Förderung sowie Unterstützung von LGBTIQ- und Gender-Projekten sowie Abtreibung im Ausland
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Förderung sowie Unterstützung von LGBTIQ- und Gender-Projekten sowie Abtreibung im Ausland
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/683
21. Wahlperiode 27.06.2025
Große Anfrage
der Abgeordneten Beatrix von Storch, Markus Frohnmaier, René Springer, Gerold
Otten, Uwe Schulz, Dr. Rainer Rothfuß und der Fraktion der AfD
Förderung sowie Unterstützung von LGBTIQ- und Gender-Projekten sowie
Abtreibung im Ausland
Gemäß dem LSBTI-Inklusionskonzept der Bundesregierung für die Auswärtige
Politik und die Entwicklungszusammenarbeit fördert und unterstützt die
Bundesregierung weltweit u. a. sogenannte Nichtregierungsorganisationen (NGOs),
die nach Ansicht der Fragesteller häufig aufgrund ihrer Staatsfinanzierung in
Wirklichkeit sogenannte Quangos darstellen (Quasi-NGOs, vgl. www.bpb.de/k
urz-knapp/lexika/politiklexikon/18083/quago-quango/), die sich für „LSBTI-
Rechte“ einsetzen (vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionskonz
ept-de.pdf). Das LSBTI-Inklusionskonzept wurde unter der unionsgeführten
Bundesregierung im März 2021 verabschiedet (vgl. www.auswaertiges-amt.de/
de/aussenpolitik/menschenrechte/07-lgbti/lsbti-inklusionskonzept-2444666).
Im Jahr 2022 wurden im Aktionsplan „Queer leben“ der Bundesregierung
Maßnahmen u. a. zur Unterstützung von LSBTI-Personen im Bereich der
Außenpolitik vorgesehen, darunter die Aufnahme von LSBTI-Aktivisten in
Deutschland aus humanitären Gründen (vgl. www.bmfsfj.de/resource/blob/205
126/4826d1e00dc9d02e48f46fa47bb0c3e9/aktionsplan-queer-leben-data.pdf).
2023 wurden zudem die Leitlinien des Auswärtigen Amts für eine
feministische Außenpolitik publiziert, die sich auf Genderfragen und „marginalisierte
Gruppen“ (LSBTI bzw. LGBTIQ) sowie die „reproduktive Gesundheit“ (lies:
Abtreibung) fokussieren (vgl. www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/258500
8/d444590d5a7741acc6e37a142959170e/ll-ffp-data.pdf).
Im Jahr 2024 erschien der Bericht der Bundesregierung zum Umsetzungsstand
des Aktionsplans für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher
Vielfalt „Queer leben“ (www.bmfsfj.de/resource/blob/251926/117b2737ce6d5e
2dfa7980b435783f45/umsetzungsbericht-aktionsplan-queer-leben-data.pdf,
Bundestagsdrucksache 20/14250). Demnach „rückte Deutschland insgesamt
von Platz 8 auf Platz 5 der führenden LGBTIQ*-Geberländer vor“ (ebd., S. 21).
Zu den durch das Auswärtige Amt geförderten Projekten und Vorhaben gehörte
bzw. gehört u. a. die Förderung eines „queere[n] Bollywood-Films“ (ebd.,
S. 77), Vorhaben zum Verhältnis zwischen Sexologen und LGBTQ+ Aktivisten
in den USA und in Deutschland (S. 79), die finanzielle Unterstützung einer
Kampagne zur Legalisierung der sogenannten Homo-Ehe in Vietnam (S. 84)
sowie eine Unterstützung „der Mainstream-Medien im Osten Europas,
Zentralasien und Südkaukasus“ (S. 88) und das „Empowerment und Eintreten für
LGBTQ-Rechte an vorderster Front des Wiederaufbaus in Charkiw“ (S. 88).
Laut dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD will die
Bundesregierung das „Recht auf sexuelle und reproduktive Gesundheit“ fördern (vgl. d
ynamic.faz.net/download/2025/KoaV_2025_Gesamt_Stand_0409.pdf, S. 133).
Die Fragesteller betonen, dass sie für die Rechte von Homosexuellen im
Rahmen der allgemeinen Menschenrechte eintreten.
Die Fragesteller haben bereits mehrere Anfragen zur vorgebrachten Thematik
eingebracht; auf die Antworten der Bundesregierung auf die Kleinen Anfragen
der Fraktion der AfD auf Bundestagsdrucksache 19/10277 (Antworten der
Bundesregierung zu den Fragen 1 bis 5 der vorliegenden Kleinen Anfrage für
den Zeitraum bis 2019), den Bundestagsdrucksachen 20/7966 und 20/6743
sowie auf die Schriftliche Frage 62 des Abgeordneten Edgar Naujok auf
Bundestagsdrucksache 20/602, S. 51, wird verwiesen.
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Welche Projekte im Ausland, die sich mit den Themenbereichen
LGBTIQ oder Genderfragen auseinandergesetzt haben, wurden in
welcher Höhe durch Bundesmittel seit dem Jahr 2019 gefördert (bitte nach
Jahresscheiben, Staat, Träger, Höhe der Förderung und Haushaltstitel
aufschlüsseln)?
2. Welche Veranstaltungen (z. B. Workshops), die sich mit den
Themenbereichen LGBTIQ oder Genderfragen auseinandergesetzt haben, wurden
in welcher Höhe durch Bundesmittel seit dem Jahr 2019 gefördert (bitte
nach Jahresscheiben, Staat, Träger, Höhe der Förderung und
Haushaltstitel aufschlüsseln)?
3. Wurden sogenannte Pride-Paraden seit dem Jahr 2019 von der
Bundesregierung finanziell unterstützt, und wenn ja, in welcher Höhe, und in
welchem Staat?
