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GRÜNE LIGA e.V.

lobbyregister / register_entry 02.03.2022 · Original ↗

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GRÜNE LIGA e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Die GRÜNE LIGA - Netzwerk ökologischer Bewegungen ist ein im Februar 1990 aus den Umweltgruppen der DDR gebildetes Netzwerk. Der Bundesverband besteht aus eigenständig arbeitenden Mitgliedsgruppen sowie Einzelpersonen. Die GRÜNE LIGA ist ein anerkannter Verband nach §3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz. Ziel der GRÜNEN LIGA ist die vorrangige Förderung des Natur- und Umweltschutzes und die aktive Beteiligung an der Gestaltung einer ökologischen und solidarischen Gesellschaft. Damit wird ein ganzheitlicher Ansatz von Nachhaltigkeit auch über den reinen Natur- und Artenschutz hinaus verfolgt. Die GRÜNE LIGA steht dazu im ständigen Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Vertreterinnen und Vertretern von Wissenschaft, Medien, Wirtschaft und Politik. Die GRÜNE LIGA veranstaltet Tagungen und Fachgespräche und erstellt Fachpublikationen und Stellungnahmen. Interessenbereiche: Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Luft- und Raumfahrt; Ländlicher Raum; Immissionsschutz; Erneuerbare Energien; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Wohnen; Verwaltungstransparenz/Open Government; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Verkehrsinfrastruktur; Fischerei/Aquakultur; Lebens- und Genussmittelindustrie; Fossile Energien; Bauwesen und Bauwirtschaft; Allgemeine Energiepolitik; Schifffahrt; Energienetze; Land- und Forstwirtschaft; Verkehrspolitik; Sonstiges im Bereich "Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen"; Personenverkehr; Schienenverkehr; Straßenverkehr; Güterverkehr; Klimaschutz; Stadtentwicklung; Atomenergie; Artenschutz/Biodiversität Regelungsvorhaben: - Bundesberggesetz: Resscourcenschonung Stellenwert der Umweltbelange bei Entscheidungen über Abbauvorhaben Verursacherprinzip - Düngegesetz: Verringerung der Gewässerbelastung insbesondere mit Nitrat - Klimaschutzgesetz: konkrete und ambitionierte Reduktionsziele sowie verbindliche Folgen bei Zielverfehlung - Meeresstrategierahmenrichtlinie: fachliche Stellungnahme zur MSRL-Zustandsbewertung der deutschen Nord- und Ostsee 2024 - Wohnraummobilisierung im Bestand: Positionspapier zur Mobilisierung von Wohnraum im Bestand: - Förderung von Umbaumaßnahmen zur Schaffung von Wohnraum - Einführung einer Wiedervermietungsprämie - Förderung von Wohnraumagenturen - Einrichtung einer Koordinierungsstelle für intergenerationelle Wohnpartnerschaften - Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS): Bewertung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) durch Netzwerk Ressourcenwende - Informationsfreiheitsgesetz und Umweltinformationsgesetz: Verhinderung der Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes und "Verschlankung" des Umweltinformationsgesetzes - Agrarökologie: Agrarökologie und Bestimmungen zu Landwirtschaft im Koalitionsvertrag aufnehmen - EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (WVO): Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung in Deutschland - Pestizidtransparenz schaffen: Verbesserte Verfügbarkeit und Nutzbarkeit von Pflanzenschutzmittelanwendungsdaten und damit einhergehender Bürokratieabbau - Zwölf-Punkte-Plan des DNR für eine zukunftsfähige Landwirtschaft: DE: Tierhaltung, -wohl, Klimaschutz, Gentechnik EU: Öko-Regelungen Weidehaltung/Biodiversität, GAP, WVO, Pestizide, Nitrat - Folgen des Kohleausstiegs beachten - Wassermanagement für die Spree und deren Nebenflüsse sichern: Minimierung von Tagebaufolgeschäden Verursacherprinzip - Stärkung von Umwelt- und Betroffenenbelangen im Bundesberggesetz: Gewicht der Umweltbelange bei der Entscheidung Rechte betroffener Anwohner*innen und Landnutzer*innen - Klimaschutz und Kostengerechtigkeit im Kohleverstromungsbeendigungsgesetz: Zeitplan des Kohleausstieges Verursacherprinzip bei Tagebaufolgen und Entschädigungszahlungen einhalten - Infrastruktur-Zukunftsgesetz verbessern: Geplanter Wegfall der ortsüblichen Bekanntmachung Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes - Förderung einer suffizienten Verteilung von Wohnraum in Deutschland: - Bundesw. verbindl. Flächenverbrauchsvorgaben zur Begrenzung d. Flächenverbrauchs - Gesetzl. Verankerung eines Rechts auf Wohnungstausch - Spezif. Fördermittel und Boni für Teilung, Umbau und Umnutzung von Wohnraum - Aktive Bodenpolitik durch Kommunen zur Steuerung nachhaltiger Quartiersentwicklung - Ausbau und gute Finanzierung kommunaler Beratungs- und Begleitungsangebote zur Unterstützung von Eigentümer*innen bei Sanierung, Umbau und effizienterer Wohnraumnutzung, insbesondere im Rahmen der EUGebäuderichtlinie - Förderung soz. Akteure und Wohnpartnerschaften zur besseren Nutzung von Wohnraum im Quartier - Einführung und Verbreitung von gemeinwohlorientiertem Wohnraummanagement, z.B. Belegungsregelungen in Wohnungsgenossenschaften und komm. Wohnungsgesellschaften - Abschaffung des ANK-Förderprogramms KlimaWildnis verhindern: Die Agrarministerkonferenz am 18. bis 20. März 2026 wird sich auf Initiative von Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt mit dem Tagesordnungspunkt „Waldmaßnahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) weiterentwickeln und Stilllegungsförderung streichen“ befassen. Die GRÜNE LIGA möchte gemeinsam mit anderen Umweltverbänden die befürchtete faktische Abschaffung des Förderprogramms „KlimaWildnis“ verhindern. - Wirksames und ambitioniertes Klimaschutzprogramm: Verschärfung, verbindliche Emissionsminderungsziele für jeden Sektor, regelmäßige Überprüfung und Nachsteuerungspflicht mit zeitnah umzusetzenden geeigneten Maßnahmen, um Zieleverfehlungen zu korrigieren, generationengerechter Klimaschutz, Transparenz über die Projektionsdaten bis 2030 und darüber hinaus, Einhaltung der Ziele bis 2030 und darüber hinaus gemäß § 3 Absatz 1 KSG. Hinterlegung einer klaren Finanzierungsstrategie gemäß Klimaschutzgebot aus Art. 20a Grundgesetz (GG). Fokus auf Maßnahmen in den Bereichen LULUCF, Fläche/Siedlung, Wälder, Energie, Industrie, Gebäude, Verkehr, Landwirtschaft, sustainable finance. - Sicherung Agrarökologie in der Agrarpolitik: - Entwicklung einer nationalen Agrarökologie-Strategie - staatliche Unterstützung inklusiver Partizipation an Agrar- und Ernährungspolitik mit finanziellen und personellen Mitteln - Fortführung der Finanzierung des bundesweiten Modellregionenwettbewerbs „Ernährungswende in der Region“ - finanzielle Förderung agrarökologischer Reallabore - Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Agroforstsysteme - Etablierung eines neuen Förderprogramms „Agrarökologie und Gendergerechtigkeit“ zur Stärkung agrarökologischer Netzwerke und Basisorganisationen im globalen Süden

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