Sozialhelden e. V.
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Sozialhelden e. V.
Tätigkeit: Nichtregierungsorganisation (NGO)
Seit mehr als 15 Jahren verfolgen wir die Idee von: Einfach mal machen! Wir wollen für gesellschaftliche Herausforderungen Lösungen in Form von Projekten anbieten und diese sozialen Probleme im besten Fall beseitigen. Wir sind Medienschaffende aus den Bereichen Grafikdesign, Programmierung und Journalismus, die das KnowHow der Medienbranche mit sozialen Themen verbinden. Wir arbeiten als Expert innen in eigener Sache, einige mit, einige ohne Behinderung, in politischer Kampagnenarbeit und der Entwicklung von Apps für mehr Barrierefreiheit. Dabei setzen wir uns für eine gleichberechtigte Teilhabe von allen Menschen ein, mit einem Fokus auf Menschen mit Behinderungen. Unser Fokus: Disability Mainstreaming Wir sensibilisieren Menschen, Institutionen und Unternehmen dafür, dass Menschen mit Behinderungen als Zielgruppe bei den verschiedensten Produkten und Dienstleistungen wahrgenommen und mitgedacht werden. Denn in den meisten Fällen werden Menschen durch Barrieren behindert und nicht durch ihren Rollstuhl oder eine Sehbehinderung. Der Abbau von Barrieren und die dadurch verbundene neue Zugänglichkeit ist ein Menschenrecht, was nicht nur behinderten Menschen zugutekommt. Mit unserer Erfahrung unterstützen wir Unternehmen dabei, Probleme zu entdecken, neue Perspektiven einzunehmen und Lösungen zu entwickeln. Mit etwas Mut und Unternehmergeist können Firmen einen großen Mehrwert schaffen, für sich und für eine vielfältige Gesellschaft. Das ist Disability Mainstreaming.
Beschreibung der Tätigkeiten:
Hauptsächlich werden wir aktiv, wenn Gesetzesvorhaben sich in unserer Ansicht gegen die Interessen von Menschen mit Behinderung richten. Die Tätigkeiten sind durch direkte Anschreiben, Positionspapiere o.ä. zu beschreiben.
Interessenbereiche: Rechte von Menschen mit Behinderung; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Massenmedien; Diversitätspolitik; Arbeitsmarkt; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Sonstiges im Bereich "Arbeit und Beschäftigung"; Kommunikations- und Informationstechnik; Verkehrspolitik; Sonstiges im Bereich "Medien, Kommunikation und Informationstechnik"; Sonstiges im Bereich "Soziale Sicherung"; Kultur; Hochschulbildung; Wohnen; Vorschulische Bildung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Gesundheitsversorgung; Schulische Bildung; Digitalisierung; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Stadtentwicklung; Sonstiges im Bereich "Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen"; Verkehrsinfrastruktur; Berufliche Bildung; Personenverkehr; Internetpolitik
Regelungsvorhaben:
- Mängelhinweise des Mobilitätsdatengesetzes bzgl Menschen mit Behinderung: Wir stellen fest, dass im Referentenentwurf des MDG nur an einer einzigen Stelle die besonderen Bedarfe von Menschen mit Behinderung genannt werden, indem lediglich zwei Arten von Daten genannt werden (siehe §5). Dies stellt einen gravierenden Mangel dar, da es den Erfahrungen behinderter Menschen für eine gelungene barrierefreie Alltagsmobilität nicht gerecht wird. Der Verweis auf das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) ist unzureichend, da das MDG weit über die durch das PBefG geregelten Bereiche hinausgeht.
- Verbesserung der Wohnungssituation für Menschen mit Behinderung Transparenzgesetz Immobilienwirtschaft: Das verfolgte Ziel ist die Verbesserung der Wohnungssituation für Menschen mit
Behinderung und damit ein verfassungsrechtlich anerkanntes Ziel (vgl. Art. 3 Abs. 3 S. 2
GG), das auch durch die UN-Behindertenrechtskonvention geboten ist.
- Positionspapier zu den Koalitionsverhandlungen 2025 Forderungen für eine inklusive Arbeitswelt: In unserer Position skizzieren wir konkrete Maßnahmen, um die UN-BRK konsequent umzusetzen: Transformation der Werkstätten für behinderte Menschen, einschließlich fairen Löhnen in Werkstätten, erleichterte Übergänge in den regulären Arbeitsmarkt und gezielte Unterstützung für Betriebe. Wir bitten, diese Forderungen in die Koalitionsverhandlungen einzubeziehen.
- Bewahrung des Gesetzes zur Regelung des Informationsfreiheitsgesetzes - IFG: Bewahrung des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) in seiner bestehenden Form Anfang 2025.
Relationen
Keine Relationen.