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VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

lobbyregister / register_entry 28.06.2024 · Original ↗

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VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Zweck des gemeinnützigen VDE ist, die in den VDE-Arbeitsbereichen tätigen Menschen und Organisationen zusammen zu schließen, u.a. zur Pflege und Förderung der technischen und verwandter Wissenschaften sowie zur Förderung der Unfallverhütung im Interesse der Sicherheit der Allgemeinheit und des Verbraucherschutzes. Aufgaben des VDE sind u.a. die Förderung und Durchführung technisch-wissenschaftlicher Veranstaltungen und die Pflege der technisch-wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Diskussion mit der Öffentlichkeit. An Diskussionen zu technisch-wissenschaftlichen und auch gesellschaftspolitischen Themen mit technologischem Hintergrund beteiligt sich der VDE als neutraler Berater. Im vorgelagerten Prozess einer Meinungsbildung trägt der VDE mit dem Know-how seiner Ingenieur*innen und seines großen Netzwerks ehrenamtlich tätiger Expert*innen entscheidend zur Sachstandsklärung technologischer Fragestellungen bei. VDE berät die Politik mit seiner neutralen Expertise zu Technologie, Bildung, elektrotechnische und digitale Normung sowie Verbraucherschutz. Studien, Analysen, Empfehlungen und Positionspapiere des VDE liefern der Politik wichtige Grundlagen für technologie- und bildungspolitische Entscheidungen. VDE informiert u.a. die Politik über Herausforderungen und Potenziale auf den VDE-Arbeitsgebieten zum Nutzen der Allgemeinheit. Zentrale Aktionsfelder sind Forschungsförderung und die Förderung von Zukunftstechnologien. Mit den VDE Tec Impulsen macht VDE u.a. die Politik auf Technologiethemen wie z.B. digitale Vertrauenswürdigkeit, Energiewende und Künstliche Intelligenz aufmerksam, zeigt Perspektiven auf und skizziert mögliche Lösungen. Um den aufgeklärten demokratischen Dialog und die gesellschaftliche Debatte zu fördern, wird mit dem VDE Politikbrief die gebündelte Kompetenz des VDE in die politische Meinungsbildung eingebracht. VDE organisiert darüber hinaus technisch-wissenschaftliche Fachveranstaltungen, zu denen auch Mitglieder des Bundestages und der Bundesregierung eingeladen werden können. Aufgaben des VDE sind ferner u.a. auch die Ausarbeitung, Herausgabe und Auslegung des VDE Vorschriftenwerks und die Mitarbeit an der Aufstellung, Herausgabe und Auslegung von Normen für die Elektro-, Digital- und Informationstechnik sowie deren Anwendungen. Der VDE-Geschäftsbereich „DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik“ (VDE DKE) vertritt die deutschen Interessen in der europäischen und internationalen elektrotechnischen, elektronischen und informationstechnischen Normung. VDE DKE berät darüber hinaus Entscheidungsträger (auch in der Politik) über die positive Wirkung der Normung und Standardisierung (u.a. Innovationstransfer, Abbau von Handelshemmnissen und Förderung des Wettbewerbs) auf die Gesellschaft und u.a. den Technologiestandort Deutschland. Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE FNN), ein Ausschuss des VDE Vorstandes, entwickelt als technischer Regelsetzer für die Stromnetze in Deutschland die Anforderungen an Technik und Betrieb weiter, fördert und verbreitet die Kenntnisse über Fragen der Netztechnik und des Netzbetriebes der Elektrizitätsversorgung, koordiniert eine vorausschauende Entwicklung des Stromnetzes, unterrichtet Politik und Öffentlichkeit zu den VDE FNN-Themen sachlich und neutral, um dadurch auch Grundlagen für umfassend informierte Meinungsbildung zu den VDE FNN-Themen zu schaffen. VDE ist kein Lobbyverband. VDE ist auch kein Industrie- bzw. Branchenverband. VDE agiert komplett unabhängig. VDE betreibt ausdrücklich keinen Lobbyismus und sieht die Bezeichnung „Lobbyregister“ kritisch. VDE geht seinem satzungsmäßigen Zweck nach, in