4. Welche deutschen Botschafter, Diplomaten oder andere Vertreter der
Bundesregierung haben sich in Ausübung ihres Dienstes nach Kenntnis
der Bundesregierung seit 2019 an einer sogenannten Pride-Parade in
welchem Staat beteiligt (vgl. www.tagesschau.de/ausland/asien/pride-pa
rade-seoul-100.html) oder ihre Unterstützung für Pride-Paraden
öffentlich zum Ausdruck gebracht?
5. Welche Projekte in welchem Staat hat die Bundesregierung seit dem Jahr
2019 in welcher Höhe gefördert, die betroffene Personen unterstützt, bei
denen eine „Störung der Geschlechtsidentität“ („Transsexualität“)
diagnostiziert wurde (www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-g
m/kode-suche/htmlgm2019/block-f60-f69.htm; ICD-Klassifizierung
F64.0)?
6. Gab es deutsche Auslandsvertretungen, an denen seit 2017
Regenbogenfahnen angebracht wurden (und wenn ja, wann, und in welchem
Zeitraum)?
7. Sind der Bundesregierung andere Staaten bekannt, die seit 2017
Regenbogenfahnen an ihren Auslandsvertretungen angebracht haben, und
wenn ja, um welche handelt es sich?
8. Gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung ein in internationalen
Verträgen, Deklarationen, Leitlinien o. Ä. kodifiziertes „Recht auf
Abtreibung“, „reproduktive Gesundheit“ u. a. (vgl. Vorbemerkung der
Fragesteller), und wenn ja, welcher Rechtsgrundlage entnimmt die
Bundesregierung dieses Recht und hat sich die Bundesregierung juristischen Rat
zu der Frage eingeholt, ob dieses Recht zwingend (sogenanntes Hard
Law) und/oder unverbindlich (sogenanntes Soft Law) ist (bitte ggf.
ausführen)?
9. Gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung ein in internationalen
Verträgen, Deklarationen, Leitlinien o. Ä. kodifiziertes „Recht auf sexuelle
Identität“, und wenn ja, welcher Rechtsgrundlage entnimmt die
Bundesregierung dieses Recht, und hat sich die Bundesregierung juristischen
Rat zu der Frage eingeholt, ob dieses Recht zwingend (sogenanntes Hard
Law) und/oder unverbindlich (sogenanntes Soft Law) ist (bitte ggf.
ausführen)?
10. Wie positioniert sich die Bundesregierung zu dem Vorschlag des
französischen Präsidenten Emmanuel Macron, das Recht auf Abtreibung als
ein EU-Grundrecht zu definieren (rp-online.de/politik/eu/macrons-plaen
e-bekommen-die-europaeer-ein-grundrecht-auf-abtreibung_aid-6543
9375)?
11. Unternimmt die Bundesregierung Bemühungen (und wenn ja, welche
und mit welchen Partnerstaaten), um
a) ein Recht auf Abtreibung,
b) ein Recht auf sexuelle Identität
auf internationaler Ebene in Verträgen, Abkommen, Deklarationen u. a.
festzuschreiben (bitte begründen)?
12. Fördert die Bundesregierung seit 2017 Projekte und Vorhaben im
Ausland oder internationale Organisationen, die sich für ein „Recht auf
Abtreibung“ oder ein „Recht auf sexuelle Identität“ einsetzen (wenn ja,
bitte nach Jahresscheiben, Staat, Träger, Zuwendungsempfänger, Höhe
der Förderung und Haushaltstitel aufschlüsseln)?
13. In welcher Höhe erhielt die International Planned Parenthood Federation
(IPPF) Zuwendungen aus dem Bundeshaushalt seit dem Jahr 2022 (bitte
nach Jahren aufschlüsseln), und hat nach Kenntnis der Bundesregierung
die IPPF ihrerseits Zuwendungen an ihre chinesische
Mitgliedsorganisation „China Family Planning Association“ (CFPA) geleistet, und wenn
ja, in welcher Höhe (vgl. Frage 118 des Abgeordneten Hubert Hüppe
(CDU/CSU) und die Antwort der Bundesregierung auf
Bundestagsdrucksache 20/2858, S. 83, 84)?
14. Ist der Bundesregierung bekannt, welche weiteren Staaten nach
derzeitigem Stand die IPPF oder die CFPA fördern (bitte ggf. angeben)?
15. Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass die IPPF bzw. die CFPA oder
die Organisationen, an welche die IPPF bzw. die CFPA ihre Finanzmittel
weiterreichen, keine Zwangsabtreibungen oder Zwangssterilisationen
vornehmen (vgl. Frage 118 des Abgeordneten Hubert Hüppe (CDU/
CSU) und die Antwort der Bundesregierung auf
Bundestagsdrucksache 20/2858, S. 83, 84)?
16. Fördert die Bundesregierung weitere Organisationen, die sich im
Ausland für Abtreibungen einsetzen (Verankerung des Rechts auf
Abtreibung, einfachgesetzlich oder in der Verfassung, Werbung für
Abtreibungen, Informationen über Abtreibungsmöglichkeiten, Durchführung von
Abtreibungen, Zurverfügungstellung von Kontrazeptiva, Verhütungs-
und Abtreibungsmitteln u. a.), und wenn ja, welche (bitte seit 2017 nach
Jahresscheiben, Staat, Träger, Zuwendungsempfänger, Höhe der
Förderung und Haushaltstitel aufschlüsseln)?
17. Fördert die Bundesregierung Organisationen, die sich im Ausland für die
Einführung der sogenannten Homo-Ehe einsetzen, und wenn ja, welche
(bitte ggf. seit 2017 nach Jahresscheiben, Staat, Träger,
Zuwendungsempfänger, Höhe der Förderung und Haushaltstitel aufschlüsseln)?
18. Setzt sich die Bundesregierung auf internationaler Ebene, bei
internationalen Organisationen, im Rahmen von internationalen Verträgen,
Deklarationen, Leitlinien o. Ä. für die sogenannte Homo-Ehe ein (wenn ja,
bitte darstellen, wie)?
