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Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V.

lobbyregister / register_entry 18.05.2022 · Original ↗

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Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V. Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein Die Wirtschaftsjunioren Deutschland sind der Zusammenschluss der lokalen über 200 Wirtschaftsjuniorenkreise in Deutschland. Den rund 8.000 Unternehmern, Unternehmerinnen und Führungskräften unter 40 Jahren geht es darum, sich im Beruf zu engagieren und darüber hinaus auch etwas zu bewegen. Mit unserem gesellschaftlichen Engagement übernehmen wir Verantwortung für die Zukunft, dazu setzen wir beispielsweise Projekte wie Wirtschaftswissen im Wettbewerb oder das AusbildungsAss um. Wir fördern den Austausch und die Entwicklung junger Unternehmer, Unternehmerinnen und Führungskräfte, national wie international. Dazu veranstalten wir bundesweite Events wie die jährlichen Mitgliederversammlungen. Außerdem geben wir der jungen Wirtschaft, also der Gesamtheit unserer Mitglieder, eine Stimme. Durch den Tag der jungen Wirtschaft und den Know-How-Transfer mit MdBs bringen wir die junge Wirtschaft mit Bundespolitik sowie Gesellschaftsvertreterinnen und -Vertreter in den Austausch, um über Zukunftsperspektiven und Rahmenbedingungen zu diskutieren. Die Wirtschaftsjunioren stehen im Austausch mit der Politik und Ministerien, um die Perspektive der jungen Wirtschaft einzubringen. Interessenbereiche: Internationale Beziehungen; Digitalisierung; Sonstiges im Bereich "Bundestag"; Schulische Bildung; Berufliche Bildung; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Allgemeine Energiepolitik; Handel und Dienstleistungen; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Außenwirtschaft; Kleine und mittlere Unternehmen; Politisches Leben, Parteien; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; EU-Binnenmarkt; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Handwerk; Familienpolitik; Sonstiges im Bereich "Staat und Verwaltung"; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Klimaschutz; Arbeitsmarkt; Industriepolitik Regelungsvorhaben: - Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz sowie Einkommensteuergesetz (Gründung und Nachfolge): Steuerliche Entlastung bei Unternehmensnachfolgen im Mittelstand (Steuerbefreiung bei Betriebsfortführung und Arbeitsplatzerhalt); Vereinfachung des ErbStG durch eine pauschale, bürokratiearme Lösung. Einführung eines Einkommensteuerfreibetrags von 500.000 Euro für Gründer:innen und Nachfolger:innen in den ersten fünf Jahren sowie einkommensteuerliche Entlastung von Gehältern in jungen Unternehmen. Hintergrund: anhängige BVerfG-Verfahren zur Verfassungsmäßigkeit der Verschonungsregelungen (Az. 1 BvR 804/22, Az. 1 BvF 1/23). Als grundlegende Stellungnahme wird der Stimmungsbarometer der jungen Wirtschaft 2026 beigefügt – eine Publikation auf Basis einer Mitgliederbefragung (n=928), die politische Forderungen der WJD zu den genannten Regelungsvorhaben enthält. - Bürokratierückbau in der Gewerbeordnung und Aufhebung von Berichtspflichten: Weitergehende Streichung überflüssiger Regulierungen und Meldepflichten, die über den vorliegenden Gesetzentwurf hinausgehen; insbesondere Abschaffung der parallelen Intrastat- und ZM-Meldepflicht, der SV-Vorausmeldung (§ 28a SGB IV), der Papierrechnungspflicht gegenüber öffentlichen Einrichtungen, der UVV-Doppelprüfung nach erfolgter Hauptuntersuchung (DGUV Vorschrift 70) sowie der Dokumentationspflicht für Gefährdungsbeurteilungen an Standard-Büroarbeitsplätzen (§ 5 ArbSchG i.V.m. ArbStättV). Als grundlegende Stellungnahme wird der Stimmungsbarometer der jungen Wirtschaft 2026 beigefügt – eine Publikation auf Basis einer Mitgliederbefragung (n=928), die politische Forderungen der WJD zu den genannten Regelungsvorhaben enthält. - Änderung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz: Abschaffung der privatwirtschaftlichen Compliance-Kaskade und Überführung der Durchsetzung von Menschenrechten in Lieferketten in staatliche Verantwortung; Ablösung durch eine praxistaugliche europäische Regelung im Rahmen der CSDDD. Als grundlegende Stellungnahme wird der Stimmungsbarometer der jungen Wirtschaft 2026 beigefügt – eine Publikation auf Basis einer Mitgliederbefragung (n=928), die politische Forderungen der WJD zu den genannten Regelungsvorhaben enthält. - Änderung des Fernunterrichtsschutzgesetz: Abschaffung des Fernunterrichtsschutzgesetzes als Innovationsbremse im digitalen Bildungsbereich; das Gesetz verhindert zeitgemäße digitale Lernangebote und steht modernen Bildungsformaten entgegen. Als grundlegende Stellungnahme wird der Stimmungsbarometer der jungen Wirtschaft 2026 beigefügt, eine Publikation auf Basis einer Mitgliederbefragung (n=928), die politische Forderungen der WJD zu den genannten Regelungsvorhaben enthält.

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