dem er u.a. durch Expertenwissen und technologisches Know-how der Gesellschaft und der Politik zum Nutzen der Allgemeinheit und des Technologiestandortes Deutschland als neutraler Berater zu technisch-wissenschaftlichen und auch gesellschaftspolitischen Themen mit technologischem Hintergrund zur Verfügung steht. Interessenbereiche: Digitalisierung; Kommunikations- und Informationstechnik; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Energienetze; Verkehrsinfrastruktur; Sonstiges im Bereich "Verkehr"; Hochschulbildung; Verbraucherschutz Regelungsvorhaben: - GE Änderung Energiewirtschaftsrecht - Stärkung Verbraucherschutz im Energiebereich: DIE VDE-STELLUNGNAHME ERFOLGTE ZUM REFERENTENENTWURF - NACH EINLADUNG DES FEDERFÜHRENDEN MINISTERIUMS - 18.07.2025 Empfehlung § 12 EnWG: Streichung des Attributs „grundzuständig“ bei den Messstellenbetreiber betreffenden Festlegungen in § 12 Energiewirtschaftsgesetz. Streichung § 78 I EnWG, mindestens jedoch Einräumung einer Reaktionsfrist für den Messstellenbetreiber von beispielsweise drei Werktagen sowie zumindest die Berücksichtigung von Staffelungen oder prozentualen Grenzwerten bei der Bemessung des Entschädigungsanspruchs. Änderungen von § 25 I 1 MsbG sollte Präzisierung zum Gateway-Administrator enthalten. Empfehlung für § 60 IV MsbG: Wegfall Option viertelstündlichen Datenversands ohne finanziellen Ausgleich für Messstellenbetreiber durch Anforderer der Datenübertragung. - Referentenentwurf Masterplan Ladeinfrastruktur 2030: VDE-STELLUNGNAHME ERFOLGTE NACH DISKUSSIONSEINLADUNG DURCH BMV - 20.10.2025 Förderungen sollten zielgerichtet, an technische Mindeststandards geknüpft und nur bei anerkannten Normen gewährt werden. Bidirektionales Laden: Kritisch gesehen wird die Förderung proprietärer Lösungen. Fördermittel sollten nur für interoperable und netzanschlusskonforme Ladeinfrastruktur vergeben werden, unter Berücksichtigung der technischen Mindeststandards und Hinweise von VDE FNN. Maßnahmen zur Netzintegration sollten gemeinsam mit VNB und VDE FNN abgestimmt werden. Eine Schuldzuweisung an VNB ist zu vermeiden. Kritisch gesehen werden zusätzliche Bürokratie durch neue Portale sowie Sicherheitsrisiken durch öffentliche Infrastrukturinformationen. - Technische Empfehlungen zum TKG-Änderungsgesetz 2026: DIE VDE-STELLUNGNAHME ZUM REFERENTENENTWURF ERFOLGTE NACH EINLADUNG AUS DEM BMDS - 27.03.2026 Zur Sicherung von Versorgungssicherheit/Rechtskohärenz braucht es gesetzliche Ausnahme, wenn TK-Maßnahmen Strom- oder Gasnetze beeinträchtigen könnten. §127 III TKG sollte um Stellungnahmen betroffener Stromnetzbetr. ergänzt werden, um Risiken/negative Auswirkungen auf Stromnetze zu vermeiden. Nachweise nach §127a III TKG sollten vorrangig über anerkannte Gütesiegel erfolgen; Übergangslösungen ohne Zertifizierung nur befristet und unter Auflagen. §145 III TKG sollte grundlegend überarbeitet werden, da Regelung anerkannte Regeln der Technik unterlaufen und Rechts-/Technologieneutralität gefährden könnte. - StromVKG - Kritische Betrachtung der Eingriffe in technische Normung/Abweichungen von etablierten Regeln: VDE-STELLUNGNAHME ZUM REFERENTENENTWURF DES BMWE ERFOLGTE AUF EINLADUNG - 05.05.2026 Der Entwurf greift stark in technische Detailregelungen ein und weicht von der üblichen Trennung zwischen Gesetz und Normung ab, was Innovation und Rechtssicherheit beeinträchtigen kann. §§15, 16 und 23 StromVKG sollten stärker über Normen bzw. dynamische Festlegungen (z. B. BNetzA) umgesetzt werden, um Flexibilität, Kohärenz und Nachvollziehbarkeit zu sichern. - Föderale Modernisierungsagenda: Der VDE unterstützt das Ziel, Bürokratie auf nationaler und europäischer Ebene abzubauen, warnt jedoch vor einer Abschaffung gesetzlicher Verweise auf technische Normen der Elektro- und Netztechnik. Die VDE-Regelwerke sind essenziell für den Schutz von Menschen/Sachwerten sowie für die Versorgungssicherheit und Stabilität der Stromnetze. Sie setzen