19. Hat die Bundesregierung Kenntnis von anderen Staaten, die ähnliche
Gesetze wie das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz eingeführt haben,
und wenn ja, welche sind dies, und wann wurden nach Kenntnis der
Bundesregierung die entsprechenden Gesetze eingeführt (vgl. www.bmf
sfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/queerpolitik-und-geschlechtliche-vie
lfalt/gesetz-ueber-die-selbstbestimmung-in-bezug-auf-den-geschlechtsei
ntrag-sbgg--199332)?
20. Gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung neben Deutschland,
Großbritannien, Australien, Kanada, Neuseeland, Irland und Frankreich sowie
einigen Bundestaaten in den USA weitere Staaten, die die sogenannte
Gehsteigbelästigung strafrechtlich verfolgen, und wenn ja, welche, und
seit wann (vgl. hpd.de/artikel/keine-gesteigbelaestigungen-abtreibungskl
iniken-22528)?
21. Gibt es seitens ausländischer Staaten, vor allem afrikanischer Staaten,
Reaktionen auf die Bemühungen der Bundesregierung um die
Durchsetzung von LGBTIQ-Rechten, Gender und des Rechts auf Abtreibung,
und wenn ja, wie fallen diese aus?
22. Bieten deutsche Auslandsvertretungen Schutzräume bzw. „Räume für
zivilgesellschaftliche Treffen“ für LGBTIQ-Aktivisten, und wenn ja, wo,
und in welchem Zeitraum, und wie fallen die Reaktionen der
Empfängerstaaten von aus (vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusio
nskonzept-de.pdf, S. 13)?
23. Welche „[k]ulturelle[n] oder religiös geprägte[n] Vorurteile verstärken
die Diskriminierung und Stigmatisierung von LSBTI-Personen“ in
welchen Regionen (vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionsk
onzept-de.pdf, S. 4)?
24. Welche „einschlägige[n] Aspekte der Missions- und Kolonialgeschichte
sind wesentliche, zu berücksichtigende Aspekte“, wenn es um „[l]okale
Geschichte, Lebensberichte und Traditionen von LSBTI-Personen“ geht,
und hat sich die Bundesregierung zu den Auswirkungen der deutschen
Kolonialgeschichte auf die LSBTI-Personen eine Auffassung gebildet
(wenn ja, wie lautet diese, vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-i
nklusionskonzept-de.pdf, S. 5)?
25. Wie gestaltet sich das „Mainstreaming von LSBTI-Anliegen innerhalb
der Institutionen der deutschen Auswärtigen Politik bzw. der staatlichen
Entwicklungszusammenarbeit, deren Verfahren und Aktivitäten“ konkret
(vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionskonzept-de.pdf,
S. 7)?
26. Mit welchen Partnern arbeitet die Bundesregierung international
zusammen, um „auf Ebene der Vereinten Nationen die Rechte von LSBTI-
Personen noch besser zu schützen und zu fördern“ (vgl. www.bmz.de/res
ource/blob/86798/lsbti-inklusionskonzept-de.pdf, S. 7)?
27. Ist die Anzahl der Partner, mit denen die Bundesregierung für „LSBTI-
Rechte“ auf Ebene der Vereinten Nationen eintritt, z. B. im Rahmen der
Equal Rights Coalition, im Global Equality Fund und in der LGBTI
Core Group, in den letzten Jahren (seit 2021) gesunken oder gestiegen,
und hat sich die Bundesregierung eine Auffassung gebildet, worauf dies
zurückzuführen ist (wenn ja, welche, vgl. www.bmz.de/resource/blob/86
798/lsbti-inklusionskonzept-de.pdf, S. 13)?
28. Mit welchen „Religionsvertreter*innen und regionalen Institutionen,
auch in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Osteuropa“ arbeitet die
Bundesregierung zusammen, um „LSBTI-Rechte“ voranzubringen, und
sind darunter auch muslimische Organisationen oder Einzelpersonen
(vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionskonzept-de.pdf,
S. 9)?
29. Hat die Bundesregierung Staaten aus anderen Regionen als Europa, dem
Westen sowie Lateinamerika für ihre Bemühungen um „LSBTI-Rechte“
als Partner gefunden, und wenn ja, welche sind dies (vgl. www.bmz.de/r
esource/blob/86798/lsbti-inklusionskonzept-de.pdf, S. 13)?
30. Mit welchen internationalen und regionalen
Menschenrechtsorganisationen arbeitet die Bundesregierung im Sinne der „LSBTI-Rechte“
zusammen (vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionskonzept-d
e.pdf, S. 13)?
31. Mit welchen Akteuren aus der Wirtschaft arbeitet die Bundesregierung
im Sinne der „LSBTI-Rechte“ zusammen (vgl. www.bmz.de/resource/bl
ob/86798/lsbti-inklusionskonzept-de.pdf, S. 13)?
32. Wie viele Mitarbeiter an den deutschen Auslandsvertretungen weltweit
befassen sich schwerpunktmäßig oder ausschließlich mit
Menschenrechten, darunter „LSBTI-Rechten“ (bitte seit 2021 bis heute nach
Jahresscheiben aufschlüsseln, vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inkl
usionskonzept-de.pdf, S. 9)?
33. An welchen deutschen Auslandsvertretungen wurde die
„Menschenrechtsarbeit“ hinsichtlich der LSBTI-Personen „[p]riorisier[t]“ (vgl.
www.bmfsfj.de/resource/blob/205126/4826d1e00dc9d02e48f46fa47bb0
c3e9/aktionsplan-queer-leben-data.pdf, S. 20)?
34. Existieren innerhalb des Auswärtigen Amts Interessenvertretungen von
LSBTI-Personen, und wenn ja, welche, seit wann, und mit wie vielen
Mitgliedern?
35. Existieren innerhalb des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung Interessenvertretungen von LSBTI-
Personen, und wenn ja, welche, seit wann, und mit wie vielen
Mitgliedern?
