a7741acc6e37a142959170e/ll-ffp-data.pdf
19 Vgl. www.bmfsfj.de/resource/blob/251926/117b2737ce6d5e2dfa7980b435783f45/umsetzungsbericht-aktionsplan-queer-leben-data.pdf
LGBTIQ*-Geberländer vor“.20 Zu den durch das Auswärtige Amt geförderten Projekten und Vorhaben
gehört(e) u. a. die Förderung eines „queeren Bollywood-Films“, Vorhaben zum Verhältnis zwischen
„Sexologen und LGBTQ+ Aktivisten in den USA und in Deutschland, sowie eine Unterstützung „der Mainstream-
Medien im Osten Europas, Zentralasien und Südkaukasus“.21 Laut dem Koalitionsvertrag zwischen CDU,
CSU und der SPD will die Bundesregierung das „Recht auf sexuelle und reproduktive Gesundheit“
fördern).22
11. Der Internationale Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie (16. Mai) dient einer Lobbygruppe
dazu, die Meinungsfreiheit zu verengen und jegliche kritische Betrachtung, im Rahmen der Menschenrechte
und des Strafrechts, der zitierten Phänomene zu unterbinden. Der UN-Kommissar für Menschenrechte
äußerte sich entsprechend in seiner unterstützenden Stellungnahme zu diesem Tag, die UN selbst verfolgen
eine internationale Kampagne im Sinne der LGBTIQ-Ideologie (Free & Equal).23
12. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat bereits europäische Staaten wie Frankreich darauf hingewiesen,
dass europäische Unternehmen keine US-Regierungsaufträgen bekommen können, wenn sie die woke
Ideologie (DEI – Diversity, Equality, Inclusion) propagieren.24 In diesem Sinne wäre es für die deutschen
Unternehmen von Vorteil, wenn die Bundesregierung alle entsprechenden Regelungen abschafft bzw. sich auf
EU-Ebene für deren Abschaffung einsetzt, wie z. B. Frauenquoten oder das Allgemeine
Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Zudem würde dies dazu dienen, den Handelskonflikt zwischen den USA und der EU zu
entschärfen. Deutsche und ausländische Unternehmen, die die totalitäre woke Ideologie vertreten, sollen
nicht mehr von öffentlichen Aufträgen in Deutschland profitieren.
20 Vgl. www.bmfsfj.de/resource/blob/251926/117b2737ce6d5e2dfa7980b435783f45/umsetzungsbericht-aktionsplan-queer-leben-data.pdf
21 Vgl. ebd.
22 Vgl. https://dynamic.faz.net/download/2025/KoaV_2025_Gesamt_Stand_0409.pdf
23 Vgl. www.unfe.org/external-pages/community/index.html
24 Vgl. www.handelsblatt.com/politik/international/diversitaet-trump-regierung-schickt-woke-warnung-an-franzoesische-unternehmen/100117-
405.html
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333]
Relationen
- authored ← Alexander Arpaschi (Antrag)
- authored ← Arne Raue (Antrag)
- authored ← Beatrix von Storch (Antrag)
- authored ← Bernd Schattner (Antrag)
- authored ← Christina Baum (Antrag)
- authored ← Christoph Birghan (Antrag)
- authored ← Erhard Brucker (Antrag)
- authored ← Fraktion der AfD
- authored ← Hans-Jürgen Goßner (Antrag)
- authored ← Jan Wenzel Schmidt (Antrag)
- authored ← Karsten Hilse (Antrag)
- authored ← Malte Kaufmann (Antrag)
- authored ← Maximilian Kneller (Antrag)
- authored ← Michael Kaufmann (Antrag)
- authored ← Nicole Höchst (Antrag)
- authored ← Peter Boehringer (Antrag)
- authored ← Rainer Galla (Antrag)
- authored ← René Bochmann (Antrag)
- authored ← Rocco Kever (Antrag)
- authored ← Stefan Henze (Antrag)
- authored ← Steffen Janich (Antrag)
- authored ← Sven Wendorf (Antrag)
- authored ← Tobias Ebenberger (Antrag)
- authored ← Tobias Matthias Peterka (Antrag)
- authored ← Udo Theodor Hemmelgarn (Antrag)
- authored ← Ulrich von Zons (Antrag)
- part_of_vorgang → Zusammen mit den USA für nationale Selbstbestimmung, Souveränität und den Schutz der abendländischen Zivilisation eintreten - Woke Positione (Antrag)