europäische und internationale Standards um und stärken die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Industrie. Gesetzliche Verweise schaffen Rechtssicherheit, erleichtern die Einhaltung anerkannter technischer Regeln und vermeiden aufwendige Rechtsstreitigkeiten. Die Normenerarbeitung im VDE gilt als effizienter und transparenter als staatliche Regelsetzung. Daher sieht der VDE in diesem Bereich kein Potenzial für Bürokratieabbau. - Deutschland Stack: Der VDE (DKE) begrüßt den Deutschland-Stack als Grundlage für eine interoperable und europäisch anschlussfähige Digitalisierung. Ziel sollte sein, bestehende digitale Ökosysteme und Datenräume zu verbinden statt neue Insellösungen zu schaffen. Es wird empfohlen: Nutzung internationaler und europäischer Standards, um Interoperabilität, Skalierbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Zentrale Bausteine sind digitale Identitäten, sichere Kommunikationsprotokolle, semantische Standards sowie gemeinsame Infrastruktur- und Governance-Modelle. Kritische Dienste/Daten sollten europäisch oder national gehostet werden, um Souveränität, Sicherheit und Resilienz zu gewährleisten. Offene, modulare Architekturen und Open-Source-Prinzipien sollen Transparenz und Investitionssicherheit fördern. - Berücksichtigung der Normung in der Rechtssetzung und Verwaltungsdigitalisierung: Der VDE spricht sich (gemeinsam mit DIN und VDI) dafür aus in der Rechtssetzung einen gezielteren Bezug zur Normung zu ermöglichen, das Wissen in der Verwaltung zur Normung zu stärken und in der Verwaltungsdigitalisierung auch die Arbeiten zur Digitalisierung der Qualitätsinfrastruktur zu berücksichtigen. - Stellungnahme auf Anfrage des BMWE zum RE FlexBG: Der VDE begrüßt den Gesetzentwurf zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren als wichtigen Beitrag für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Transformation. Das FlexBG sollte jedoch technologieoffen ausgestaltet werden und alle Flexibilisierungsoptionen – einschließlich Speicher, Bioenergie, Wasserkraft sowie Netzinfrastruktur – einbeziehen. Erforderlich sind zudem vereinfachte Genehmigungen, flexible Netzanschlüsse und der Erhalt bestehender Privilegierungen. Beschleunigungsinstrumente sollten auf alle relevanten Flexibilitäts- und Infrastrukturprojekte ausgeweitet werden. - Angeforderte Einschätzung (Forum Systemstabilität - BMWE) EU Komitologieverfahren EU-Netzkodex + Requirements for Generators: Es handelt sich nicht um eine Interessenvertretung. Abgefragt wurde durch Forum Systemstabilität - BMWE eine fachliche Einschätzung. Diese technische Einschätzung kann die neutrale Technologie-Organisation VDE leisten. VDE FNN begrüßt den überarbeiteten Entwurf der NC RfG 2.0 mit neuer Struktur, erweitertem Compliance- sowie Zertifizierungskonzept und unterstützt eine zügige Verabschiedung. Technisch orientiert sich der Entwurf an ACER (2023), wurde aber praxisnah weiterentwickelt. Zu Artikel 29 wird eine redaktionelle Korrektur vorgeschlagen: Die Absätze 4 und 5 sollten Unterpunkte von Absatz 3 sein. VDE DKE befürwortet zudem die stärkere Berücksichtigung von Grid-Forming-Fähigkeiten und eine enge Normenabstimmung. - Technische Empfehlungen zum GE Ausbau der erneuerbaren Energien im Stromsektor (EEG 2027): Der VDE unterstützt den beschleunigten Rollout intelligenter Messsysteme (iMSys), da diese die Beobachtbarkeit und Digitalisierung von EEG-Anlagen verbessern. Eine pauschale Pflicht zur Steuerbarkeit von Kleinanlagen (2 bis 7 kW) sieht der VDE jedoch derzeit nicht als notwendig an. Steuerbarkeit sollte nur bei tatsächlichem netztechnischem oder marktlichem Bedarf eingeführt werden. Zudem fordert der VDE eine einheitliche technische Architektur, die Vermeidung von Parallelstrukturen wie einem „Smart Meter Light“ sowie die frühzeitige Einbindung von VDE FNN in die technische Ausgestaltung der EEG-Novelle.

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