36. In welchen „länderspezifischen Strategien“ werden die „Belange von
LSBTI-Personen“ thematisiert (bitte nennen und aufführen, seit wann
dies der Fall ist, vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionsk
onzept-de.pdf, S. 9)?
37. Wie spiegelt sich der „Einsatz für Vielfalt“ in der Personal- und
Vergabepolitik des Auswärtigen Amts und des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wider (vgl. www.bmz.de/r
esource/blob/86798/lsbti-inklusionskonzept-de.pdf, S. 10)?
38. Wie viele Aus- und Fortbildungen zum Diversity Management haben
beim Auswärtigen Amt sowie beim Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung seit 2021 stattgefunden (bitte
nach Jahren aufschlüsseln und angeben, von wem, welcher Organisation,
diese Aus- und Fortbildungsmaßnahmen durchgeführt wurden, und
welche Kosten hierdurch dem Auswärtigen Amt sowie dem
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
entstanden sind sowie den Haushaltstitel angeben, vgl. www.bmfsfj.de/reso
urce/blob/205126/4826d1e00dc9d02e48f46fa47bb0c3e9/aktionsplan-qu
eer-leben-data.pdf, S. 20)?
39. Wie viele Aus- und Fortbildungsmaßnahmen zum Thema LSBTI haben
seit 2021 bei deutschen Auslandsvertretungen sowie beim Auswärtigen
Amt und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung stattgefunden (bitte nach Jahren aufschlüsseln und
angeben, von wem, welcher Organisation, diese Aus- und
Fortbildungsmaßnahmen durchgeführt wurden, und welche Kosten hierdurch dem
Auswärtigen Amt sowie dem Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung entstanden sind sowie den Haushaltstitel
angeben, vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionskonzep
t-de.pdf, S. 10)?
40. Welche Projekte oder Vorhaben hat die Bundesregierung im Bereich der
Sexualaufklärung seit 2021 wann, und wo gefördert (bitte nach
Jahresscheiben, Staat, Träger, Höhe der Förderung und Haushaltstitel
aufschlüsseln, vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionskonze
pt-de.pdf, S. 11)?
41. Gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung Staaten, in denen „Trans-
und Intergeschlechtlichkeit“ als Krankheit klassifiziert wird, und wenn
ja, um welche handelt es sich nach aktuellem Stand und Kenntnis der
Bundesregierung, vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusion
skonzept-de.pdf, S. 12)?
42. Wenn Frage 41 bejaht wurde, wie hat sich die Anzahl der Staaten nach
Kenntnis der Bundesregierung seit 2021 entwickelt?
43. In welchen Staaten hat sich die Bundesregierung wann und mit welchem
Ergebnis dafür eingesetzt, dass „die gesetzlichen Bestimmungen zu
Trans- und Intergeschlechtlichkeit menschenrechtskonform sind und
auch in der Rechtspraxis menschenrechtsfreundlich ausgelegt werden“
(vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionskonzept-de.pdf,
S. 12)?
44. Hat es Veranstaltungen zu den Themen Gender, LSBTI sowie
Abtreibung bei den deutschen Institutionen der Auswärtigen Kultur- und
Bildungspolitik gegeben, und wenn ja, unter welchen Titeln, wann, und wo
(bitte ggf. seit 2021 angeben, vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbt
i-inklusionskonzept-de.pdf, S. 13)?
45. In welchen Fällen hat die Bundesregierung „Prozessbeobachtung und
[…] Gefängnisbesuche“ für „verfolgt[e]“ LSBTI-Aktivisten
unternommen (bitte seit 2021 nach Staaten aufschlüsseln, vgl. www.bmz.de/resou
rce/blob/86798/lsbti-inklusionskonzept-de.pdf, S. 13, 14)?
46. Wie viele LSBTI-Aktivisten aus welchen Staaten wurden seit 2021
a) in Deutschland verfolgungsbedingt aufgenommen bzw.
b) mit einem in Deutschland aus humanitären Gründen verlängerten
Aufenthaltsrecht ausgestattet
(vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionskonzept-de.pdf,
S. 14)?
47. Wurden LSBTI-Aktivisten seit 2021 in einem besonderen
Schnellverfahren Visa ausgestellt, und wenn ja, um wie viele Fälle aus welchen
Staaten handelt es sich (vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusio
nskonzept-de.pdf, S. 14)?
48. Wie viele Menschen, die sich in den „Bereichen Journalismus,
Aktivismus, Wissenschaft, Kultur und Menschenrechte […] für LSBTIQ*-
Anliegen einsetzen“ wurden seit 2021 im Rahmen von welchen
bundesgeförderten Programmen aus welchen Staaten aufgenommen (vgl. www.
bmfsfj.de/resource/blob/205126/4826d1e00dc9d02e48f46fa47bb0c3e9/a
ktionsplan-queer-leben-data.pdf, S. 20)?
49. In welchen Staaten, seit wann, und mit welchem Ausgang hat sich die
Bundesregierung für die „Entkriminalisierung“ von
a) Abtreibung,
b) Homosexualität bzw. der sogenannten Homo-Ehe und
c) LSTBI-Personen
eingesetzt (vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionskonze
pt-de.pdf, S. 14)?
50. Wie viele Schulungs- und Sensibilisierungsveranstaltungen im Sinne der
„LSBTI-Rechte“ für die Vertreter von Polizei- und Sicherheitskräften hat
die Bundesregierung seit 2021 in welchen Staaten gefördert (bitte nach
Jahresscheiben, Staat, Träger, Höhe der Förderung und Haushaltstitel
aufschlüsseln, vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionsko
nzept-de.pdf, S. 14)?
51. Hat die Bundesregierung „strategisch wichtige Gerichtsverfahren“ im
Menschenrechtsbereich, insbesondere was die „LSBTI-Rechte“ angeht,
unterstützt, und wenn ja, wann, wo, mit welchem Ausgang und welche
Kosten sind hierbei für die Bundesregierung entstanden (vgl. www.bm
z.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionskonzept-de.pdf, S. 14)?
52. In welchen Projekten oder Vorhaben der Entwicklungszusammenarbeit
hat sich die Bundesregierung seit 2021 für die Einbeziehung von LSBTI-
Personen eingesetzt (vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusi
onskonzept-de.pdf, S. 15)?
53. Hat die Bundesregierung die Vernetzung, Zusammenarbeit und den
Austausch sowie den Kapazitätsaufbau von NGOs, die sich mit „LSBTI-
Rechten“ u. a. in der Entwicklungspolitik beschäftigen, seit 2021
unterstützt, und wenn ja, in welchen Projekten und Vorhaben (bitte ggf. nach
Jahresscheiben, Staat, Träger, Höhe der Förderung und Haushaltstitel
aufschlüsseln, vgl. www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionsko
nzept-de.pdf, S. 15)?
54. Wie hat sich die Bundesregierung für „das Einfordern der Nicht-
Diskriminierung von LSBTI in den Medien“ eingesetzt (vgl. www.bm
z.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionskonzept-de.pdf, S. 15)?
55. Wurde das LSTBI-Inklusionskonzept der Bundesregierung bereits
evaluiert, und wenn ja, wann, durch wen, mit welchem Ergebnis und welche
Akteure der „Zivilgesellschaft“ wurden dabei einbezogen (bitte auch
angeben, durch wen im Falle einer externen Evaluation diese
vorgenommen wurde und welche Kosten für die Evaluierung entstanden sind, vgl.
www.bmz.de/resource/blob/86798/lsbti-inklusionskonzept-de.pdf,
S. 17)?
56. Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung darüber gebildet, ob sie
die von Prof. Dr. Carlo Masala eingeführte Phrase „woke und wehrhaft“,
welche auch auf Produkten des durch Bundesmittel finanzierten
Deutschen Panzermuseums in Munster vertrieben wird, im Hinblick auf die
Bundeswehr teilt, und wenn sie diese ggf. teilt, heißt das nach
Auffassung der Bundesregierung, dass LGBTIQ-Personen die Bundeswehr im
Hinblick auf ihre militärische Leistungsfähigkeit wehrhafter machen
(bitte begründen, vgl. C. Masala: Bedingt abwehrbereit. Deutschlands
Schwäche in der Zeitenwende. München 2023, S. 199 ff. sowie www.res
ervistenverband.de/magazin-loyal/panzermuseum/ und www.youtub
e.com/watch?v=WhcbkhwJ4_E sowie daspanzermuseum.de/acht-million
en-euro-foerderung-fuer-das-dpm/)?
57. Hat sich die Bundesregierung zu den Gründen und Ursachen der
abnehmenden Soft Power, also der kulturellen Attraktivität Deutschlands,
eine Auffassung gebildet, und wenn ja, wie lautet diese, insbesondere im
Hinblick auf die nach Ansicht der Fragesteller mögliche Unattraktivität
der von Deutschland vertretenen Gender-„Rechte“, „LGBTIQ-Rechte“
und das nach Auffassung der Fragesteller vermeintliche „Recht auf
Abtreibung“, welche den traditionellen Werten im Globalen Süden und in
weiten Teilen der Welt widersprechen (vgl. www.heritage.org/life/comm
entary/us-promotion-abortion-abroad-ideological-colonialism-not-gende
r-equality), und welche Schritte will die Bundesregierung ggf.
unternehmen, um der abnehmenden Soft Power Deutschlands entgegenzuwirken
(bitte begründen, vgl. brandirectory.com/softpower/ranking [2020:
Deutschland auf Rang 2; 2024: Deutschland auf Rang 5] sowie www.f
r.de/panorama/umfrage-frankreich-deutschland-zusammenarbeit-wirtsch
aft-politik-arbeit-sympathie-respekt-macron-93516249.html)?
58. Strebt die Bundesregierung eine Abschaffung oder eine Modifizierung
der in der Vorbemerkung der Fragesteller erwähnten Leitlinien für
feministische Außenpolitik sowie des LSBTI-Inklusionskonzepts für die
Außen- sowie Entwicklungspolitik an, und wenn ja, bis wann (bitte
begründen)?
59. Bis wann soll der „Gender-Aktionsplan für die
Entwicklungszusammenarbeit unter Beteiligung der Zivilgesellschaft“ erstellt werden, und
welche Organisationen, Vereinigungen, Personenzusammenschlüsse und
Gruppen der „Zivilgesellschaft“ sollen hierbei beteiligt werden, vgl.
www.bmfsfj.de/resource/blob/205126/4826d1e00dc9d02e48f46fa47bb0
c3e9/aktionsplan-queer-leben-data.pdf, S. 20)?
60. Gibt es Staaten in der EU, die aufgrund des „Einsatz[es] für die
Anerkennung von Regenbogenfamilien und von in der Europäischen Union
geschlossenen gleichgeschlechtlichen Ehen/Lebenspartnerschaften in
allen Mitgliedstaaten mit allen Rechtsfolgen“ ebendiese „Anerkennung“
vorgenommen haben, und wenn ja, welche, und seit wann (vgl. www.bm
fsfj.de/resource/blob/205126/4826d1e00dc9d02e48f46fa47bb0c3e9/akti
onsplan-queer-leben-data.pdf, S. 20)?
61. Welche Gruppierungen der „deutschen Zivilgesellschaft“ haben an der
Drafting-Gruppe mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jungend für einen Entwurf einer Empfehlung zur
Gleichstellung intergeschlechtlicher Menschen beim Europarat teilgenommen (vgl.
www.bmfsfj.de/resource/blob/251926/117b2737ce6d5e2dfa7980b43578
3f45/umsetzungsbericht-aktionsplan-queer-leben-data.pdf, S. 22)?
62. Gab es
a) Treffen zwischen Vertretern der Bundesregierung (bitte jeweils
Bundesministerium und Funktion sowie Jahr und Anlass nennen) und
des Global Philanthropy Project (GPP),
b) Veranstaltungen, bei denen sowohl Vertreter der Bundesregierung als
auch des Global Philanthropy Project (GPP) gemeinsam auf Podien
saßen,
c) Veranstaltungen, Projekte und Vorhaben, die von der
Bundesregierung und dem GPP gemeinsam finanziert wurden,
und wenn ja, welche (bitte nach Kategorien und Jahresscheiben seit
2021 aufschlüsseln, vgl. www.bmfsfj.de/resource/blob/251926/117b273
7ce6d5e2dfa7980b435783f45/umsetzungsbericht-aktionsplan-queer-lebe
n-data.pdf (S. 22) und globalphilanthropyproject.org/about-us/gpp-mem
bers/ sowie globalphilanthropyproject.org/advocacy/engaginggovernmen
tandmultilateralfunders/)?
63. Welche Kosten entstanden der Bundesregierung bei „BMZ-
finanzierte[n] Workshops zu LGBTIQ+ Inklusion im Rahmen des GIZ-
Gendernetzwerks und für Länderbüros“ seit 2021 (bitte nach Workshop,
Jahr und Länderbüro aufschlüsseln, vgl. www.bmfsfj.de/resource/blob/2
51926/117b2737ce6d5e2dfa7980b435783f45/umsetzungsbericht-aktions
plan-queer-leben-data.pdf, S. 67)?
64. Welchen Beitrag hat das Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für den HRIE-Fonds der Weltbank
seit 2021 aufgewendet, und welcher Anteil floss daraus für LSBTI-
Maßnahmen (bitte nach Jahren aufschlüsseln, vgl. www.bmfsfj.de/resour
ce/blob/251926/117b2737ce6d5e2dfa7980b435783f45/umsetzungsberic
ht-aktionsplan-queer-leben-data.pdf, S. 69)?
65. Welche Einzelpersonen und NGOs wurden durch den vom BMZ
mitfinanzierten GI-TOC Resiliance Fund seit 2021 unterstützt (bitte nach
Jahren aufschlüsseln, vgl. www.bmfsfj.de/resource/blob/251926/117b2737c
e6d5e2dfa7980b435783f45/umsetzungsbericht-aktionsplan-queer-leben-
data.pdf, S. 76)?
66. Welche Bundesmittel flossen seit 2022 im Rahmen des
Bundeskanzlerstipendiums für einen Podcast sowie eine Internetseite, die das
Verhältnis zwischen „Sexologen und LSBTI-Aktivisten“ in Deutschland und
den USA beleuchten sollen (bitte nach Jahren aufschlüsseln, vgl. www.b
mfsfj.de/resource/blob/251926/117b2737ce6d5e2dfa7980b435783f45/u
msetzungsbericht-aktionsplan-queer-leben-data.pdf, S. 79)?
67. Welche Bundesmittel flossen seit 2021 im Rahmen des Hilde-Domin-
Programms für LSBTI-Personen aus welchen Staaten (bitte nach Jahren
und Staaten aufschlüsseln, vgl. www.bmfsfj.de/resource/blob/251926/11
7b2737ce6d5e2dfa7980b435783f45/umsetzungsbericht-aktionsplan-que
er-leben-data.pdf, S. 80)?
68. Welche Bundesmittel wurden für das Magazin „Kulturaustausch“, das
sich auf LSBTI-Themen fokussiert, seit 2023 ausgegeben (bitte nach
Jahren aufschlüsseln, vgl. www.bmfsfj.de/resource/blob/251926/117b27
37ce6d5e2dfa7980b435783f45/umsetzungsbericht-aktionsplan-queer-leb
en-data.pdf, S. 82)?
69. Gibt es nach Ansicht der Bundesregierung Medien, die
Falschinformationen und -narrative im Hinblick auf LSBTI-Personen verbreiten, und
wenn ja, um welche handelt es sich (bitte begründen, vgl. www.bmfsf
j.de/resource/blob/251926/117b2737ce6d5e2dfa7980b435783f45/umset
zungsbericht-aktionsplan-queer-leben-data.pdf, S. 83)?
70. Welche Bundesmittel wurden zur „Unterstützung der Mainstream-
Medien im Osten Europas, Zentralasien und Südkaukasus“ seit dem Jahr
2024 ausgegeben und für welche Zwecke (bitte nach Medium, Land und
Fördersumme aufschlüsseln, vgl. www.bmfsfj.de/resource/blob/251926/
117b2737ce6d5e2dfa7980b435783f45/umsetzungsbericht-aktionsplan-q
ueer-leben-data.pdf, S. 88)?
71. Wie wurde das „Empowerment und Eintreten für LGBTQ-Rechte an
vorderster Front des Wiederaufbaus in Charkiw“ konkret umgesetzt, und
wie haben die ukrainische Bevölkerung vor Ort sowie die kommunalen
Entscheidungsträger und Gremien in Charkiw auf dieses vom
Auswärtigen Amt geförderten Vorhaben reagiert (vgl. www.bmfsfj.de/resource/bl
ob/251926/117b2737ce6d5e2dfa7980b435783f45/umsetzungsbericht-ak
tionsplan-queer-leben-data.pdf, S. 88)?
72. Stuft die Bundesregierung die Lage von LSBTI-Personen in den USA
als gefährdet ein (bitte begründen), oder warum wurde eine
Veranstaltung „zur Lage von LSBTIQ in den USA“ mit „Gleichgesinnten“ und
NGOs (bitte nennen) vom Auswärtigen Amt im Jahr 2023 gefördert, vgl.
www.bmfsfj.de/resource/blob/251926/117b2737ce6d5e2dfa7980b43578
3f45/umsetzungsbericht-aktionsplan-queer-leben-data.pdf, S. 90)?
73. Sind bzw. waren dekolonialistische Bewegungen und Aktivisten in
Geschichte und Gegenwart nach Ansicht der Bundesregierung stets für die
Rechte von LSBTI-Personen, oder gibt es nach Auffassung der
Bundesregierung in diesen Bewegungen „homophobe“ Strömungen, und wenn
ja, welchen Einfluss üben diese Strömungen jeweils aus bzw. welchen
Einfluss haben sie ausgeübt (bitte detailliert begründen, vgl. www.bmfsf
j.de/resource/blob/251926/117b2737ce6d5e2dfa7980b435783f45/umset
zungsbericht-aktionsplan-queer-leben-data.pdf, S. 78)?
74. Fördert die Bundesregierung die FIAPAC, und wenn ja, seit wann, und
mit welchen Beträgen (bitte nach Jahren aufschlüsseln, vgl. www.fiapac.
org/de/about/federation/)?
75. Mit welchen Beträgen finanziert die Bundesregierung das
Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) seit 2017 (bitte nach Jahren
sowie nach freiwilligen und Pflichtbeiträgen aufschlüsseln und die
Haushaltstitel angeben, vgl. www.undp.org/de/germany/finanzierung#:~:tex
t=Im%20Jahr%202022%20stellte%20Deutschland,USD%20in%20zwec
kgebundener%20Finanzierung)?
76. Mit welchen Beträgen finanziert die Bundesregierung den UN-
Bevölkerungsfonds UNFPA (bitte seit 2017 nach Jahren sowie
freiwilligen und Pflichtbeiträgen aufschlüsseln und die Haushaltstitel angeben,
vgl. A. M. Linder: Geschäft Abtreibung, Augsburg 2009. S. 149 ff.)?
77. Mit welchen Beiträgen finanziert die Bundesregierung die UNESCO seit
2017 (bitte nach Jahren und Pflichtbeiträgen aufschlüsseln und die
Haushaltstitel angeben, vgl. healtheducationresources.unesco.org/library/docu
ments/making-abortion-safe-legal-and-accessible-tool-kit-action sowie
www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/kultur-und-gesellschaft/unes
co#:~:text=Deutschland%20ist%20seit%202019%20Mitglied,sowie%20
aus%20freiwilligen%20extrabudget%C3%A4ren%20Mitteln)?
78. Aus welchen rechtlichen Gründen begreift es die Bundesregierung als
einen Menschenrechtsverstoß, wenn Russland „zur Erhöhung der
Geburtenrate ‚traditionelle Werte‘ und Rollenbilder [fördert]“ sowie
„Thematisierung und Ausleben von LGBTIQ+-Orientierung im öffentlichen
Raum sowie Geschlechtsumwandlungen“ verbietet (vgl.
Bundestagsdrucksache 20/14480, S. 123)?
79. In welcher Höhe hat die Bundesregierung die Hirschfeld-Eddy-Stiftung
seit 2020 gefördert (bitte nach Jahren, Projekttitel oder Vorhaben,
Förderzeitraum sowie Staat, in dem das jeweilige Projekt oder Vorhaben
durchgeführt wurde oder wird, aufschlüsseln, vgl. www.bmj.de/DE/mini
sterium/forschung_foerderung/uebersicht/projekte/projekt_HES.html)?
80. Wird die Abtreibungsorganisation MSI Reproductive Choices (bis 2020:
Marie Stopes International) von der Bundesregierung gefördert, und
wenn ja, seit wann, in welcher Höhe, und für welche Projekte bzw.
Vorhaben in welchen Staaten (bitte gemäß der Fragestellung aufschlüsseln,
vgl. www.msichoices.org/)?
81. In welcher Höhe, seit wann, und aus welchen Haushaltstiteln fördert die
Bundesregierung UN Women sowie den ECOSOC (Economic und
Social Council der Vereinten Nationen) bzw. die FRK
(Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen) (vgl. Bundestagsdrucksache 20/14480;
S. 30, 79)?
82. In welcher Höhe, seit wann, und aus welchen Haushaltstiteln fördert die
Bundesregierung die CEDAW (Convention on the Elimination of All
Forms of Discrimination against Women) bzw. Projekte und Vorhaben
zur CEDAW (bitte nennen, vgl. Bundestagsdrucksache 20/14480,
S. 30)?
83. Auf welche Weise will die Bundesregierung die UN-Resolution 1325
(2000) (Frauen, Frieden und Sicherheit) sowie die UN-
Frauenrechtskonvention „weiterentwickeln“ (vgl. dynamic.faz.net/downl
oad/2025/KoaV_2025_Gesamt_Stand_0409.pdf, S. 129)?
84. Wird die NGO Population Council von der Bundesregierung gefördert,
und wenn ja, seit wann, für welche Vorhaben (Projekte, Kampagnen)
und in welcher Höhe (vgl. R. Birke: Geburtenkontrolle als
Menschenrecht. Die Diskussion um globale Überbevölkerung seit den 1940er
Jahren. Göttingen 2020, S. 26, vgl. popcouncil.org/)?
85. Mit welchen Beiträgen finanziert die Bundesregierung das UNICEF seit
2017 (bitte nach Jahren und Pflichtbeiträgen aufschlüsseln und die
Haushaltstitel angeben, vgl. www.bmz.de/de/ministerium/internationale-orga
nisationen/unicef#:~:text=2021%20warb%20UNICEFKinderhilfswerk%
20der,englisch%3A%20United%20Nations%20Children's%20Fund%2
0%2D)?
86. Mit welchen Beiträgen finanziert die Bundesregierung den UN
Democracy Fund (UNDEF) seit 2017 (bitte nach Jahren und Pflichtbeiträgen
aufschlüsseln und die Haushaltstitel angeben, vgl. www.un.org/democra
cyfund/news/undef-partners-round-table-sparks-global-collaboration-gen
der-equity, www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/266840/dab0384b1
5de81433a50f1e0032f43fb/aktionsplan-bericht4-de-data.pdf)?
87. Mit welchen Beiträgen finanziert die Bundesregierung das OHCHR
(Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights) seit
2017 (bitte nach Jahren und Pflichtbeiträgen aufschlüsseln und die
Haushaltstitel angeben, vgl. www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/205200/
c4f16b74de97b2e796e5a2c1305d3ff2/161221-mr-bericht-der-bundesreg
ierung-12-data.pdf, S. 150)?
88. Mit welchen Beiträgen finanziert die Bundesregierung die WHO
(Weltgesundheitsorganisation) seit 2017 (bitte nach Jahren und
Pflichtbeiträgen aufschlüsseln und die Haushaltstitel angeben, vgl. www.bundesregie
rung.de/breg-de/service/archiv/weltgesundheitsorganisation-1744900)?
89. Mit welchen Beiträgen finanziert die Bundesregierung das UNAIDS
(bitte seit 2017 nach Jahren und Pflichtbeiträgen aufschlüsseln und die
Haushaltstitel angeben, vgl. www.bundesregierung.de/breg-de/service/ar
chiv/weltgesundheitsorganisation-1744900)?
90. Hat die Bundesregierung die UN Free & Equal Campaign unterstützt
bzw. unterstützt sie sie nach wie vor, und wenn ja, seit wann, und mit
welchen Beiträgen (bitte ggf. nach Jahren, Zuwendungssummen und
Haushaltstitel aufschlüsseln, vgl. www.unfe.org/)?
91. Mit welchen Beiträgen unterstützt die Bundesregierung seit 2023 die
CEDAW-Alliance für welche Vorhaben (bitte gemäß der Fragestellung
aufschlüsseln, vgl. www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/internat
ionale-gleichstellungspolitk/vn-frauenrechtskonvention-cedaw-staatenbe
richtsverfahren-und-dokumente-80794)?
92. Hat die Bundesregierung das CRR (Center for Reproductive Rights)
unterstützt bzw. unterstützt sie das CRR, und wenn ja, seit wann, und mit
welchen Beiträgen (bitte ggf. nach Jahren, Zuwendungssummen und
Haushaltstitel aufschlüsseln, vgl. reproductiverights.org/)?
93. Hat die Bundesregierung CARE International unterstützt bzw.
unterstützt sie CARE International, und wenn ja, seit wann, und mit welchen
Beiträgen (bitte ggf. nach Jahren, Zuwendungssummen und
Haushaltstitel aufschlüsseln, vgl. www.care.org/)?
94. Hat die Bundesregierung Ipas unterstützt bzw. unterstützt sie Ipas, und
wenn ja, seit wann, und mit welchen Beiträgen (bitte ggf. nach Jahren,
Zuwendungssummen und Haushaltstitel aufschlüsseln, vgl. www.ipas.
org/)?
95. Hat die Bundesregierung Advocates for Youth unterstützt bzw.
unterstützt sie Advocates for Youth, und wenn ja, seit wann, und mit welchen
Beiträgen (bitte ggf. nach Jahren, Zuwendungssummen und
Haushaltstitel aufschlüsseln, vgl. www.advocatesforyouth.org/)?
96. Hat die Bundesregierung das Center for Health and Gender Equity
unterstützt bzw. unterstützt sie diese NGO, und wenn ja, seit wann, und mit
welchen Beiträgen (bitte ggf. nach Jahren, Zuwendungssummen und
Haushaltstitel aufschlüsseln, vgl. www.macfound.org/grantee/center-
forhealth-and-gender-equity-33473/)?
97. Hat die Bundesregierung den International Council on Women’s Health
Issues unterstützt bzw. unterstützt sie diese NGO, und wenn ja, seit
wann, und mit welchen Beiträgen (bitte ggf. nach Jahren,
Zuwendungssummen und Haushaltstitel aufschlüsseln, vgl. icowhi.org/)?
98. Hat die Bundesregierung Veranstaltungen, Vorhaben, Projekte etc. zum
„Internationalen Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie“
gefördert oder auf andere Weise unterstützt (z. B. durch die Teilnahme
von Regierungsvertretern an entsprechenden Veranstaltungen, das
Hissen von Regenbogenfahnen vor Bundesministerien und Bundesbehörden
etc.), und wenn ja, auf welche Weise (bitte ggf. entsprechend
Fördersummen nach Vorhaben geordnet angeben, seit dem Jahr 2017 bis heute,
vgl. www.ohchr.org/en/statements-and-speeches/2025/05/hc-turk-interna
tional-day-against-homophobia-biphobia-and)?
99. Sieht die Bundesregierung einen Anlass, ähnlich zum „Internationalen
Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie“ einen Tag gegen
Christophobie (Christenfeindlichkeit) einzurichten bzw. für dessen
Einrichtung mit der Initiierung einer Resolution in der UN-
Generalversammlung einzutreten (bitte begründen)?
100. Hat sich der Bundesminister des Auswärtigen Johann Wadephul mit
„Frauenrechtsorganisationen“ hinsichtlich der Umsetzung bzw.
Fortführung der feministischen Außenpolitik getroffen, bzw. ist ein solches
Treffen geplant, und wenn ja, wann, und mit welchen Organisationen
(vgl. taz.de/Abkehr-von-feministischer-Aussenpolitik/!6087409/)?
101. Hat sich die neue Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung Reem Alabali Radovan mit
„Frauenrechtsorganisationen“ hinsichtlich der Umsetzung bzw. Fortführung der feministischen
Entwicklungspolitik getroffen, bzw. ist ein solches Treffen geplant, und
wenn ja, wann, und mit welchen Organisationen (vgl. www.bmz.de/de/a
ktuelles/archiv-aktuelle-meldungen/ministerin-schulze-stellt-feministisc
he-strategie-vor-146202)?
Berlin, den 25. Juni 2025
Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333]
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